Kombinationen aus KonsolidierungseinheitenVerknüpfung von Konsolidierungseinheiten (z.B. Gesellschaft und Profitcenter) in einer Matrixorganisation.
Sie legen eine Matrixorganisation an, indem Sie im Customizing für das Konsolidierungsgebiet zwei Merkmale mit der Rolle Konsolidierungseinheit
angeben.
Das Customizing für die Kombinationen aus Konsolidierungseinheiten nehmen Sie in der Prozess-Sicht der Konsolidierungsworkbench unter vor. Sie bestimmen die gültigen Kombinationen aus Konsolidierungseinheiten und definieren ihre Attribute. Indem Sie die gültigen Kombinationen bestimmen, legen Sie fest, für welche Kombinationen von Konsolidierungseinheiten Sie Konsolidierungsbuchungen vornehmen und über diese berichten können.
Bei der Matrixdarstellung zeigt die Customizing-Oberfläche für die Kombinationen aus Konsolidierungseinheiten alle Hierarchien für die Konsolidierungseinheiten-Merkmale (so z.B. für die Merkmale Profitcenter und Gesellschaft). Im Einzelnen zeigt das System Folgendes an:
In der Vertikalen werden die Hierarchien für das eine Merkmal angezeigt.
In der Horizontalen wird eine (alphabetisch sortierte) Liste der Merkmalswerte des anderen Merkmals angezeigt.
Um eine Kombination (z.B. aus Profitcenter A und Gesellschaft 1) als gültig zu definieren, setzen Sie in der Matrix das entsprechende Kennzeichen.
Gesellsch. 1 | Gesellsch. 2 | Gesellsch. 3 | Gesellsch. 4 | Gesellsch. 5 | |
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Profitctr. A |
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Profitctr. B |
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Profitctr. C |
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Profitctr. D |
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Profitctr. E |
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Profitctr. F |
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In der Symbolleiste stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:
Symbol | Bedeutung | Erläuterung der Benutzer- und der Systemaktivitäten |
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| Das System zeigt alle Hierarchien komplett an. |
| Das System zeigt nur die Endknoten der Hierarchien an, nicht die kompletten Hierarchien. | |
| Das System zeigt nur die von Ihnen ausgewählte Hierarchie an. | |
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| Um für mehrere Zeilen der Matrix Zuordnungen anzulegen, markieren Sie die entsprechenden Zeilen und wählen dieses Symbol. Das System setzt dann das Kennzeichen für die Zuordnung. |
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| Um für mehrere Zeilen der Matrix Zuordnungen aufzuheben, markieren Sie die entsprechenden Zeilen und wählen dieses Symbol. Das System entmarkiert die Zuordnung. |
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| Das System vertauscht die Achsen so, dass die Konsolidierungseinheit an der horizontalen Achse an der vertikalen Achse steht und umgekehrt. Diese Funktion können Sie beispielweise nutzen, um danach die Funktion |
Für jede gültige Kombination aus Konsolidierungseinheiten können Sie in der Detailanzeige auf folgende Attribute zugreifen:
Auf der Registerkarte Detailanzeige
definieren Sie die Zeitpunkte für die Erst- und Endkonsolidierung. Weitere Informationen finden Sie unter Definition der Zeitpunkte für die Erst- und Endkonsolidierung.
Wenn Sie die Business Function Financials, Group Close, Prüfziffern (FIN_ACC_GC_CHKDGT
) eingeschaltet haben, dann können Sie für den Vollabgang einer Konsolidierungseinheitenkombination ggf. die folgenden Sonderlogiken aktivieren und dadurch eine ergebnisneutrale Buchung des Vollabgangs der Kombination erreichen:
Vollabgang mit OC-Logik (nur dann verfügbar, wenn Sie in den Einstellungen des Konsolidierungsgebiets die Funktion Organisationsänderung
aktiviert haben)
Vollabgang bei Fusion (nur dann verfügbar, wenn Sie auch die Business Function Financials, Group Close, Business Combinations (FIN_ACC_GC_BCOMB
) eingeschaltet haben)
Auf der Registerkarte Gültigkeitsintervalle
definieren Sie die Gültigkeitsintervalle. Diese Attribute sind nur dann verfügbar, wenn die Kombinationen aus Konsolidierungseinheiten in der Datenbasis als zeitabhängig oder zeit- und versionsabhängig definiert sind. Weitere Informationen finden Sie unter Datenbasis im Abschnitt „Berechtigungs- und Gültigkeitsprüfung“.
Auf der Registerkarte Andere Attribute
definieren Sie diejenigen Attribute, die in dem bzw. den zugeordneten DataStore-Objekt(en) als Datenfelder angelegt sind. Das DataStore-Objekt (bzw. die DataStore-Objekte) ordnen Sie im Customizing der Datenbasis auf der Registerkarte Datenmodell
unter Merkmale der Rolle Konsolidierungseinheit
zu.