Vertriebsprozeß beim LieferantenIm Vertriebsprozeß erhalten Sie als Verkäufer auf der Lieferantenseite die Anfrage eines Kunden nach einem Ersatzteil und antworten mit einem entsprechenden Angebot.
Wenn Ihr Angebot dem Kunden zugesagt hat, beauftragt er Sie mit der Lieferung dieses Ersatzteils. Ihr System versendet nach entsprechender Prüfung der Bestellung automatisch eine Auftragsbestätigung an den Kunden. Sollten nachträglich Änderungen der Bestellung eingehen, so werden diese automatisch dem Auftrag zugeordnet. Nachträgliche Änderungen, die Sie am erhaltenen Auftrag vornehmen müssen, sind möglich und werden automatisch zum Kunden übermittelt.
Mit der Auslieferung übersendet das System Ihrem Kunden ein Lieferavis und später eine Rechnung.
Workflowsteuerung
Ihr Systemadministrator kann die Workflowsteuerung so eingerichtet haben,
daß das Angebot automatisch aus der eingehenden Anfrage erstellt wird.
daß Sie benachrichtigt werden, wenn ein Materialtausch in mehr als eine Unterposition vorgenommen wurde, der nicht konform zur Spezifikation ATA SPEC 2000 ist.
daß Sie über nachträgliche Änderungen der Bestellung zum bereits bestätigten Auftrag durch ein Workitem informiert und zur Überprüfung und Überarbeitung des Kundenauftrags aufgefordert werden.
Kontrolle der Kommunikation
Beim Sichern der Belege (Kundenangebot, Kundenauftrag, Auslieferung, Faktura) ermittelt das System aus den Belegdaten eine gültige
Nachricht
(
Nachrichtenfindung
) und erzeugt daraus ein
IDoc
(
Intermediate Document
) zur Datenübertragung an das Partnersystem. Sowohl die Nachricht als auch das IDoc können Sie sich aus dem Beleg heraus anzeigen lassen. Dies kann insbesondere im
Fehlerfall
hilfreich sein:
Um die Nachrichten anzuzeigen, die das System findet, rufen Sie den jeweiligen Beleg im Anzeige- oder Änderungsmodus auf und wählen
bei Angeboten und Aufträgen:
bei Auslieferungen: .
bei Rechnungen: .
Die erfolgreich verarbeiteten Nachrichten sind durch eine grüne Ampel (
) gekennzeichnet. Wenn die Nachricht fehlerhaft verarbeitet wurde, wird das durch eine rote Ampel (
) gekennzeichnet. In diesem Fall gibt das Verarbeitungsprotokoll (
Wenn der Verarbeitungsstatus einer Nachricht trotz Sichern des Belegs im Status
unverarbeitet
(gelbe Ampel
) bleibt, so liegt das wahrscheinlich daran, daß der Versandzeitpunkt der Nachricht nicht auf
sofort
eingestellt ist. Wählen Sie in diesem Fall
und tragen Sie im Feld
Versandzeitpunkt
4
ein.
Wenn das System keine oder nicht die erwartete Nachricht zum Beleg anzeigt, schauen Sie sich die Findungsanalyse (
Um die IDocs zu analysieren, die das System verschickt, rufen Sie den jeweiligen Beleg im Anzeige- oder Änderungsmodus auf, wählen und verzweigen von dort in die IDoc-Anzeige.
Den Verarbeitungszustand eines IDocs entnehmen Sie seinen Statussätzen:
Statusrückmeldungen aus dem SAP Interface des AMOSS-Systems haben im Erfolgsfall den Statuscode 08 , im Fehlerfall den Statuscode 07 .
Statusrückmeldungen aus dem AMOSS-System haben im Erfolgsfall den Statuscode 10 , im Fehlerfall den Statuscode 09 .
Statusrückmeldungen aus dem
Message Handler
haben im Erfolgsfall den Statuscode 12 , im Fehlerfall den Statuscode 11 .
Bei fehlerhaft verarbeiteten IDocs steht die Fehlerursache in den Texten zum Status.
Hinweis
Wenn der Beleg aufgrund eines IDocs vom System angelegt oder erweitert wurde, finden Sie auf diese Weise auch Informationen über das eingehende IDoc.