
Der Single Activity Trace (SAT) dient zur gezielten Trace-Aufzeichnung von einzelnen Aktivitäten im System. Die erstellten Traces können dann zur genauen Untersuchung herangezogen werden.
Eine Aktivität kann aus einem oder mehreren Einheiten, so genannten Requests bestehen, die mit einem Benutzer, einem Funktionsbaustein oder einer Sitzung zugeordnet sein.
Sie können den SAT im laufenden Betrieb einer Instanz aktivieren, ein Zurücksetzen oder Durchstarten mit geänderten Parametereinstellungen ist nicht erforderlich.
Die gesammelten Daten werden zentral in der Datenbank des Systems abgelegt und können von jeder Instanz aus gelesen werden.
Konzept
Datenhaltung
Das Speichern der Trace-Daten erfolgt in zwei Schritten:
Schreiben auf das lokale Dateisystem der Instanz
Import in die Datenbank
Das Schreiben auf das Dateisystem erspart die Datenbanksynchronisation, die die System-Performance beeinträchtigen könnte.
Das Importieren der Trace-Daten kann vom Benutzer getriggert werden. Erst nach dem Import können die Daten in der VMC Systemadministration (Transaktion SM53) zur Anzeige gebracht werden, die von jeder Instanz eines Systems sichtbar sind.
LUW-Konzept
Um die Zuordnung mehrerer Requests zu einer SAP-LUW gewährleisten zu können, wird jedem Request eine Transaktions-ID zugewiesen. Damit können alle Requests einer LUW systemübergreifend identifiziert werden. Mit anderen Worten, wenn ein Request einen oder mehrere externe RFC Aufrufe ausführt, können diese durch die Transaktions-ID zusammengesetzt werden.
Sie können in der VMC Systemadministration (Transaktion SM53) den SAT aktivieren, konfigurieren und die Ergebnisse anzeigen.
Um den SAT einzuschalten und zu konfigurieren, wählen Sie in der Navigation . Weitere Informationen finden Sie unter SAT konfigurieren.
Um sich die Traces anzeigen zu lassen, wählen Sie . Weitere Informationen finden Sie unter SAT-Ergebnisse anzeigen.