Beschaffungsprozeß beim Kunden

Einsatzmöglichkeiten

Im Beschaffungsprozeß fragen Sie als Einkäufer auf der Kundenseite bei einem oder mehreren Lieferanten das benötigte Ersatzteil nach und erhalten die entsprechenden Angebote.

Auf Grundlage der erhaltenen Angebote bestellen Sie bei einem Lieferanten das Ersatzteil; dieser antwortet Ihnen mit einer Auftragsbestätigung. Nachträgliche Änderungen, die Sie an der erteilten Bestellung vornehmen müssen, sind möglich und werden automatisch zum Lieferanten übermittelt. Ebenso werden Änderungen, die Ihnen der Lieferant zur Bestellung übermittelt, berücksichtigt.

Nach der erfolgten Auslieferung erhalten Sie vom Lieferanten ein Lieferavis, mit dem dieser die Warenlieferung ankündigt. Nach der Lieferung übersendet Ihnen der Lieferant die Rechnung zur Rechnungsprüfung.

Voraussetzungen

Workflowsteuerung

Ihr Systemadministrator kann die Workflowsteuerung so eingerichtet haben,

  • daß Sie über eingehende Angebote automatisch durch ein Workitem, das Sie in Ihrem Integrierter Eingangskorb finden, informiert werden.

  • daß Sie über Abweichungen der Auftragsbestätigung von Ihrer Bestellung durch ein Workitem informiert und zur Überprüfung und Überarbeitung Ihrer Bestellung aufgefordert werden.

Ergebnis

Kontrolle der Kommunikation

Beim Sichern der jeweiligen Belege (Anfrage, Bestellung) ermittelt das System aus den Belegdaten eine gültige Nachricht ( Nachrichtenfindung ) und erzeugt daraus ein IDoc ( Intermediate Document ) zur Datenübertragung an das Partnersystem. Sowohl die Nachricht als auch das IDoc können Sie sich aus dem Beleg heraus anzeigen lassen. Dies kann insbesondere im Fehlerfall hilfreich sein:

  • Um die Nachrichten anzuzeigen, die das System findet, rufen Sie den jeweiligen Beleg im Anzeige- oder Änderungsmodus auf und wählen Anfang des Navigationspfads Kopf Navigationsschritt Nachrichten Ende des Navigationspfads .

Die erfolgreich verarbeiteten Nachrichten sind durch eine grüne Ampel ( ) gekennzeichnet. Wenn die Nachricht fehlerhaft verarbeitet wurde, wird das durch eine rote Ampel ( ) gekennzeichnet. In diesem Fall gibt das Verarbeitungsprotokoll ( Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Verarbeitungsprotokoll Navigationsschritt ) Auskunft über die Fehlerursache. Ende des Navigationspfads

Wenn der Verarbeitungsstatus einer Nachricht trotz Sichern des Belegs im Status unverarbeitet (gelbe Ampel ) bleibt, so liegt das wahrscheinlich daran, daß der Versandzeitpunkt der Nachricht nicht auf sofort eingestellt ist. Wählen Sie in diesem Fall Anfang des Navigationspfads Bearbeiten Navigationsschritt Zusatzangaben Ende des Navigationspfads und tragen Sie im Feld Versandzeitpunkt 4 ein.

Wenn das System keine oder nicht die erwartete Nachricht zum Beleg anzeigt, schauen Sie sich die Findungsanalyse ( Anfang des Navigationspfads Springen Navigationsschritt Findungsanalyse Navigationsschritt ) an. Hier ist verzeichnet, welche Nachrichten das System ermitteln bzw. nicht ermitteln konnte und warum. Ende des Navigationspfads

  • Um die IDocs zu analysieren, die das System verschickt, rufen Sie den jeweiligen Beleg im Anzeige- oder Änderungsmodus auf, wählen Anfang des Navigationspfads System Navigationsschritt Verknüpfungen Ende des Navigationspfads und verzweigen von dort in die IDoc-Anzeige.

Den Verarbeitungszustand eines IDocs entnehmen Sie seinen Statussätzen:

  • Statusrückmeldungen aus dem SAP Interface des AMOSS-Systems haben im Erfolgsfall den Statuscode 08 , im Fehlerfall den Statuscode 07 .

  • Statusrückmeldungen aus dem AMOSS-System haben im Erfolgsfall den Statuscode 10 , im Fehlerfall den Statuscode 09 .

  • Statusrückmeldungen aus dem Message Handler haben im Erfolgsfall den Statuscode 12 , im Fehlerfall den Statuscode 11 .

Bei fehlerhaft verarbeiteten IDocs steht die Fehlerursache in den Texten zum Status.

Hinweis Hinweis

Wenn der Beleg aufgrund eines IDocs vom System angelegt oder erweitert wurde, finden Sie auf diese Weise auch Informationen über das eingehende IDoc.

Ende des Hinweises