Segmente anlegen Um ein Segment an den bestehenden
Zyklusanzuhängen, wählen Sie in den Kopfdaten des Zyklus
Anhängen Segment
oder
.
Geben Sie einen Segmentnamen und einen Segmenttext ein.
Hinweis
Sind in dem Zyklus mehrere Segmente vorhanden, so können Sie mit
vorheriges Segment
oder
Nächstes Segment
durch die vorhandenen Segmente blättern. Wenn kein weiteres Segment vorhanden ist, werden Sie darauf hingewiesen.
Achtung
Sie können zu einem Zyklus maximal 999 Segmente anlegen.
Um eine Umlage zu definieren, geben Sie eine Umlagekostenart(= Sekundärkostenart) an, oder wählen Sie ein Verrechnungsschema(siehe: Umlage ).
Um sich die einzelnen Zuordnungen des von Ihnen gewählten Schemas anzeigen zu lassen, wählen Sie
Verrechnungsschema anzeigen
.
Um vorhandene Zuordnungen zu ändern bzw. neue anzulegen, wählen Sie
Verrechnungsschema ändern
.
Legen Sie unter
Senderwerte
fest, nach welchen Senderregeln die Verrechnung im Segment erfolgen soll.
(siehe Regeln für periodische Umbuchungen oder periodische Verrechnungen )
Geben Sie den Prozentanteil an, um den der Senderwert entlastet wird.
Legen Sie fest, ob in einem Istverrechnungszyklus Planwerte oder in einem Planverrechnungszyklus Istwerte verrechnen werden sollen.
(siehe Verrechnen von Planwerten in einem Istverrechnungszyklus oder Verrechnen von Istwerten in einem Planverrechnungszyklus )
Legen Sie unter
Empfängerbezugsbasis
fest, nach welchen Empfängerregeln die Verrechnung im Segment erfolgen soll.
(siehe Regeln für periodische Umbuchungen oder periodische Verrechnungen )
Falls erforderlich, geben Sie die gewünschte Normierung der negativen Bezugsbasen ein.
Wenn Bezugsbasen
nicht
als
feste Beträge
,
feste Anteile
oder
feste Prozentsätze
vorgegeben werden, können negative Bezugsbasen auftreten, Dies hat zur Folge, daß Empfänger mit negativen Bezugsbasen entlastet werden bzw. Iterationen abbrechen. Für diesen Fall stehen unterschiedliche Möglichkeiten für die Normierung der negativen Bezugsbasen zur Verfügung.
(siehe Normierung negativer Bezugsbasen )
Wenn Sie als Empfängerregel
variable Anteile verwenden
, legen Sie die Empfängerbezugsbasis fest
(siehe Regeln für periodische U mbuchungen oder periodische Verrechnungen )
Entsprechend der Einstellungen zu den Sender- und Empfängertypen, die Sie für die jeweilige Verrechnungsart im Customizing vorgenommen haben, werden Ihnen hier unterschiedliche Felder zu den Sendern und Empfängern angeboten.
Bei Geschäftsprozessen werden beispielsweise die Felder
Wertschöpf. ext., Wertschöpf int., Typ
oder
Verrechnungstyp
angeboten.
Wenn Sie die entsprechenden Verrechnungsmerkmale aus dem Stammsatz eines Geschäftsprozesses heranziehen möchten, aktivieren Sie für das entsprechende Feld das Kennzeichen
ST
.
Voraussetzung dafür ist, daß Sie die entsprechenden Verrechnungsmerkmale im Stammsatz hinterlegt haben.
Wenn Sie in der Segmentdefinition für einen Sender oder einen Empfänger eine Gruppe eingeben wollen, können Sie diese Gruppe aus der Segmentdefinition anlegen oder ändern.
-Positionieren hierzu den Cursor auf die Gruppe.
-Wählen Sie
bzw.
Gruppe ändern.
Sie gelangen in die Gruppenpflege der Stammdaten und kehren von dort mit
Zurück
in die Segmentdefinition zurück.
Wenn Sie bzw.
Sie erhalten eine Übersicht über die Kopfdaten Ihres Zyklus sowie die Sender oder Empfänger.
Hinweis
Empfänger von Verrechnungen können sein:
echte Controlling-Objekte
statistische Controlling-Objekte, die einem echten Controlling-Objekt zugeordnet sind, z.B. statistische Aufträge, in deren Stammsatz eine Kostenstelle angegeben ist. In diesem Fall wird auf das echte Controlling-Objekt echt und auf das statistische Controlling-Objekt statistisch gebucht.
(siehe Kontierung von Controlling-Objekten )
Um den von Ihnen definierten Zyklus zu prüfen, wählen Sie
Formale Prüfung
oder
Es wird eine Prüfung des eingegebenen Zyklus mit den Stammdaten durchgeführt.
Hinweis
Die formale Prüfung ist keine vollständige Prüfung. Sie garantiert nicht, daß der Zyklus einwandfrei ausgeführt werden kann. Dies können Sie nur prüfen, wenn Sie den Zyklus aus dem Einstiegsbild der Zyklusverarbeitung im Testlauf starten.
Nach der formalen Prüfung erhalten Sie eine Nachricht, ob die Prüfung erfolgreich abgeschlossen wurde oder nicht. Aufgetretene Fehler können Sie über anzeigen.
Um ein Segment innerhalb eines Zyklus für die Verarbeitung zu sperren, aktivieren Sie das
Sperrkennzeichen
in den Kopfdaten zum Segment.
Dieses Segment wird dann bei der Verarbeitung des Zyklus nicht berücksichtigt.
(siehe Sperren von Segmenten eines Zyklus )
Sichern
Sie Ihre Eingaben zum Segment.
Hinweis
Wenn Sie aus der
Anzeige der Zyklusübersicht
in die
Zykluspflege
abgesprungen sind, aktualisiert das System in der
Anzeige der Zyklusübersicht
den Strukturbaum sowie die entsprechenden Zyklusinformationen.
Präzisieren Sie die Senderwerte.
Entsprechend der Senderregel, die Sie im Segmentkopf eingegeben haben, werden Ihnen unterschiedliche Felder zu den Senderwerten angeboten.
Präzisieren Sie die Empfängerbezugsbasen.
Entsprechend der Empfängerregel, die Sie im Segmentkopf eingegeben haben, werden Ihnen unterschiedliche Felder zu der Bezugsbasis angeboten.
Um empfängerspezifische Gewichtungsfaktoren festzulegen, die bei der Verrechnung berücksichtigt werden sollen, wählen Sie
Empfängergewichtungsfaktoren.
Siehe auch