Bank- und Bankunterkonten 

Verwendung

Es empfiehlt sich, für die Buchung von Eingangs- und Ausgangszahlungen Bankunterkonten zu verwenden.

Wenn Sie die Unterkontentechnik nicht verwenden, setzen Sie in der Konfiguration des Zahlungsprogramms Ihre normalen Bankkonten an (siehe Thema Auswahl der Hausbank durch das Zahlungsprogramm).

Zu den Unterkonten zählen u.a. die Konten für Ausgangsschecks, Ausgangsüberweisungen, Scheckeingang und Bankeinzug (siehe folgende Abbildung).

Die Verwendung solcher Unterkonten bietet einige Vorteile: Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den Saldo des Kontos bei Ihrer Bank mit dem Saldo Ihres entsprechenden Sachkontos in der Buchhaltung abzustimmen. Durch die Unterkonten wird sichergestellt, daß alle Eingangs- und Ausgangszahlungen erst auf dem Bankkonto in der Buchhaltung gebucht werden, wenn die Buchung auf dem Konto Ihrer Bank tatsächlich erfolgte. Diese Umbuchung vom Verrechnungskonto auf das Bankkonto wird vorgenommen, wenn Sie den Kontoauszug von Ihrer Bank erhalten.

Beispiel zu Bank- und Bankunterkonten

Voraussetzungen

Wenn Sie die Technik mit den Bankunterkonten anwenden wollen, legen Sie Unterkonten in dem von Ihnen benötigten Differenzierungsgrad an. Sie können z.B. jeweils ein Bankunterkonto pro Bank oder pro Bank und einer Gruppe von Zahlwegen anlegen. Einen Anhaltspunkt für die Differenzierung bieten Ihnen die ausgelieferten Kontenpläne.

Damit das Zahlungsprogramm das entsprechende Bankunterkonto bebuchen kann, müssen Sie die Kontonummer angeben (siehe folgende Abbildung). Dies geschieht in Abhängigkeit von Bank-Id, Zahlweg und ggf. Währung.

Unterkonten werden in der Regel mit Offene-Posten-Verwaltung und Einzelpostenanzeige geführt, da Sie über die Konten jederzeit nachvollziehen wollen, ob ein Geschäftsvorfall geklärt ist.

Hinweis für die Sortierfolge von Posten auf Bankunterkonten

Bankunterkonten, die i.d.R. durch das Zahlungsprogramm bebucht werden (wie z.B. das Konto für Ausgangsüberweisungen), können mit einer speziellen Sortierfolge beim Buchen des Bankauszuges besser bearbeitet werden.

Die Belege aus dem Zahlungslauf enthalten im Belegkopftext (Feld BKTXT) das Datum des Zahlungslaufes und die Identifikation (z.B. 19940301-ID). Sie können diese Information automatisch in das Feld Zuordnung der Belegposition übertragen, indem Sie eine entsprechende Regel für die Postensortierung definieren und in den Stammsatz des Sachkontos eintragen.

Beim Erfassen des Bankauszuges können Sie dann die Ausgangsüberweisungen zu einem Zahlungslauf über das Feld Zuordnung selektieren und ausgleichen.

Buchung getrennt nach Geschäftsbereichen

Haben Sie für einen Buchungskreis festgelegt, daß die Zahlungen separat pro Geschäftsbereich erfolgen sollen, dann erhält die Bankbuchung den Geschäftsbereich der gezahlten Posten.

Wenn Sie die Zahlungen nicht nach Geschäftsbereichen trennen, können Sie festlegen, daß die Bankbuchungen auf einen bestimmten Geschäftsbereich erfolgen soll. Dazu geben Sie für das Bankkonto den gewünschten Geschäftsbereich an (siehe vorstehende Abbildung).

Diese Angabe wird nur wirksam, wenn Sie nicht schon nach Geschäftsbereichen getrennt zahlen!

In allen anderen Fällen werden die Buchungen auf die Bankunterkonten ohne Geschäftsbereich vorgenommen.