Genehmigungsverfahren für das Arbeitszeitblatt Die Datensätze, die mit dem Arbeitszeitblatt erfasst werden, bestehen zu einem großen Teil aus sensiblen Daten, die z. B. für die Bezahlung der Mitarbeiter relevant sind oder den Projektfortschritt dokumentieren. Daher können Sie die erfassten Arbeitszeiten durch die Linienvorgesetzten, die Projektleiter oder andere Personen in Ihrem Unternehmen kontrollieren und genehmigen lassen, bevor Sie die Daten in die Zielkomponenten überleiten.
Sie müssen im Customizing für jedes Erfassungsprofil im Bereich
Genehmigung
angegeben haben, ob die mit diesem Profil erfassten Daten ein Genehmigungsverfahren durchlaufen sollen und wie die Genehmigung ablaufen soll.
Für die Genehmigung von Arbeitszeiten steht Ihnen eine Reihe von alternativen Ablaufvarianten zur Verfügung, die die folgenden Aspekte betreffen:
welche Daten genehmigt werden sollen
wie die Ermittlung der Genehmiger erfolgen soll
welche Anwendung Sie für die Genehmigung der Arbeitszeiten einsetzen und ob Sie den
SAP Business Workflow
einsetzen möchten
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Entscheidungen zur Wahl des geeigneten Genehmigungsverfahrens .
Die Genehmiger der Arbeitszeiten benötigen spezielle Berechtigungen, um die Genehmigung durchführen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter Berechtigungen .
Können Sie die zur Genehmigung vorliegenden Daten in der Form, wie sie vorliegen, nicht genehmigen, können Sie die Genehmigung ablehnen. Zur Information des Mitarbeiters bzw. des Erfassers der Daten können Sie einen Ablehnungsgrund hinzufügen.
Genehmigt werden können alle Arbeitszeiten, die den
Bearbeitungsstatus
20 (
Freigegeben
) besitzen. Nach der erfolgten Genehmigung erhalten die Daten den Bearbeitungsstatus 30 (
Genehmigt
). Das System schreibt sie in die jeweiligen Schnittstellentabellen. Von hier können Sie diese in die gewünschte(n) Zielkomponente(n) überleiten.
Alle Datensätze können nach erfolgter Genehmigung vom Erfasser wieder geändert werden. Dies gilt auch für Datensätze, die bereits in die Zielkomponente(n) übergeleitet worden sind. In diesem Fall wird aus dem Originalbeleg ein Stornosatz erzeugt und an die Zielkomponente(n) übertragen.
Die geänderten Daten durchlaufen erneut das Genehmigungsverfahren. Voraussetzung ist, das sie bei der Änderung wieder mit einem Erfassungsprofil bearbeitet wurden, das eine Genehmigung vorsieht.
Siehe auch:
Das Customizing für die Genehmigung von Arbeitszeitblattdaten nehmen Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des Arbeitszeitblattes unter vor.