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Consumer-Mapping anlegenLocate this document in the navigation structure

Kontext

Consumer-Mappings ermöglichen die Kommunikation mit einem Provider, der ein anderes Interface verwendet. Standardmäßig ist das Consumer-Mapping als Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel (STCM, Single-Target Consumer Mapping) definiert. Dies bedeutet, dass Sie Operationsmappings für jede Operation bereitstellen müssen und alle Operationen dem gleichen Ziel-Consumer zugeordnet sein müssen. Ein Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel wird wie ein normaler Service-Consumer konfiguriert, da ein einzelner logischer Port verwendet werden kann, um eine Message vom Quell-Consumer-Proxy an den Kommunikationspartner mit Hilfe des Mapping-Ziel-Consumers zu senden.

Vorgehensweise

  1. In ABAP Workbench (Transaktionscode SE80) öffnen Sie im Enterprise Services Browser den Assistenten für Enterprise-Services, um ein Consumer-Mapping anzulegen. Sie können den Assistenten z.B. vom Kontextmenü des Ordners Enterprise-Services aus aufrufen.
  2. Geben Sie im Assistenten einen Namen und einen Namensraum für das Consumer-Mapping und optional ein Präfix ein.
  3. Ordnen Sie das Operationsmapping einem Paket zu oder definieren Sie es als lokales Objekt.

    Das Operationsmapping wird im Proxy-Editor geöffnet.

  4. Auf dem Register Eigenschaften im Proxy-Editor können Sie den Namen des Operationsmappings, die implementierende Klasse und das Präfix ändern. Sie können auch den Freigabestatus des neu angelegten Proxy-Objekts ändern.
  5. Auf dem Register Detailansicht ordnen Sie das Consumer-Proxy zu, für das Sie das Mapping definieren möchten.

    Alle Operationen des ausgewählten Consumer-Proxy werden in der Detailansicht angezeigt.

  6. Standardmäßig ist das Consumer-Mapping ein Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel. Wenn Sie den Quell-Consumer auf mehrere Ziel-Consumer abbilden möchten, entmarkieren Sie die Option Einzelnes Ziel.
    Hinweis

    Bei einem Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel müssen alle zugeordneten Operationsmappings den gleichen Ziel-Consumer haben. Das Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel ist für die meisten Anwendungsfälle sehr gut geeignet, da die Konfiguration weitaus einfacher ist. Sie müssen das STCM nur wie einen normalen Consumer-Proxy konfigurieren. Wenn Sie einen RFC-Consumer als Ziel-Consumer verwenden möchten, müssen Sie ebenfalls ein STCM definieren. Weitere Informationen finden Sie unter RFC-Consumer für Consumer-Mappings mit einzelnem Ziel anlegen.

  7. Wählen Sie eine Operation des Quell-Consumers aus.
  8. Ordnen Sie ein Operationsmapping zu oder markieren Sie Direktmapping, falls es sich nicht um ein Consumer-Mapping mit einzelnem Ziel handelt.
    • Operationsmappings

      Wenn Sie Operationsmappings für jede Operation zuordnen, müssen Sie das Consumer-Mapping nicht implementieren. Sie müssen nur die Message-Assembly für den Ziel-Consumer basierend auf den erzeugten Messages des Quell-Consumers implementieren.

    • Direktmappings

      Wenn Sie ein Direktmapping für eine Operation definieren möchten, müssen Sie zuerst Einzelnes Ziel für das Consumer-Mapping entmarkieren, da Direktmappings für ein STCM nicht erlaubt sind. Es wird ein Ordner für potenzielle Ziel-Consumer des Direktmappings unterhalb des Knotens Operationsmapping angelegt. Hier können Sie Ziel-Consumer hinzufügen, die für die Implementierung und Konfiguration des Consumer-Mappings verwendet werden können. Auf dem Register Eigenschaften wird eine implementierende Klasse angelegt, wenn das Consumer-Mapping aktiviert ist. Bei einem Direktmapping müssen Sie die Message-Assembly sowie den Aufruf der Ziel-Consumer implementieren.

  9. Wiederholen Sie die Schritte 7 und 8 für alle Operationen des Quell-Consumers.
  10. Sichern und aktivieren Sie das Consumer-Mapping.

Ergebnisse

Das Consumer-Mapping wurde angelegt.