Bedingungen und Aktionen zur Fehleranalyse
festlegen
In der
Integration Engine
können Sie für eingehende Messages Bedingungen zur Fehleranalyse angeben, die
bestimmte Aktionen auslösen. Bedingungen und Aktionen beziehen sich dabei
jeweils auf Attribute des Message-Header.
Pro bedingter Aktion können Sie eine oder mehrere Bedingungen definieren, die dann über eine logische UND-Beziehung miteinander verknüpft werden. Den Bedingungen können Sie mehrere Aktionen zuordnen.
Legen Sie mehrere bedingte Aktionen an, werden diese automatisch über eine logische ODER-Beziehung miteinander verknüpft. Treffen mehrere der bedingten Aktionen zu, werden sie in der Reihenfolge ausgeführt, wie sie auf dem Bild Einstellungen für die Fehleranalyse aufgeführt sind. Bei mehreren gleichen Aktionen bedeutet dies, dass die Ergebnisse der jeweils letzten ausgeführten Aktion Bestand haben.

Legen Sie nur sehr wenige bedingte Aktionen an, um deren Abhängigkeiten sowie die Vereinigung ihrer Aktionen überschaubar zu halten. Im Produktivbetrieb sollten Sie keine bedingten Aktionen anlegen, da für jede eingehende Message überprüft werden muss, welche Bedingungen zutreffen.
Sie haben im Menü Integration Engine die Option Administration → Einstellungen für die Fehleranalyse gewählt und befinden sich nun im gleichnamigen Bild.
Das Anlegen einer bedingten Aktion gliedert sich in das Anlegen einer oder mehrerer Bedingungen und einer oder mehreren Aktionen.
Die angelegte bedingte Aktion wird im Bild Einstellungen für die Fehleranalyse angezeigt und kann dort geändert oder gelöscht werden.
Wenn Sie eine Bedingung anlegen möchten, verfahren Sie wie folgt:
...
1. Wählen Sie Anlegen.
Ein Dialogfenster mit zwei Registerkarten erscheint. Sie befinden sich auf der Registerkarte Bedingungen. Die erste Zeile der angezeigten Tabelle ist eingabebereit. Sie können darin eine neue Bedingung anlegen.
Die anzulegende Bedingung ist automatisch aktiviert
(
). Benutzer sowie Ablauf der
Gültigkeit der Bedingung (Datum und Uhrzeit) sind vorgegeben. Läuft die
Gültigkeit ab, wird die Bedingung automatisch deaktiviert (
).
2. Wählen Sie über die Eingabehilfe eine Bedingung aus, z.B. USERNAME.
3. Geben Sie für die ausgewählte Bedingung ein Argument (also einen Wert) ein; z.B. SMITH.
4. Ändern Sie gegebenenfalls Datum und Zeitpunkt, ab dem die Bedingung ihre Gültigkeit verliert.
5. Wenn Sie weitere Bedingungen anlegen möchten, wählen Sie Anlegen für jede weitere Bedingung und machen Sie in der jeweils markierten Zeile die entsprechenden Eingaben.
6. Sichern Sie die angelegten Bedingungen.
7.
Wenn Sie eine angelegte Bedingung
deaktivieren möchten, wählen Sie Aktivieren <-> Deaktivieren (
).
8. Wenn Sie angelegte Bedingungen aus der Tabelle löschen möchten, markieren Sie die entsprechenden Zeilen und wählen Sie Löschen.
Wenn Sie alle gewünschten Bedingungen angelegt haben, verfahren Sie wie folgt:
...
1. Wählen Sie die Registerkarte Aktionen.
Die erste Zeile der angezeigten Tabelle ist eingabebereit. Sie können darin eine neue Aktion anlegen. Der Benutzer sowie das Datum der letzten Änderung sind vorgegeben.
2. Wählen Sie über die Eingabehilfe eine Aktionen aus; folgende Aktionen stehen zur Verfügung:
○ Tracelevel
Mit Tracelevel können Sie die einzelnen
Verarbeitungsschritte einer Message im Trace-Segment dieser Message
protokollieren. Über das
Monitoring können
Sie dann die Trace-Informationen zu Messages anzeigen, die auf der Datenbank
persistiert wurden.

Je nach eingestelltem Level kann die Aktion Tracelevel die Einstellung zum Tracing, die für
die
Pipeline
vorgenommen wurde, übersteuern.
○ Logging
Mit Logging können Sie steuern, ob eine Message nach bestimmten Verarbeitungsschritten auf der Datenbank protokolliert werden soll. Das Protokoll können Sie dann über das Monitoring anzeigen

Die Aktion Logging greift auch dann, wenn das Logging auf Pipeline- oder Pipeline-Service-Ebene ausgeschaltet ist.
○ Debugstring
Mit Debugstring können Sie einen im Coding gesetzten Breakpoint aktivieren, der dann an dieser Stelle den Debugger startet. Für Messages, die über den HTTP-Eingang in die Integration Engine gelangen, muss hierzu auch das HTTP-Debugging aktiviert sein.
3. Wählen Sie über die Eingabehilfe ein mögliches Argument (einen Wert) für die Aktion aus.
4. Legen Sie gegebenenfalls weitere Aktionen an, indem Sie für jede weitere Aktion Anlegen wählen und in der eingabebereiten Zeile die entsprechenden Eingaben machen.

Jede Aktion darf pro bedingter Aktion nur höchstens einmal vorkommen.
5. Sichern Sie die angelegten Aktionen.
6. Wenn Sie angelegte Aktionen aus der Tabelle löschen möchten, markieren Sie die entsprechenden Zeilen und wählen Sie Löschen.
Möchten Sie eine bedingte Aktion löschen, wählen Sie per Mausklick den Link Löschen in dem entsprechenden Block im Bild Einstellungen für die Fehleranalyse. Die bedingte Aktion verschwindet aus der Anzeige.
Möchten Sie eine bedingte Aktion ändern, wählen Sie per Mausklick den Link Ändern in dem entsprechenden Block im Bild Einstellungen für die Fehleranalyse. Sie gelangen in ein Dialogfenster mit den Registerkarten Bedingungen und Aktionen und können dort die bedingte Aktion entsprechend ändern.