Abrechnungskalender

Verwendung

Der Abrechnungskalender ermöglicht die Erfassung bzw. Hinterlegung von dominanten Verrechnungsdaten für Equipments auf unterschiedlichen Ebenen je Tag bzw. Zeitraum. Er besteht aus folgenden Funktionen:

Integration

Alle Einträge im Abrechnungskalender müssen nach dem Erfassen freigegeben werden. Erst dann werden die Einträge des Abrechnungskalenders bei der SD-Auftragsgenerierung berücksichtigt.

Voraussetzungen

Über das Customizing kann Folgendes gesteuert werden:

  • welche Leistungs- und Verrechnungsart (LV-Art) im Abrechnungskalender berücksichtigt werden soll

  • ob der Abrechnungskalender oder die Belegverrechnungsart in der Abrechnung dominant sein soll Anfang des Navigationspfads (Equipment und Tools Management (ETM) Navigationsschritt Vorgänge undFunktionen Navigationsschritt Abrechnung Navigationsschritt Abrechnungskalender) Ende des Navigationspfads

  • welche Zugriffsfolgen das System verwendet ( Anfang des Navigationspfads Equipment und Tools Management (ETM) Navigationsschritt Vorgänge undFunktionen Navigationsschritt Abrechnung Navigationsschritt Preisfindung) Ende des Navigationspfads

Funktionsumfang

Das Erfassen des Abrechnungskalender sollte von Anwendern vorgenommen werden. Die Freigabe, deren Auswirkung in der SD-Auftragsgenerierung großen Einfluss hat, sollte einen Kontrollmechanismus darstellen (4-Augenprinzip) und von einer dazu berechtigten Person durchgeführt werden.

Der Abrechnungskalender ist nur für Versandbelege, nicht für Leistungsbelege relevant.

Beispiel 1:

Die Equipments sind vom 01.12. - 30.12. auf dem Einsatzort A im Einsatz. Am 10.12. kann auf Grund des schlechten Wetters auf dem Einsatzort A nicht gearbeitet werden. Damit dies bei der Abrechnung berücksichtigt werden kann, wird die Leistungsart Schlechtwetter auf der Ebene der Baustelle für diesen Tag eingegeben.

Ergebnis der Abrechnung: Alle Equipments des Einsatzortes werden für den 10.12. bei der Abrechnung mit der Leistungsart Schlechtwetter berücksichtigt. In der ETM-Abrechnung findet je Equipment eine Splittung in mehrere SD-Positionen statt. Je nach LV-Art können verschiedene Abrechnungssätze herangezogen werden. Diese werden über die Konditionstechnik im Modul SD definiert.

Beispiel 2:

Vom 24.12.-03.01. herrscht Betriebsruhe für die ganze Firma. Um dies in der Abrechnung berücksichtigen zu können, müsste dies auf der obersten Zugriffsebene (Buchungskreis) definiert werden.

Ergebnis der Abrechnung: Alle Equipments auf allen Einsatzorten des Buchungskreises werden vom 24.12.-03.01.99 mit der LV-Art „Betriebsruhe“ abgerechnet.

Beispiel Beispiel

Folgende hierarchische Stufen sind derzeit definiert:

Ende des Beispiels.
  • Belasteter Buchungskreis - Belasteter Geschäftsbereich - Empfänger – Equipment (Feinste Zugriffsfolge)

  • Belasteter Buchungskreis - Belasteter Geschäftsbereich - Empfänger - Equipmentart

  • Belasteter Buchungskreis - Belasteter Geschäftsbereich - Empfänger

  • Belasteter Buchungskreis - Belasteter Geschäftsbereich

  • Belasteter Buchungskreis (Gröbste Zugriffsfolge)