
Identifizieren Sie die erforderlichen Schritte aus Ihrem Prozess.
Identifizieren Sie die Schritte aus Ihrem Prozess, die entweder
erforderlich sind, um in der PMI den Prozessfluss rekonstruieren zu können
Ereignisse widerspiegeln, die überwacht werden sollen
Bestandteil einer Laufzeit-Überwachung sind (Start oder Ende)
Diese Schritte sind die Monitoring-Punkte oder auch PMI-Prozessschritte in Ihrem PMI-Prozessmodell.
Beachten Sie bei der Auswahl der Schritte, dass die PMI einen Prozessfluss (Geschäftsvorfall) nur dann rekonstruieren kann, wenn zwischen den Monitoring Punkten (von jedem Punkt zu seinem direkten oder einem beliebigen anderen Vorgänger) eindeutige Beziehungen bestehen. Es kann erforderlich sein, Schritte einzuführen, die nicht im Geschäftsprozessmodell enthalten sind, aber die Beziehung der eigentlichen Prozessschritte untereinander herstellen. Andererseits müssen vielleicht andere Schritte Ihres Modells nicht als PMI-Prozessschritte erfasst werden, da sie für die Überwachung und Rekonstruktion des Geschäftsvorfalls nicht zwingend erforderlich sind.
Sie sollten bei der Auswahl der Monitoring-Punkte berücksichtigen, dass je mehr Prozessschritte ein PMI_Prozessmodell enthält, desto mehr Ressourcen bei der Auswertung der Prozessinstanzen benötigt werden. Wählen Sie deshalb nicht mehr als 15 Schritte aus. Es stehen Ihnen innerhalb der PMI die sogenannten hierarchischen Prozesse zur Verfügung. Diese ermöglichen es Prozessschritte zu bündeln, die einen Teil Eines übergeordneten Gesamtprozesses darstellen und deren Ereignisse (Alerts) an diesen übergeordneten Gesamtprozess zu melden. So können auch Prozesse mit mehr Schritten abgebildet werden, ohne die Auswertungszeiten für den Gesamtprozess allzu groß werden zu lassen.