Ausgangsbeispiel: Vorgänge Die folgenden Szenarien beschreiben die Meldedaten und die Ausgangssituation für alle nachfolgenden Beispiele, die sich auf die jeweiligen Vorgänge beziehen. Damit ist gewährleistet, dass alle Beispiele auf derselben Basis aufsetzen und damit vergleichbar sind.
Die in den nachfolgenden Beispielen gezeigten Belege können sich z.B. in der Reihenfolge der Belegzeilen von den tatsächlich vom System gebuchten Belege unterscheiden.
Für die Beispiele gelten folgende Customizing-Einstellungen:
Quartalsweise Konsolidierung (siehe den Abschnitt Abschlussart )
Goodwill wird nicht in Hauswährung geführt. (Siehe den Abschnitt Goodwill-Behandlung .)
Goodwill wird auf der Obereinheit gebucht.
Goodwill wird über 15 Perioden abgeschrieben.
Der Beginn der Goodwill-Abschreibung ist der Beginn des aktuellen Periodenintervalls. (Siehe den Abschnitt Goodwill global .)
Periode 3:
Die Konsolidierungseinheiten P, A, B, C und U sind dem Konsolidierungskreis KK1 zugeordnet.
Für alle Konsolidierungseinheiten ist die Periode der Erstkonsolidierung die Periode 3.
Die Muttereinheit P hält 75% der Anteile der Konsolidierungseinheit A.
Die Muttereinheit P hält 75% der Anteile der Konsolidierungseinheit B.
Die Muttereinheit P hält 50% der Anteile der Konsolidierungseinheit C.
Die Konsolidierungseinheit A hält 80% der Anteile der Konsolidierungseinheit U.
Die Konsolidierungseinheit A meldet eine Beteiligung von 1000 an der Konsolidierungseinheit U.
Die Konsolidierungseinheit U meldet im Rahmen der Erstkonsolidierung ein Stammkapital von 1000-.
Im Rahmen einer Folgekonsolidierung meldet die Konsolidierungseinheit U einen Bilanzgewinn von 100- und Währungsumrechnungsdifferenzen von 100-.
Szenario 1

Basierend auf den Einstellungen zur Erstkonsolidierungsperiode und den Meldedaten wird das System in Periode 3 die folgenden Vorgänge auslösen:
Erstkonsolidierungen der Konsolidierungseinheiten P, A, B, C und U. Dabei wird nur für die Beteiligungseinheit U ein Beleg erzeugt, da für die anderen Beteiligungseinheiten kein Kapital oder Beteiligungsbuchwerte gemeldet wurden.
(Siehe die Abschnitte Erstkonsolidierung sowie Beispiel: Erstkonsolidierung .)
Goodwill-Abschreibung für den bei der Erstkonsolidierung der Beteiligungseinheit U entstandenen Goodwill.
(Siehe die Abschnitte Goodwill-Abschreibung und Beispiel: Goodwill-Abschreibung.)
Folgekonsolidierung für die Beteiligungseinheit U.
(Siehe die Abschnitte Folgekonsolidierung und Beispiel: Folgekonsolidierung.)
Periode 3:
Die Konsolidierungseinheiten P, A, B, C, U und V sind dem Konsolidierungskreis KK1 zugeordnet.
Für alle Konsolidierungseinheiten ist die Periode der Erstkonsolidierung die Periode 3.
Die Muttereinheit P hält 75% der Anteile der Konsolidierungseinheit A.
Die Muttereinheit P hält 75% der Anteile der Konsolidierungseinheit B.
Die Muttereinheit P hält 50% der Anteile der Konsolidierungseinheit C.
Die Konsolidierungseinheit A hält 50% der Anteile der Konsolidierungseinheit U.
Die Konsolidierungseinheit U hält 80% der Anteile der Konsolidierungseinheit V.
Die Konsolidierungseinheit U meldet eine Beteiligung von 1000 an der Konsolidierungseinheit V.
Die Konsolidierungseinheit V meldet im Rahmen der Erstkonsolidierung ein Stammkapital von 1000-.
Im Rahmen einer Folgekonsolidierung meldet die Einheit V einen Bilanzgewinn von 100- und Währungsumrechnungsdifferenzen von 100-.
Szenario 2

Basierend auf den Einstellungen zur Erstkonsolidierungsperiode und den Meldedaten wird das System in Periode 3 die folgenden Vorgänge auslösen:
Erstkonsolidierungen der Konsolidierungseinheiten P, A, B, C, U und V. Dabei wird nur für die Beteiligungseinheit V ein Beleg erzeugt, da für die anderen Beteiligungseinheiten keine Kapital- oder Beteiligungsbuchwerte gemeldet wurden.
Goodwill-Abschreibung für den bei der Erstkonsolidierung der Beteiligungseinheit V entstandenen Goodwill.
Folgekonsolidierung für die Beteiligungseinheit V.