Integration von WebFlow-Funktionen

Verwendung

WebFlow-Funktionen ermöglichen die Ausführung von Workflows über das Intranet bzw. Internet. Ein Internet Transaction Server (ITS) wird als Fallback-Server genutzt. Auf diese Weise können auch Mitarbeiter ohne Kenntnisse des SAP‑Systems bzw. ohne Zugriff auf einen SAP GUI (Graphical User Interface) Workflow-Aufgaben im Early Engineering erledigen.

Im SAP‑System stehen vordefinierte Web-Szenarien zur Verfügung. Mehrere Workflow-Muster ermöglichen die Bearbeitung von iPPE-Objekten sowie Dokumenten. Sie können diese Muster als Vorlage für die Definition von unternehmensspezifischen Workflows verwenden.

Integration

Über die Objekttechnologie des Business Object Repository (BOR) wird die Schnittstelle zwischen dem Product Designer und dem Workflow-System realisiert. Für folgende Objekttypen sind Workflow-Muster als Vorlage definiert:

BUS1176Strukturknoten des Integrierten Produkt- und Prozess-Engineering (iPPE)

BUS1197Generischer Engineering-Knoten des Integrierten Produkt- und Prozess-Engineering (iPPE) (Kopien des Knotentyps S_GEN, beispielsweise für die Definition von Anforderungsknoten)

BUS1176001Varianten des Integrierten Produkt- und Prozess-Engineering (iPPE)

DRAWDokumente der Dokumentenverwaltung

Siehe Entwicklungsobjekte für WebFlow im Product Designer

Voraussetzungen

Sie können alle WebFlow-Funktionen über einen Web-Browser ausführen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Sie haben unternehmensspezifische Workflows definiert.

Sie haben das BAdIPLM_PDN_WUI (Product Designer WebUI) entsprechend der unternehmensspezifischen Prozesse implementiert.

Sie haben die verantwortlichen Benutzer bzw. Organisationseinheiten als Bearbeiter eines Workflows zugeordnet.

Sie haben unter den Einstellungen für die Web-Oberfläche das Kennzeichen Workflow aktiv gesetzt.

Siehe auch Allgemeine Einstellungen prüfen

Funktionsumfang

Teammitglieder, die iPPE-Objekte auf der Web-Oberfläche des Product Designer auswerten, können die WebFlow-Funktionen für unterschiedliche Bearbeitungsprozesse nutzen. Die folgende Übersicht beschreibt, wie Sie in den unterschiedlichen Navigationspositionen Web-Flow-Prozesse ausführen können.

Navigationsposition

Bearbeitungsprozess

Einstiegsseite:

Workflow-Eingang des Business Workplace

Nachdem sich der Mitarbeiter über das Internet / Intranet am SAP-System angemeldet hat, kann er auf der Einstiegsseite des Product Designer seine Worklist anzeigen. Die Liste enthält Workitems, für die der Benutzer Aktivitäten ausführen muss.

Diese Liste der Workitems ist identisch mit dem Eingang des Business Workplace , den der Mitarbeiter bei einer direkten Anmeldung am SAP-System sehen würde.

Die Liste wird mit Bezug auf den Benutzer erstellt; nicht mit Bezug auf andere Attribute (z.B. Objekttyp). Das Business Add-InPLM_PDN_WUI (Product Designer WebUI) ermöglicht die Einschränkung der Liste. So können beispielsweise für einen Mitarbeiter ausschließlich Workitems angezeigt werden, die sich auf Engineering-Knoten beziehen.

Da in der Regel große Datenmengen auszuwerten sind und die Performance erheblich beeinträchtigt werden kann, sollten Sie in der Implementierung zu diesem BAdI die auszuwertenden Daten einschränken. Die Implementierung wirkt in diesem Fall wie ein Filter.

Von seiner Worklist kann der Benutzer ein aufgelistetes Workitem anzeigen. Siehe Workitem im Workflow-Eingang eines Benutzers bearbeiten

Objektspezifische Seite:

Sicht Workflow (n)

Der Mitarbeiter navigiert auf der Web-Oberfläche des Product Designer in der Struktur eines iPPE-Objekts. Er zeigt die Sicht Workflow (n) an.

Diese Liste enthält alle Workitems, die zu dem iPPE-Objekt erzeugt wurden. Die Anzahl der Workitems ist durch das Attribut (n) ersichtlich.

In der iPPE-Workbench des SAP-Systems können Sie unter den Diensten zum Objekt manuell Workflows starten. Diese Workflows, die keine Importparameter besitzen, werden ebenfalls in dieser Liste angezeigt.

Diese Liste der Workitems wird mit Bezug auf das iPPE-Objekt erstellt; nicht mit Bezug auf andere Attribute (z.B. Bearbeitungsstand, Erstellungsdatum). Das Business Add-InPLM_PDN_WUI (Product Designer WebUI) ermöglicht die Einschränkung der Liste. So können beispielsweise ausschließlich Workitems angezeigt werden, die sich in einem bestimmten Bearbeitungszustand (Status) befinden.

Da in der Regel große Datenmengen auszuwerten sind und die Performance erheblich beeinträchtigt werden kann, sollten Sie in der Implementierung zu dem BAdIPLM_PDN_WUI (Product Designer WebUI) die auszuwertenden Daten einschränken. Die Implementierung wirkt in diesem Fall wie ein Filter.

Von der Liste können Sie folgende Aktivitäten ausführen:

Sie zeigen ein aufgelistetes Workitem an. Siehe Workitem für iPPE-Objekt bearbeiten

Sie starten einen neuen Workflow zu dem Objekt. Siehe Neuen Workflow starten