Interface für ATA SPEC 2000 und AECMA SPEC 2000M

Einsatzmöglichkeiten

Die Komponente Interface für ATA SPEC 2000 und AECMA SPEC 2000M ermöglicht Ihnen die Abwicklung der Ersatzteilbeschaffung gemäß den Spezifikationen SPEC 2000 der ATA für den Bereich der zivilen Luftfahrt oder SPEC 2000M der AECMA für den Bereich der militärischen Luftfahrt. Beide Spezifikationen beschreiben den Ablauf der Kommunikation zwischen den Geschäftspartnern, den Inhalt der auszutauschenden Informationen und die Struktur und das Format der in jedem Prozessschritt ausgetauschten Nachrichten:

  • für die Beschaffung von Ersatzteilen (Kapitel 2 der Spezifikationen)

  • für den Vertrieb von Ersatzteilen (Kapitel 3 der Spezifikationen)

  • für die Fakturierung von Ersatzteilen (Kapitel 4 der Spezifikationen)

Funktionsumfang

Zur Umsetzung der Spezifikationen werden folgende Anwendungskomponenten entsprechend eingestellt und angepasst:

  • Komponente MM Einkauf für die Prozesse auf der Kundenseite

  • Komponente Verkauf für die Prozesse auf der Lieferantenseite.

Ergänzend werden folgende Anwendungskomponenten genutzt, um die Kommunikation zwischen den beteiligten Geschäftspartnern und die Abläufe auf Kunden- bzw. Lieferantenseite weitgehend zu automatisieren:

Das SAP-System ist innerhalb der Kunden- bzw. der Lieferantenorganisation das Frontend-System für die Standardfunktionen der Materialwirtschaft und des Vertriebs. Hier erfolgt durch den Endbenutzer die Eingabe von Bestell- bzw. Auftragsdaten im Zusammenhang mit dem Ersatzteilbeschaffungsprozess. Zur Konvertierung der betriebswirtschaftlichen Daten zwischen dem systemspezifischen Dokumentformat und dem Nachrichtenformat der jeweiligen Spezifikation wird das System AMOSS 2000 mit dem AMOSS Message Handler genutzt.

Der Abgleich von Stammdaten (Kundenstamm, Lieferantenstamm, Materialstamm) zwischen dem SAP-System und dem System AMOSS 2000 wird ebenfalls durch den Austausch von IDocs realisiert.

In der gegenwärtigen Phase der Implementierung stehen das SAP-System und das System AMOSS 2000 selbständig nebeneinander und operieren auf jeweils eigenen Datenbanken. Die Systeme kommunizieren über das SAP Interface des Systems AMOSS 2000 (einer Komponenten außerhalb des SAP-Systems) durch den Austausch von IDocs ( Intermediate Documents ).

Die Kommunikation zwischen dem SAP-System, dem System AMOSS 2000 und dem externen System des Geschäftspartners erfolgt automatisch. Ein manuelles Eingreifen ist lediglich im Fehlerfall erforderlich.

Einführungshinweise

Diese Dokumentation ist rollenspezifisch aufgebaut.

Wählen Sie die Rolle aus, die Ihre Tätigkeiten und Funktionen im Unternehmen am besten beschreibt, und lesen Sie die für diese Rolle vorgesehenen Teile der Dokumentation. Sie bekommen dann nur die Informationen, die Sie für Ihre Aufgaben wirklich benötigen.

Rollen auf Kundenseite

Rollen auf Lieferantenseite

Endanwender im Einkauf bzw. im Verkauf:

Sie sind Endbenutzer und erstellen und bearbeiten die entsprechenden Einkaufs- bzw. Verkaufsbelege.

Beschaffungsprozess beim Kunden

Vertriebsprozess beim Lieferanten

Systemadministrator :

Sie sind für den reibungslosen und fehlerfreien Ablauf der Ersatzteilbeschaffung im laufenden Betrieb zuständig.Insbesondere zur Fehlerbehebung müssen Sie dafür den Ablauf eines Ersatzteilbeschaffungsprozesses im Detail kennen.

Administration des laufenden Betriebs beim Kunden

Administration des laufenden Betriebs beim Lieferanten

Projektmitarbeiter:

Sie sind im Projektteam tätig und richten erstmalig das SAP-System und das SAP Interface für den produktiven Betrieb ein. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören das Customizing, die Einrichtung der Nachrichtensteuerung und die Aktivierung und organisatorische Zuordnung von Workflows.

Customizing und Systemeinstellungen beim Kunden

Customizing und Systemeinstellungen beim Lieferanten

Die Abgrenzungen zwischen den einzelnen Prozessen sind fließend. Abhängig von der Unternehmensstruktur und -größe kann es durchaus sein, dass Sie sich in mehreren Prozessen wiederfinden.

Hinweis Hinweis

Die Umsetzung dieses Konzeptes macht es unvermeidlich, dass einzelne Teile der Dokumentation mehrfach in der Struktur vorkommen. Der Gesamtumfang der Dokumentation, der beispielsweise beim Ausdruck oder am Speicherbedarf sichtbar wird, erhöht sich dadurch geringfügig.

Ende des Hinweises