Datenflusseditor
Mit dem Datenflusseditor (im unteren Bereich des Mapping-Editors) beschreiben Sie den Datenfluss von einem oder mehreren Ausgangsfeldern zu einem Zielfeld. Da dieses Mapping nur ein Teil des gesamten Message-Mappings ist und sich auf ein bestimmtes Zielfeld bezieht, wird ein solches Mapping Zielfeld-Mapping genannt.
Der Datenflusseditor besteht aus:
● Einem Editor-Fenster, in dem Sie Funktionen, Ausgangs- und Zielfelder als Rechtecke einfügen und beliebig verschieben können. Diese Rechtecke werden als Datenfluss-Objekte bezeichnet, weil mit Ihrer Hilfe ein Datenfluss von den Ausgangsfeldern zu den Zielfeldern beschrieben wird.
● Einer Funktionsauswahl-Drucktastenleiste im unteren Bereich des Datenflusseditors, die Funktionen verschiedener Funktionskategorien enthält. Über diese Drucktastenleiste können Sie per Drag&Drop Funktionen als neue Datenfluss-Objekte in das Editor-Fenster ziehen. Zusätzlich können Sie auf eine leere Stelle im Datenflusseditor doppelklicken, um über ein Funktionsmenü auf häufig verwendete Funktionen zuzugreifen.
Links neben dem Editor-Fenster befinden sich allgemeine Funktionen, die für die Bearbeitung eines Zielfeld-Mappings nützlich sind:
Allgemeine Funktionen des Datenflusseditors
Funktion |
Bedeutung |
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Löscht alle Datenfluss-Objekte, die noch nicht mit einem Ausgangs- und Zielfeld verbundenen sind. Solche unverbundenen Datenfluss-Objekte werden in orange angezeigt. |
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Geordnete Darstellung des Zielfeld-Mappings. Sie können diese Funktion auch aufrufen, indem Sie auf einer freien Fläche des Datenflusseditors die rechte Maustaste gedrückt halten und die Maus schnell hin- und herbewegen. |
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Löscht das augenblicklich dargestellte Zielfeld-Mapping |
Funktionen des Kontext-Menüs
Funktion |
Verwendung |
Allgemeine Funktionen (siehe oben) |
Die oben in der Tabelle aufgeführten allgemeinen Funktionen können Sie auch über das Kontext-Menü an freien Stellen des Datenflusseditors aufrufen. |
Löschen |
Löscht ein oder mehrere Datenfluss-Objekte (um mehrere Objekte mit der Maus zu markieren, halten Sie die STRG-Taste gedrückt). |
Kopieren und Einfügen |
Kopieren von einem oder mehreren Datenfluss-Objekten, auch in andere Zielfeld-Mappings, um Teile oder das ganze Zielfeld-Mapping wieder zu verwenden. Die Funktion kopiert das Datenfluss-Objekt, für das dieses Kontext-Menü aufgerufen wurde, und den ganzen ‚Objektbaum’, der die Eingangswerte des Datenfluss-Objekts bestimmt. Das Zielfeld kann nicht kopiert werden. |
Queue anzeigen |
Zeigt für vollständige Zielfeld-Mappings die Queue zu einem Feld oder einer Funktion an, wenn auf der Registerkarte Test eine XML-Instanz geladen beziehungsweise eingegeben worden ist. Für Funktionen wird die Ergebnis-Queue angezeigt, für Zielfelder die Ergebnis-Werte bevor sie in die Zielstruktur geschrieben werden. (Die Zielstruktur gibt also noch vor, welche Werte aus dieser Queue übernommen werden, beispielsweise abhängig davon, welche Häufigkeit in der Zielstruktur angegeben ist.) Sie können sich parallel mehrere Queues in verschiedenen Fenstern anzeigen lassen. Innerhalb eines Queue-Fensters können Sie die Queue aktualisieren und die Einträge der Queue durchnumerieren. |
Kontext |
Setzt den Kontext für Ausgangsfelder. In der Voreinstellung ist jedes Feld im Kontext des nächsten übergeordneten Feldes. Wenn diese Voreinstellung über das Menü überschrieben wurde, zeigt der Datenflusseditor den Feldnamen im Datenfluss-Objekt kursiv an. Weitere Informationen finden Sie unter Strukturabbildungen durch Setzen des Kontexts. |
Feld suchen |
Sucht und markiert ein Feld in der Strukturübersicht. |
Pfad kopieren |
Kopiert den Zugriffspfad eines Feldes in die Zwischenablage, um ihn an anderer Stelle wieder zu verwenden (Einfügen mit STRG-V). |
Verwendungsnachweis |
Sie können diese Funktion über das Kontext-Menü der Funktionsauswahl-Drucktastenleiste aufrufen. Das Menü zeigt an, ob und wo die Funktion verwendet wird. |
...
1. Nachdem Sie die gewünschten Ausgangsfelder und das Zielfeld ausgewählt haben, wählen Sie zunächst eine Funktionskategorie aus der Funktionsauswahl-Drucktastenleiste aus:
○ Falls Sie bereits eine benutzerdefinierte Funktion angelegt haben, finden Sie diese in der Funktionskategorie Benutzerdefiniert.
○ Alle anderen Kategorien enthalten die wichtigsten Standardfunktionen für Message-Mappings.
2. Wählen Sie entweder über Doppelklick eine Funktion aus der Funktionsauswahl-Drucktastenleiste aus oder ziehen Sie sie per Drag und Drop in den Editor-Bereich.
3. Verbinden Sie die ausgewählte Funktion mit den anderen Datenfluss-Objekten für die Ausgangsfelder und das Zielfeld, indem Sie die Kästchen für die Ausgangs- und Eingangswerte per Drag und Drop verbinden. Wenn Sie dabei die rechte Maustaste nehmen, brauchen Sie nicht genau das Kästchen zu treffen, sondern können die Verbindung auch bequem innerhalb des Datenfluss-Objektes beginnen beziehungsweise enden lassen. Verbundene Elemente werden durch Pfeile dargestellt.
4. Lösen Sie eine Verbindung wieder auf, indem Sie den Pfeil aus dem entsprechenden Kästchen wieder herausziehen und in einem freien Editor-Bereich fallen lassen.
5. Löschen Sie nicht mehr benötigte Datenfluss-Objekte über die Funktion Löschen aus dem Kontext-Menü. Unverbundene Datenfluss-Objekte, die in hellblau dargestellt sind, können Sie auf einen Schlag mit der Funktion Unverbundene Objekte löschen löschen.
6. Wenn alle Datenfluss-Objekte grün sind, ist das Mapping für das Zielfeld-Mapping aus logischer Sicht vollständig.

In diesem Beispiel ist zu sehen, dass das Mapping zum Zielfeld name ausgewählt wurde, das mit den Ausgangsfeldern firstName und lastName über die Standardfunktion concat verknüpft ist. Eingangswerte eines beliebigen Datenfluss-Objekts werden durch Kästchen auf der linken Seite des Objekts dargestellt, Ausgangswerte auf der rechten Seite. Über diese Kästchen können Sie die Datenfluss-Objekte miteinander verbinden und so einen Datenfluss zwischen mehreren Ausgangs- und einem Zielfeld definieren. Technisch gesehen ist das Zielfeld-Mapping vollständig, wenn einem Zielfeld wenigstens ein Ausgangsfeld zugeordnet ist und für jede zwischengelagerte Funktion alle Argumente mit Werten versorgt werden. Da dies für den hier gezeigten Fall zutrifft, zeigt der Datenflusseditor die verbundenen Objekte in grün an.