abap/heap_area_nondia: Quote für Heap-Speicher für Nicht-Dialog-Workprozesse 
Dieser Parameter beschränkt die Menge an prozesslokalem Speicher (Privater Speicher), den ein SAP-Nicht-Dialog-Workprozess allokieren kann. Dieser Wert bezieht sich auf Spool-, Verbuchungs- und Hintergrundprozesse. Durch diesen Wert stellen Sie sicher, dass genügend Swap Space im System vorhanden ist.
Hinweis
Prozesslokaler Speicher wird bei modernen 64-Bit-Plattformen kaum mehr benötigt, der Speicherbedarf kann aus dem SAP Erweiterungsspeicher (Extended Memory) befriedigt werden.
Folgende Grafik zeigt den Zusammenhang mit abap/heaplimit.

Wenn der Wert von abap/heaplimit erreicht ist, wird der Workprozess nach Beendigung des Dialogschritts durchgestartet. Wenn der Verbrauch an Heapspeicher die Quote abap/heaparea_(non)dia übersteigt, wird der gerade ausgeführte Benutzerkontext vorzeitig abgebrochen.
Durch diese Quote können Sie verhindern, dass ein einziger Nicht- Dialog-Workprozess (Benutzerkontext) den gesamten prozesslokalen Speicher des Anwendungsservers belegt.
Die Workprozesse eines Anwendungsservers können nur so viel prozesslokalen Speicher allokieren wie im Parameter abap/heap_area_total angegeben. Die im Parameter angegebene Grenze bezieht sich auf den kombinierten prozesslokalen Speichergebrauch aller Workprozesse eines Anwendungsservers.
Der Wert wird in Bytes angegeben.
Der Standardwert ist plattformabhängig und wird dynamisch bestimmt. Er ist in der Transaktion RZ11 als Defaultwert angegeben. Der Wert muss normalerweise nicht geändert werden.
Hinweis
Der Wert sollte hoch genug für den größtmöglichen Hintergrundverarbeitungskontext in Ihrem SAP-System sein. Ist der Wert zu klein, wird dem Hintergrundprozess SAP Erweiterungsspeicher (Extended Memory) zugewiesen. Dieser Erweiterungsspeicher steht dann nicht für Dialog-Workprozesse zur Verfügung. (Siehe dazu Allokierung von Speicher für Benutzerkontexte.)
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