abap/heaplimit: Workprozess-Durchstart 
Der Wert selbst gibt die Speichermenge in Bytes an, bei deren Überschreitung ein Workprozess nach Ausführung des Dialogschritts durchgestartet wird.
Im Workprozess kann für einen Benutzerkontext prozesslokaler Speicher (malloc) allokiert werden. Siehe hierzu Allokierung von Speicher für Benutzerkontexte und Privater Speicher. Wenn ein Benutzerkontext diesen Speicher wieder freigibt, bleibt er trotzdem gegenüber dem Betriebssystem durch den Prozess belegt und wird erst dann für andere Prozesse verfügbar, wenn der Prozess selbst beendet wird.
Die folgende Grafik illustriert diesen Sachverhalt am Beispiel eines Dialog-Workprozesses.

Der Wert des Parameters soll zwischen 10000000 (10 MB) und 2000000000 (2GB) liegen, die empfohlene Standardeinstellung ist 40000000 (40 MB).
Ziel ist ein möglichst seltenes Durchstarten von Workprozessen, ohne dass ein Swap-Space-Engpass auftritt. Der von Workprozessen zugewiesene lokale Speicher muss wieder freigegeben werden.
Wie in der Grafik angedeutet, sollte der Wert von abap/heaplimit kleiner sein als abap/heap_area_dia bzw. abap/heap_area_nondia, damit der laufende Dialogschritt noch ausgeführt werden kann. Diese verhindern dann mit einem harten Abbruch des Workprozesses, dass dieser gegen die Swapspace-Granze des Betriebssystems läuft.
Mit dem Computing Center Management System (CCMS) (Transaktion RZ20) können Sie feststellen, wie viele Workprozesse neu gestartet werden. Beachten Sie, dass das Feld Err in der Workprozess-Übersicht (Transaktion SM50) sich nicht auf neu gestartete Workprozesse bezieht.