
Das Web-Service-Framework von SAP NetWeaver 7.4 unterstützt keine Geschäftsanwendungs-IDs zur Adressierung von ABAP-Systemen mehr. Als Ersatz wurde ein neues Adressierungskonzept eingeführt: Identifiable Business Context.
Weitere Informationen finden Sie unter Semantische Adressierung mit Identifiable Business Contexts (IBCs).
Wenn Sie ein Upgrade von einem älteren System auf SAP NetWeaver 7.4 durchführen, werden Geschäftsanwendungs-IDs durch Identifiable Business Contexts (IBCs) und Identifiable-Business-Context-Referenzen (IBC-Referenzen) ersetzt. Die frühere Geschäftsanwendungs-ID wird als ID des Identifiable Business Context verwendet. Mit dem Upgrade werden die folgenden Identifiable Business Contexts angelegt:
Ein Identifiable Business Context wird für den lokalen Mandanten angelegt.
Ein solcher Identifiable Business Context hat den Typ Mandant und sein Name setzt sich aus System-ID und Mandant zusammen. Beispielsweise hätte der Identifiable Business Context von Mandant 100 im System ABC den Namen ABC/100. Die ID ist die gleiche wie die Geschäftsanwendungs-ID.
Eine Identifiable-Business-Context-Referenz wird für den lokalen Mandanten angelegt.
Die Identifiable-Business-Context-Referenz übernimmt ebenfalls die Geschäftsanwendungs-ID und sie ist ebenfalls vom Typ Mandant.
Eine Identifiable-Business-Context-Referenz wird für jede Geschäftsanwendungs-ID angelegt, die an der Kommunikation mit dem lokalen Mandanten beteiligt ist.
Die neuen Identifiable-Business-Context-Referenzen ersetzen automatisch die alte Geschäftsanwendungs-ID. Dies gilt für:
Alle Beteiligten in vorhandenen Integrationsszenariokonfigurationen
Alle verwalteten Systeme eines Zentralsystems
Die Systeme in Anmeldedatenzuordnungen
Die logische Empfängerermittlung auf Basis von Service-Gruppen
Lokale Integrationsszenariokonfigurationen
Service-Gruppenkonfigurationen
Service-Gruppen verwenden Geschäftsanwendungs-ID. Daher können Sie bei der Konfiguration einer Serivce-Gruppe nur Identifiable Business Contexts vom Typ Mandant verwenden.