Materialkalkulation mit Mengengerüst 

Einsatzmöglichkeiten

Die Kalkulation mit Mengengerüst ist ein Werkzeug zur auftragsneutralen Kostenplanung und Preisbildung für Materialien. Sie dient dazu, Herstell- und Selbstkosten pro Erzeugniseinheit zu ermitteln. Die Ergebnisse der Materialkalkulation mit Mengengerüst können als Basis für die Materialbewertung zu Standardpreisen herangezogen werden.

Einführungshinweise

Die Kalkulation mit Mengengerüst setzt voraus, daß eine Stückliste und ein Arbeitsplan (PP) bzw. ein Planungsrezept (PP-PI) für das zu kalkulierende Material existiert. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Stammdaten für die Kalkulation mit Mengengerüst.

Funktionsumfang

Die Kalkulation mit Mengengerüst verwendet die Stammdaten des PP bzw. PP-PI, um den Materialverbrauch und die Eigenleistungen zu bestimmen, die für die Fertigung eines Produkts erforderlich sind. Die Kalkulation erfolgt automatisch auf Basis dieser Daten der Produktionsplanung.

Für die Verarbeitung von Massendaten steht Ihnen der Kalkulationslauf zur Verfügung.

In der Kalkulation selbst und im Informationssystem Produktkosten-Controlling gibt es eine Reihe von Berichten, mit deren Hilfe die Kalkulationsergebnisse zusammen mit dem relevanten Mengengerüst angezeigt und analysiert werden können:

Neben den oben genannten PP-orientierten Darstellungen der Kalkulationsergebnisse gibt es für jedes Material auch eine sogenannte Kostenschichtung, welche die Kosten nach Kostenelementen gliedert:

Siehe auch:

Ziele der Produktkostenplanung

Ermittlung der Herstell- und Selbstkosten