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Funktionsdokumentation Konfiguration des XI-Empfänger-Adapters  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Konfigurieren Sie für folgende Situationen einen XI-Empfänger-Adapter:

     Im Integration Server, um z.B. XML-Messages vom Integration Server an ein PCK zu verschicken. Das PCK ist der Empfänger.

     Im Integration Server, um XML-Messages an eine Integration Engine zu verschicken.

     Im PCK, um XML-Messages vom PCK an den Integration Server zu verschicken. Der Integration Server ist der Empfänger.

Integration

Die Adapterkonfiguration ist Teil der Festlegung eines Kommunikationskanals im Integration Server oder im PCK und wird auf der Registerkarte Parameter vorgenommen. Eine Erweiterung um eigene Module auf der Registerkarte Modul im Module-Prozessor ist bei diesem Adapter nicht möglich.

Voraussetzungen

...

       1.      Sie haben einen Kommunikationskanal angelegt oder einen bestehenden Kommunikationskanal geöffnet.

       2.      Sie haben auf der Registerkarte Parameter den Adaptertyp XI ausgewählt.

       3.      Sie haben den Adapter über den Auswahlknopf Empfänger als Empfänger-Adapter definiert.

Aktivitäten

Zur Konfiguration des Adapters machen Sie die folgenden Angaben:

Transport-Protokoll

·        HTTP

·        HTTPS

Message-Protokoll

Integration Server

PCK

·        XI 3.0

Zur Anbindung einer ABAP-basierten Integration Engine, Web AS 6.40.

Zur Anbindung des PCK

Zur Anbindung der XI 3.0 J2SE Adapter-Engine, siehe Plain-J2SE-Adapter-Engine

Zu Anbindung der Java Proxy Runtime

·        XI 2.0

Zur Anbindung der XI 2.0  Plain-J2SE-Adapter-Engine.

Zur Anbindung einer ABAP-basierten Integration Engine.

Zur Anbindung einer ABAP-basierten Integration Engine, Web AS 6.20.

Das Protokoll darf für die Anbindung des PCK nicht verwendet werden.

 

·        XI

Zur Anbindung an den Integration Server

Adapter-Engine

Wählen Sie die zentrale oder eine dezentrale Adapter-Engine aus. Diese Auswahl ist im PCK nicht möglich.

Adressierungsart

Integration Server

PCK

URL-Adresse

Machen Sie folgende Angaben:

·        Zielmaschine:

Geben Sie den Host-Namen des Empfängersystems an.

·        Servicenummer:

Geben Sie den HTTP-Port an.

·        Pfadpräfix:

Pfadpräfix des Empfängers

Beispiel

Die Adresse für das PCK ist

http://<host>:<port>/MessagingSystem/receive/AFW/XI

<host> ist der Host-Name des Empfängersystems

<port> ist der HTTP-Port

/MessagingSystem/receive/AFW/XI ist der Pfadpräfix.

 

URL-Adresse

Geben Sie die Adresse des Empfängers an.

 

HTTP-Destination

Geben Sie die Adresse des Empfängers an.

Damit die Message verarbeitet werden kann, muss in diesem Fall die Destination im Empfänger-System definiert sein.

     Bei einem ABAP-basierten Empfänger handelt es sich um eine RFC-Destination vom Typ H (HTTP-Verbindung zu einem SAP-System)

     Bei einem nicht-ABAP-basierten Empfänger handelt es sich um eine RFC-Destination vom Typ G.

In der Destination sind bereits Anmeldedaten hinterlegt.

Weitere Informationen zu Einstellungen finden Sie unter:

     Kanal für ABAP-Proxy-Empfänger konfigurieren

     Kanal für Java-Proxy-Empfänger konfigurieren

 

Authentifizierungsdaten

Integration Server

PCK

Anmeldedaten für SAP-Systeme verwenden

Wenn Sie Messages mit einem ABAP-basierten Empfänger austauschen wollen, dann geben Sie an:

     Benutzername

     Benutzerkennwort

     Anmeldesprache

     Mandant

Benutzername/Kennwort

Geben Sie den Benutzernamen an

     Geben Sie das Kennwort für den Benutzer mit Bestätigung an.

     Anmeldesprache

Geben Sie die Anmeldesprache des SAP-Systems an.

     Mandant

Legen Sie den Mandanten des SAP-Systems fest.

Zertifikatanmeldung für Transport-Protokoll HTTPS:

     Geben Sie den Zertifikatnamen an.

     Geben Sie den Schlüsselspeicher an.

Anmeldedaten für nicht-SAP-Systeme

Wenn Sie Messages mit einem nicht-ABAP-basierten Empfänger austauschen wollen, dann geben Sie an:

     Benutzername

     Benutzerkennwort

 

Anonyme Anmeldung

Wenn der Empfänger keine Authentifizierung durchführt, dann wählen Sie diese Option.

 

Sicherheitseinstellungen

Wenn Sie in der zugehörigen Empfängervereinbarung im Integration Server oder im PCK zusätzliche Einstellungen zur Web-Services-Sicherheit vornehmen möchten, dann setzen Sie das Kennzeichen. Diese Möglichkeit besteht nur für das Message-Protokoll XI 3.0.

Stationen der Message (Hop List) übergeben

Die Stationen der Message in der XI werden in der XI-Message übertragen, wenn Sie das Kennzeichen setzen. Diese Möglichkeit besteht nur für das Message-Protokoll XI 3.0.

Die Hop List wird für das Senden von Acknowledgments benötigt, siehe auch: Verarbeitung von Acknowledgment-Messages.

Hinweis

Setzen Sie das Kennzeichen nicht, wenn die Hop List nicht über die Grenzen der eigenen Systemlandschaft hinausgegeben werden soll.

Wenn Sie eine Request-Message über Ihre Systemlandschaft hinaus verschicken wollen (B2B) und die Hop List gelöscht ist, dann besteht folgende Möglichkeit, ein Acknowledgment zurück zu erhalten:

     Im Integration Server, der diese Request-Message empfängt, muss der Sender der Request-Message (Kommunikationspartner und Service) angelegt sein. Zu diesem Sender muss ein Empfängerkanal vom Adaptertyp XI angelegt sein, der in der Zieladresse auf Ihren Integration Server verweist.

     Wenn das Acknowledgment auf Ihrem Integration Server ankommt, kann es nur dann an den ursprünglichen Sender der Message weitergeleitet werden, wenn die zugehörige Request-Message weder gelöscht noch archiviert wurde.

Weitere Eingabemöglichkeiten im PCK

     Aufbewahrungszeit

Geben Sie in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden an, wie lange Messages im Message-Speicher des Adapter-Framework abhängig vom Kommunikationskanal bei asynchroner Message-Verarbeitung gespeichert werden sollen.

Hinweis

Bei asynchroner Message-Verarbeitung muss die Aufbewahrungszeit mindestens dem Produkt aus Anzahl Wiederholungen und Wiederholungsintervall entsprechen.

     Anzahl Wiederholungen

Legen Sie fest, wie oft eine ausgehende Message im Fehlerfall wiederholt geschickt werden soll.

     Wiederholungsintervall

Geben Sie das Wiederholungsintervall in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden an, nachdem im Fehlerfall versucht werden soll, eine Message vom PCK an den Integration Server der SAP XI weiterzugeben.

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