Workbench für das Customizing Zentrale Arbeitsumgebung für das Customizing der Konsolidierung.
Sie nutzen die Workbench
während der Einführungsphase und
während der Nutzungsphase für umfangreiche und/oder kritische Änderungen im Customizing
In der Workbench können Sie Customizing-Einstellungen ändern und anzeigen für
die Datenbasen und Konsolidierungsgebiete mit den enthaltenen Merkmalen und Kennzahlen
das Stammdatum Version
die Stammdaten, die Hierarchien haben können
Organisationseinheiten ( Konsolidierungskreise und Konsolidierungseinheiten )
Unterkontierungen und deren Defaultwerte
die Kontierungstypen
die Maßnahmen im Konsolidierungsmonitor
die Methoden-Layouts sowie die Methoden selbst
die Belegarten
Ferner können Sie - vor allem zu Testzwecken -
manuelle Buchungen durchführen
Methoden ausführen
Maßnahmen ausführen
ohne Anforderungsbild (d.h. die Maßnahme wird mit den aktuell eingestellten Parametern durchgeführt)
mit Anforderungsbild (d.h. Sie können die Maßnahmenausführung einschränken auf bestimmte Konsolidierungseinheiten bzw. Konsolidierungskreise, Version usw.)
Während der Nutzungsphase (d.h. im Produktivbetrieb) der Konsolidierung verwenden Sie hingegen zur Ausführung von Maßnahmen den Konsolidierungsmonitor .
Das System prüft Ihr Customizing auf Konsistenz. Im Fall von Inkonsistenzen im Customizing gibt das System eine Fehlermeldung aus; anschließend können Sie die Fehler im Detail auflisten lassen.
Die folgende Abbildung zeigt den Aufbau der Workbench:

Hier können Sie zwischen zwei Sichten auf die Customizing-Objekte wählen: der Prozess-Sicht und der technischen Sicht. Beide Sichten enthalten dieselben Customizing-Objekte, jedoch in einer anderen Strukturierung.
Die hierarchische Struktur für die Prozess-Sicht spiegelt eine sinnvolle Reihenfolge für Ihre Customizing-Schritte wider.
Bei der technischen Sicht steht der Typ der Customizing-Objekte im Vordergrund (Merkmale, Methoden, Maßnahmen usw.).
Als dritte Sicht gibt es die
Werkzeuge
. In dieser Sicht können Sie spezielle Customizing-Aufgaben erledigen wie Transporte von Customizing-Daten oder Analyse und Reparatur von Datenströmen. Standardmäßig zeigt das System die Sicht
Werkzeuge
nicht an; Sie können sie jedoch folgendermaßen einblenden:
Wählen Sie im Menü .
Im folgenden Dialogfenster wählen Sie unter Einstellungen den Eintrag .
Setzen Sie das Kennzeichen für
Werkzeuge
, und sichern Sie Ihre Angaben.
Weitere Informationen zu den Werkzeugen finden Sie unter Werkzeuge .
Je nachdem welche Customizing-Sicht Sie gewählt haben, blendet das System in diesem Bildbereich die Navigationshierarchie mit den Customizing-Objekten gemäß der technischen oder der Prozess-Sicht ein. Um detailliertere Angaben zu einem Customizing-Objekt zu erhalten, doppelklicken Sie auf das Customizing-Objekt (Endknoten).
Beispiel
Um in der technischen Sicht alle Konsolidierungsgebiete anzuzeigen, doppelklicken Sie auf den Endknoten
Konsolidierungsgebiete
. Das System listet dann im unteren linken Bildbereich alle verfügbaren Konsolidierungsgebiete auf.
Dieser Bildbereich enthält eine flache oder eine hierarchisch gegliederte Struktur mit Navigationszielen. Wenn Sie auf eines der Navigationsziele doppelklicken, zeigt System das entsprechende Objekt (z.B. Konsolidierungsgebiet) im Arbeitsbereich an. Im Kontextmenü des Bildbereichs
Detail: Customizing-Objekte
stehen Ihnen Funktionen wie
Anzeigen, Ändern, Anlegen, Löschen, Customizing transportieren
und
Ausführen
zur Verfügung.
Dieser Bildbereich zeigt das Customizing-Objekt an, das Sie zuvor im Bereich
Detail: Customizing-Objekte
ausgewählt haben.
Hier können Sie die Customizing-Einstellungen im Detail anzeigen oder ändern.
Dieser Bildbereich zeigt Meldungen an (Hinweismeldungen, Warnmeldungen und Fehlermeldungen).
Dieser Bildbereich zeigt die Dokumentation für Customzing-Aktivitäten u.a. bei Methoden-Layouts und Methoden an.
Die Bildbereiche (2), (3) und (4) korrespondieren miteinander: Was Sie im Bildbereich (2) auswählen, steuert die Anzeige im Bildbereich (3). Und was Sie im Bildbereich (3) auswählen, steuert die Anzeige im Bildbereich (4).
Hinweis
Das Customizing-Objekt, das im Arbeitsbereich angezeigt wird, stimmt nicht zwangsläufig mit der Anzeige im Bildbereich (2) und (3). Das ist z.B. der Fall, wenn Sie, nachdem Sie ein Objekt im Arbeitsbereich (4) anzeigen, ein anderes Customizing-Objekt im Bildbereich (2) auswählen.
Einstellungen für die Workbench (u.a. für die Customizing-Sichten) können Sie unter dem Menüpunkt vornehmen.