Summendaten Datenquelle für die Kapitalkonsolidierung.
Zu den Summendaten gehören hauptsächlich Daten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung.
Im Customizing legen Sie unter Datenherkunft fest, ob die Beteiligung aus den Summendaten gelesen werden soll.
Außerdem definieren Sie dort die Positionen und Unterkontierungen der Beteiligungs- oder Kapitalmeldung für die einzelnen Vorgänge der Kapitalkonsolidierung.
Für die Kapitalmeldung können Sie auch wählen, dass nur ein Teil des Kapitals aus den Summendaten gelesen wird. In diesem Fall können Sie die Datenherkunft des Kapitals für die einzelnen Meldepositionen (und Unterkontierungen) durch Setzen des Kennzeichens
Konsolidierungsbuchungen hinzulesen
in Abhängigkeit von der Kontierungsebene steuern.
In den Summendaten für die Beteiligungsmeldung muss die Obereinheit als Konsolidierungseinheit enthalten sein. Die Beteiligungseinheit wird in der Regel auch als Partnereinheit gemeldet. (In den Vorgängen Teilumbuchung und Vollumbuchung , bei denen genau zwei Obereinheiten beteiligt sind, ist die Partnereinheit der Beteiligungsmeldung jedoch die jeweils andere Obereinheit.)
Die Beteiligungsposition benötigt einen Aufriss nach Beteiligungseinheit und Menge. Als Mengeneinheit geben Sie im Kontierungstyp der Beteiligungsposition den Konzernanteilals Prozentsatz an.
Die Veränderung des Anteilsprozentsatzes erfassen Sie im Feld für den Mengenwert. Damit die Berechnungen der Kapitalkonsolidierung mit erhöhter Genauigkeit erfolgen, müssen Sie anstelle des tatsächlichen Prozentsatzes einen um den Faktor 100000 erhöhten Mengenwert melden. (D.h. anstelle von 100 Prozent müssen Sie 10000000 im Mengenfeld erfassen.)
In den Summendaten für die Kapitalmeldung muss die Beteiligungseinheit in den Feldern für Konsolidierungseinheit enthalten sein. Kapitalpositionen haben (mit Ausnahme der Positionen für die Dividendenausschüttung) keinen Aufriss nach Partnereinheit.