Optionssatz

Definition

Der Optionssatz eines Immobilienobjekts bestimmt, wieviel Prozent des Eingangsumsatzes einer für dieses Objekt ursprünglich als voll abzugsfähig gebuchten Vorsteuer wirklich abzugsfähig ist.

Verwendung

Der Optionssatz bildet die Grundlage zur Abbildung der vom Gesetzgeber geforderten Vorsteuerbearbeitung, unter Berücksichtigung der wechselnden wirtschaftlichen Verhältnisse eines Immobilienbestandes. Optionssätze verwenden Sie, um die Grundlagen zur Aufteilung der Vorsteuer in einen abzugsfähigen und nicht abzugsfähigen Anteil festzulegen.

Der Gültigkeitszeitraum eines Optionssatzes ist der Kalendermonat, d.h. Optionssätze müssen monatlich über eine dem Immobilienobjekt zugeordnete Optionssatzmethode neu ermittelt werden.

Hinweis Hinweis

Lesen Sie hierzu die Dokumentation zur Optionssatzermittlung .

Ende des Hinweises

Im Flexiblen Immobilienmanagement können Optionssätze je nach Art der anfallenden und gebuchten Kosten für folgende Objektarten ermittelt werden:

  • Immobilienvertrag

  • Wirtschaftseinheit

  • Gebäude

  • Grundstück

  • Mietobjekt

  • Abrechnungseinheit

    Hinweis Hinweis

    Sie können die zeitliche Veränderung des Optionssatzes für ein Immobilienobjekt anzeigen. Hierzu steht Ihnen vom Bild SAP Easy Access aus unter Anfang des Navigationspfads Flexibles Immobilienmanagement Navigationsschritt Optionssatzermittlung und Vorsteueraufteilung Ende des Navigationspfads der Bericht Übersicht Optionssätze RE-Objekte zur Verfügung. Mit dem Bericht können Sie auch die Zeiträume anzeigen, für die noch keine Optionssatzermittlung durchgeführt wurde.

    Ende des Hinweises

Hinweis

Optionssätze werden nur in optierenden Buchungskreisen berechnet. In nicht optierenden Buchungskreisen wird die Vorsteuer immer als 100% abzugsfähig gebucht.