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Dokumentenverwaltung: Erweiterungen im Customizing
Funktionsumfang
Einstellungen für die Ablage via Knowledge Provider
Ab diesem Release können Sie die Originaldateien via Knowledge Provider in einen Sicherheitsbereich transportieren. Jeder dieser
Sicherheitsbereiche wird als Ablagesystem definiert, beispielsweise vom Typ HTTP-Content Server
. Wenn Sie die Originaldateien ausschließlich via Knowledge Provider in den Sicherheitsbereich
transportieren, entfällt für Sie im Customizing der Dokumentenverwaltung folgender Arbeitsschritt: Datenträger
definieren.
Für den Einsatz des Knowledge Providers gibt es in folgenden Arbeitsschritten Erweiterungen:
Für Dokumentarten, die Sie ab diesem Release pflegen, entscheiden Sie auf dem Detailbild
, ob die Originaldateien via Knowledge Provider im Sicherheitsbereich abgelegt werden sollen.
- Einstellungen für Ablagesysteme vornehmen
Der Knowledge Provider transportiert die Originaldateien in Ablagesysteme. Das Customizing der Dokumentenverwaltung
wurde deshalb um zwei Arbeitsschritte für die Ablagesysteme erweitert:
Wenn Sie eine Ablagekategorie definieren, ist die Eingabe eines Dokumentenverwendungsbereichs
erforderlich. Für eine Ablagekategorie der Dokumentenverwaltung müssen Sie den Dokumentenverwendungsbereich DMS
auswählen.
- Workstation-Applikation definieren
- Für Dokumentarten, die eine Ablage der Originaldateien via Knowledge
Provider vorsehen, können Sie pro Applikation den Umfang der Originaldateien festlegen; beispielsweise für eine Textverarbeitung
Inhaltsversionen und Zusatzdateien.
- Wenn Sie eine eingecheckte Originaldatei zur erneuten Bearbeitung
auschecken und im Zielpfad bereits eine Datei unter dem gleichen Namen
gespeichert ist, können Sie festlegen, ob die existierende Datei erst nach einer Sicherheitsabfrage überschrieben werden soll.
Einstellungen für den Viewer des R/3-Systems
Damit Sie die Originaldateien mit dem Viewer des SAP-Standardsystems anzeigen können, müssen Sie den Viewer-Aufruf erfassen. Im
Arbeitsschritt Workstation-Applikation definieren, Navigationsschritt
Workstation-Applikation im Netzwerk definieren ist für Frontendrechner mit der jeweiligen Workstation-Applikation
einer der folgenden Viewer-Aufrufe erforderlich:
- 2D-Raster und Vektor-Formate
Für diese Formate (z.B. JPG-, TIF-, PCX-, AutoCAD-Dateien) erfassen Sie folgenden Eintrag: EAIWeb.webviewer2D.1 %SAP-CONTROL%
- 3D-Standards (VRML, STL, DirectModel)
Für diese Formate (z.B. JT-Dateien) erfassen Sie folgenden Eintrag: EAIWeb.webviewer3D.1 %SAP-CONTROL%
Einstellungen für die allgemeine Dokumentbearbeitung
In folgenden Arbeitsschritten sind ab diesem Release zusätzliche
Einstellungen für die allgemeine Bearbeitung der Dokumentinfosätze und deren Originaldateien möglich:
Dokumentarten definieren
- Auf dem Detailbild können Sie folgende zusätzlichen Einstellungen erfassen:
- Vorschlag für die Workstation-Applikation, deren Originaldateien bei
der Dokumentenverteilung in den Verteilauftrag übernommen werden sollen
- Für ausgewählte Dokumentstatus können Sie festlegen, daß beim
Sichern des Dokumentinfosatzes alle Originaldateien in einen Sicherheitsbereich importiert werden sollen.
- Welchen Ablageort das System ermittelt, ist von der aktuellen
Bearbeitungssituation abhängig; z.B. das Arbeitsverzeichnis aus den benutzerspezifischen Einstellungen.
- Ab diesem Release können Sie steuern, daß Dokumente ab einem bestimmten
Status mit Bezug auf eine Änderungsnummer bearbeitet werden müssen.
- Für eine Objektverknüpfung können Sie entscheiden, ob Sie die
Zusatzfunktionen nutzen möchten.
Workstation-Applikation definieren
Sie können beispielsweise festlegen, daß die Originaldateien
- nicht auf ihre Existenz geprüft werden.
- lokal gelöscht werden, nachdem Sie in einem Sicherheitsbereich (Ablagekategorie) abgelegt wurden.
Profil definieren
Ab diesem Release können Sie benutzerspezifische Vorschlagswerte und
Voreinstellungen für die Bearbeitung der Originaldateien in Profilen zusammenfassen.
Auswirkungen auf das Customizing
Die Einstellungen nehmen Sie im Customizing der Dokumentenverwaltung in folgenden Arbeitsschritten vor:
- Dokumentstatus definieren
- Objektverknüpfung festlegen
- Einstellungen für Ablagesysteme
Weitere Hinweise
Für neue Dokumentarten sollten Sie die Originaldateien ausschließlich via Knowledge Provider in einen Sicherheitsbereich ablegen.