Journaldefinition und Validierungseinstellungen

Mithilfe von Journalen können Benutzer die Daten in einer Datenbank anpassen, in der Regel im Rahmen von Monats- oder Quartalsabschlüssen. Während des Prüfungs- und Analyseschritts können Benutzer mithilfe von Journalen einen Audit-Trail der Datenbankänderungen und -anpassungen erfassen. Durch die Validierung soll verhindert werden, dass falsche Datensätze im DataStore-Objekt (erweitert) gespeichert werden.

Funktionsumfang

Journalvorlage definieren

Primäre Aufgabe von Journalen ist die Verfolgung von Datenänderungen nach dem ersten Einspielen der Quelldaten in das Modell. Wenn z. B. die Hauptbuchinformationen über den Datenmanager in das Modell geladen werden, können die Modellbenutzer diese Daten anpassen sowie Änderungen nachverfolgen und in Berichten erfassen, z. B. für Betrag, Datum oder Benutzer. Nach dem Erstellen einer Journalvorlage können weder die Dimension noch die Daten aus dem Modell gelöscht werden.

Informationen zum Einrichten von Journalen und Definieren einer Journalvorlage finden Sie unten in den entsprechenden Links.

Validierungseinstellungen

Validierungen sollen verhindern, dass falsche DataStore-Objekt-Überschneidungen (erweitert) gespeichert werden. Sie können keine Daten in einem DataStore-Objekt (erweitert) speichern, ohne das Write-Back-Modul zu durchlaufen. Mit Prüfungen im Write-Back-Modul wird verhindert, dass ungültige Datensätze aus beliebigen Quellen (Journale, Datenmanager-Pakete, manuelle Dateneingaben) in das DataStore-Objekt (erweitert) gelangen. So wird z. B. ein Intercompany-Konto mit einer leeren Dimension vom Typ Handelspartner nicht in das DataStore-Objekt (erweitert) geschrieben.

Um die Validierung anzupassen, geben Sie im SAP-ABAP-System den Transaktionscode UJ_VALIDATION ein, um das Validierungs-Framework zu konfigurieren und die Validierungsregeln den Geschäftsanforderungen anzupassen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufrissvalidierung.

Achtung
Wenn Sie bereits eine Journalvorlage erstellt haben, werden durch das Erstellen einer neuen Vorlage, die die Struktur der Journaleinträge ändert, die alte Vorlage und alle mit dieser Vorlage verknüpften Journaleinträge gelöscht. Dadurch wird Ihr Audit-Trail gelöscht; Änderungen an den Modelldaten, die mittels übermittelter Journalbuchungen erfolgten, bleiben jedoch erhalten. Wenn Sie die Journalvorlage neu erstellen, aber die Struktur der Vorlage nicht ändern (d. h., wenn alle Kopf- und Detaildimensionen unverändert bleiben), haben Sie die Möglichkeit, die vorhandenen Journalbuchungen beizubehalten.