Logging und Tracing
Das Logging dient dem Protokollieren der Verarbeitungsschritte von XML-Messages durch die Integration Engine, das Tracing dient der Analyse dieser Verarbeitungsschritte.
Beides wird bei der
Konfiguration der
Integration Engine eingerichtet, kann aber auch von außen (im
Message-Header) vorgegeben werden. Das Logging kann auch bei den Einstellungen zur
Fehleranalyse gesetzt werden.
Das Logging protokolliert den Zustand der
zu verarbeitenden XML-Message vor dem ersten Verarbeitungsschritt
(Eingangs-Message) sowie nach jedem Aufruf eines
Pipeline-Service.
Gesichert (persistiert) werden hierbei die gesamte Message sowie Informationen
zum Status der Verarbeitung. Persistierte XML-Messages können im
Monitoring zu
Auswertungszwecken herangezogen werden.
Das Tracing dokumentiert (je nach Trace-Level) alle oder nur einzelne Schritte einer Pipeline. Gültige Werte für den Trace-Level sind 0 bis 3. Level 0 bedeutet, dass kein Trace eingeschaltet ist; Level 3 bedeutet, dass alle Verarbeitungsschritte dokumentiert werden.
Das Logging der Integration Engine kann an verschiedenen Stellen aktiviert werden. Folgende Varianten sind möglich:
·
Sie können mit dem
Konfigurationsparameter LOGGING bzw. LOGGING_SYNC (Kategorie RUNTIME) das
Logging von asynchronen bzw. synchronen Messages lokal für die gesamte
Integration Engine einschalten. Dies bedeutet, dass alle Service-Aufrufe aller
Pipelines
dieser Integration Engine dem Logging unterzogen werden.
Mit dem Konfigurationsparameter LOGGING_PROPAGATION (Kategorie RUNTIME) können Sie das Logging auch global aktivieren. Die Verarbeitung einer Message wird dann bis zu ihrem Ende auf allen beteiligten Integration Engines einem Logging unterzogen.
· Sie können das Logging gezielt für einzelne Pipeline-Services einschalten. Dies ist sinnvoll, wenn nur einzelne Ausführungsschritte einer Pipeline protokolliert werden sollen.
Wird das Logging nachträglich für die gesamte Integration Engine eingeschaltet, sind die Einstellungen auf Pipeline-Service-Ebene unwirksam.
· Das Logging wird im Message-Header gesetzt. Dies bedeutet, dass für diese Message auch dann ein Logging erfolgt, wenn das Logging per Konfiguration explizit ausgeschaltet ist. Die Logging-Informationen sind dann Bestandteil des Message-Header:
¡ <SAP:Logging>1</SAP:Logging>
schaltet das Logging explizit ein
¡ <SAP:Logging>0</SAP:Logging>
schaltet das Logging explizit aus.
· Das Logging wird bei den Einstellungen zur Fehleranalyse gesetzt. Es ist Bestandteil einer definierten bedingten Aktion und erfolgt auch dann, wenn das Logging per Konfiguration explizit ausgeschaltet ist.
Auch das Tracing kann auf der Integration Engine an verschiedenen Stellen aktiviert werden. Folgende Varianten sind möglich:
· Sie können mit dem Konfigurationsparameter TRACE_LEVEL (Kategorie RUNTIME) das Tracing lokal für die gesamte Integration Engine einschalten.
Mit dem Konfigurationsparameter TRACE_LEVEL_PROPAGATION (Kategorie RUNTIME) können Sie das Tracing auch global aktivieren. Die Verarbeitung einer Message wird dann bis zu ihrem Ende auf allen beteiligten Integration Engines einem Tracing unterzogen.
· Das Tracing wird im Message-Header gesetzt. Dies bedeutet, dass für diese Message auch dann ein Tracing erfolgen kann, wenn das Tracing per Konfiguration explizit ausgeschaltet ist. Die Laufzeit verwendet den jeweils höheren Wert aus dem lokal konfiguriertem Trace-Level und dem in der Message hinterlegtem Trace-Level.