Optionssatz Der Optionssatz eines Immobilienobjekts bestimmt, wieviel Prozent des Eingangsumsatzes einer für dieses Objekt ursprünglich als voll abzugsfähig gebuchten Vorsteuer wirklich abzugsfähig ist.
Der Optionssatz bildet die Grundlage zur Abbildung der vom Gesetzgeber geforderten Vorsteuerbearbeitung, unter Berücksichtigung der wechselnden wirtschaftlichen Verhältnisse eines Immobilienbestandes. Optionssätze verwenden Sie, um die Grundlagen zur Aufteilung der Vorsteuer in einen abzugsfähigen und nicht abzugsfähigen Anteil festzulegen.
Der Gültigkeitszeitraum eines Optionssatzes ist der Kalendermonat, d.h. Optionssätze müssen monatlich über eine dem Immobilienobjekt zugeordnete Optionssatzmethode neu ermittelt werden.
Im Flexiblen Immobilienmanagement können Optionssätze je nach Art der anfallenden und gebuchten Kosten für folgende Objektarten ermittelt werden:
Immobilienvertrag
Wirtschaftseinheit
Gebäude
Grundstück
Mietobjekt
Abrechnungseinheit
Hinweis
Sie können die zeitliche Veränderung des Optionssatzes für ein Immobilienobjekt anzeigen. Hierzu steht Ihnen vom Bild
SAP Easy Access
aus unter
der Bericht
Übersicht Optionssätze RE-Objekte
zur Verfügung. Mit dem Bericht können Sie auch die Zeiträume anzeigen, für die noch keine Optionssatzermittlung durchgeführt wurde.
Optionssätze werden nur in optierenden Buchungskreisen berechnet. In nicht optierenden Buchungskreisen wird die Vorsteuer immer als 100% abzugsfähig gebucht.