Initialer Transport

Einsatzmöglichkeiten

Bei der erstmaligen Durchführung eines Transports von Customizing-Objekten und -Einstellungen der Konsolidierung in ein Produktivsystem oder einen anderen Mandanten müssen Sie einige Besonderheiten berücksichtigen. Wir empfehlen Ihnen, den initialen Transport entsprechend den nachstehenden Informationen durchzuführen.

Ablauf

Der empfohlene Ablauf für den initialen Transport ist vor allem darauf ausgerichtet, möglichst sämtliche Einstellungen in SEM-BCS und im SAP NetWeaver Business Intelligence (BI), die während des Customizing vorgenommen wurden, in das Zielsystem oder den Zielmandanten zu transportieren.

  1. Transportieren Sie zuerst alle für SEM-BCS relevanten Objekte des BI in das Zielsystem. Hierzu zählen InfoCubes, Kennzahlen und Merkmale, Queries usw. Möglicherweise möchten Sie auch die beim Customizing der Datenbasen angelegten ODS-Objekte transportieren. Dies ist zwar nicht unbedingt erforderlich, da Sie die ODS-Objekte mit Hilfe der Konsolidierungs-Workbench im Zielsystem neu generieren können. Wenn Sie die ODS-Objekte transportieren, hat dies aber den Vorteil, dass Sie die Konsolidierung im Zielsystem schneller in Betrieb nehmen können. Um die BI-Objekte zu transportieren, verwenden Sie die Transportfunktion der Administrator Workbenchdes BI. Weitere Informationen finden Sie unter Transportwesen .

  2. Erzeugen Sie Transportaufträge für alle Objekte, die Sie in der Konsolidierungs-Workbench angelegt haben. Wählen Sie hierfür im Kontextmenü des jeweiligen Objekttyps (also z.B. Datenbasis, Sicht, Abschlussart usw.) Transportieren und geben Sie die gewünschte Selektion an. Wählen Sie beim initialen Transport generell als Updatemodus Überschreiben , um sicher zu stellen, dass im Zielsystem ein konsistenter Stand eingespielt wird.

    Hinweis Hinweis

    Verwenden Sie beim initialen Transport unbedingt die Transportfunktion des Objekttyps (im linken oberen Bildbereich der Workbench) und nicht die Transportfunktion einzelner Objekte . Anderenfalls kann es zu unvollständigen Transporten für einzeln ausgewählte Objekte kommen (z.B. Positionen, für die keine Hierarchieinformation transportiert wird).

    Ende des Hinweises

    Empfehlung Empfehlung

    Wir empfehlen Ihnen, sich unter Transport über das Systemverhalten und die Auswirkungen der verschiedenen Updatemodi zu informieren.

    Ende der Empfehlung.
  3. Stellen Sie im Zielsystem sicher, dass zuerst die Transportaufträge für Datenbasen , Konsolidierungsgebiete und spezielle Versionen importiert werden. Alle anderen in der Konsolidierung vorhandenen Objekttypen stehen in Beziehungen zueinander, die sich auf diese grundlegenden Objekttypen zurückführen lassen. Solange diese im Zielsystem noch nicht existieren, können Sie andere Objekttypen wegen den bestehenden Abhängigkeiten nicht konsistent in das Zielsystem importieren.

  4. Verwenden Sie möglichst separate Transportaufträge für spezielle Versionen (und auch für die übrigen Einstellungen). Ein erfolgreicher Transport der speziellen Versionen ist Voraussetzung dafür, dass alle Hierarchieinformationen, Methodenzuordnungen und andere Informationen korrekt im Zielsystem genutzt werden können.

  5. Nach dem Import eines Customizing-Transports der Konsolidierung in das Zielsystem ist eine Importnachbearbeitung erforderlich (siehe Transport: Weitere Informationen ). Da der Import normalerweise in einen anderen Mandanten als 000 erfolgt, der Nachbearbeitungsprozess jedoch innerhalb des Mandanten 000 abläuft, benötigen Sie eine RFC-Destination, die auf den Zielmandanten des Transports verweist. Sollte es bei der Importnachbearbeitung zu Problemen wegen fehlender oder inkorrekter RFC-Destinationen kommen, wird das System die Fehlermeldung FINB_TR 032 „Es konnte keine geeignete RFC-Destination gefunden werden“ ausgeben. Der Langtext dieser Meldung enthält detaillierte Informationen zum korrekten Customizing der benötigten RFC-Destination.

  6. Wenn Sie nach Durchführung des initialen Transports im Customizing-System noch Änderungen an der Datenbasis vornehmen (Hinzufügen neuer Felder, Löschen bereits vorhandener Felder, Änderungen der Rollenzuordnung von Feldern usw.), sollten Sie die hierbei erzeugten Transportaufträge möglichst frühzeitig freigeben und in das Zielsystem importieren. Wegen der dynamischen Generierung interner technischer Objekte der Konsolidierung kann es anderenfalls zu Konflikten mit Objekten kommen, die in einem noch nicht freigegebenen Transportauftrag gesperrt sind.

Ergebnis

Wenn Sie die unter Ablauf beschriebenen Empfehlungen in der genannten Reihenfolge befolgen, können Sie die Konsolidierung im Zielmandanten einsetzen.