Vermittelte Konzepte
In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick, welche technischen Konzepte durch dieses Integrationsszenario vermittelt werden.
In der folgenden Tabelle finden Sie zu jedem Konzept
· einen Hyperlink auf die allgemeine Beschreibung des Konzeptes
· eine Beschreibung, wie das Konzept im Integrationsszenario konkret umgesetzt wird
Im Integration Repository finden Sie das Integrationsszenario unter dem Namen DistributeBookingOrderInformation (in der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.00, Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency). Sie finden alle vom Integrationsszenario verwendeten Objekte (Interface-Objekte, Mapping-Objekte) durch Vorwärtsnavigation.
Das zu dem verwendeten Message-Interface des Reisebüros korrespondierende Proxy finden Sie im SAP-System in der ABAP-Proxy-Generierung unter der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.00: Das Outbound-Interface BookingOrderInformation_Out im Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency.
Design-Zeit
Konzept |
Beschreibung |
Integrationsszenario mit einer
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Als Empfänger treten Dateisysteme auf. Diese werden durch die Anwendungskomponente AgencyReporting dargestellt. Es handelt sich hier um eine Dateiablage und nicht um eine Anwendung (ein Produkt). Daher wird eine Anwendungskomponente mit dem Typ Vorlage verwendet. |
Abstrakte
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Für die Abbildung des vom Dateisystem erwarteten Dateiformats wurde ein Message-Interface definiert. Es handelt sich um ein abstraktes Message-Interface, da das Interface (anders als z.B. bei einem SAP-System) nicht implementiert ist. |
Das vom Dateisystem erwartete Dateiformat wird durch eine XSD-Datei beschrieben, die unabhängig vom Integration Builder definiert wurde. Diese Beschreibung wurde als externe Definition BookingOrderDataInformation in das Integration Repository importiert und muss daher dort nicht manuell nachgebildet werden. Der in der XSD-Datei definierte Message-Typ BookingOrderDataInfo wird im Message-Interface BookingOrderDataInformation_Ext referenziert. |
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Das Integrationsszenario verwendet das Message-Mapping BookingOrderDataInfo_Agency2AgencyReporting. Dieses Mapping bildet eine Datenstruktur mit mehreren Hierarchieebenen (der vom Reisebüro übermittelten Message) auf eine Datenstruktur mit einer einzigen Hierarchieebene (die vom Dateisystem erwartete Message) ab. (Für Details vergleiche auch den definierten Testfall im Message-Mapping.) |
Message-Mapping mit benutzerdefinierter Funktion |
Das Message-Mapping verwendet die benutzerdefinierte Funktion countByTemplate. Diese Funktion dupliziert Feldwerte von AgencyID und OrderNumber, wenn diese in mehreren Positionseinträgen benötigt werden. |
Message-Mapping mit Festwerte-Mapping |
Das Message-Mapping verwendet die Funktion FixValues zum Mappen von Festwerten (Flugklasse: von Codes auf sprechende Bezeichner). |
In den Kommunikationskanalvorlagen XIDemoChannel_FileXML und XIDemoChannel_FileCSV sind die notwendigen Kommunikationskanäle vorkonfiguriert. |
Konfigurations-Zeit
Konzept |
Beschreibung |
Verwendung von Konfigurationsszenarien im Integration Directory |
Alle Konfigurationsdaten für das Integrationsszenario werden durch ein Konfigurationsszenario im Integration Directory gruppiert. |
Für das Reisebürosystem ist ein Service vom Typ Business-System-Service im Integration Directory definiert. Für jedes Dateisystem ist ein eigener Service im Integration Directory definiert. Diese Services können entweder vom Typ Business-Service oder alternativ vom Typ Business-System-Service sein. Durch Services können die Anwendungssysteme als Sender / Empfänger von Messages adressiert werden. |
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Eine Empfängerermittlung legt die Empfänger der Buchungsauftragsdaten fest. Dabei kann es sich um ein oder mehrere Dateisysteme handeln. Vom Reisebüro versendete Nachrichten sollen an alle konfigurierten Empfänger gesendet werden. Daher müssen keine Routing-Bedingungen angegeben werden. |
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Interface-Ermittlungen legen jeweils das Inbound-Interface und das verwendete Interface-Mapping fest. |
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Das Reisebüro sendet die Message im XI-Message-Format. Eine Sendervereinbarung ist für die genauere Spezifizierung der Eingangsverarbeitung daher nicht notwendig. Für jedes Dateisystem ist eine Empfängervereinbarung definiert. Die Empfängervereinbarung legt – über den ihr zugeordneten Kommunikationskanal – die technischen Details zur Ausgangsverarbeitung der Message fest. Da die Empfänger Dateisysteme sind, ist der Empfängervereinbarung ein Kommunikationskanal mit dem Adaptertyp File zugeordnet. Im Kommunikationskanal werden weitere Details festgelegt: z.B. Dateiverzeichnis, Dateinamen und Format der Datei (XML-Format oder CSV-Format (Comma Separated Values)). |
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Verwendung von Kommunikationskanalvorlagen bei der Zuordnung von Kommunikationskanälen (Konfiguration einer Verbindung) |
Bei der Zuordnung der Empfänger-Kommunikationskanäle (Adaptertyp File) zur Verbindung legen Sie die benötigten Kommunikationskanäle neu an. Hierbei verwenden Sie die Kommunikationskanalvorlagen XIDemoChannel_FileXML und XIDemoChannel_FileCSV aus dem Integration Repository als Vorlage.
Kommunikationskanäle können bereits beim Design eines Integrationsszenarios einer Verbindung zugeordnet werden. In diesem Fall werden die zugeordneten Kommunikationskanalvorlagen bei der Konfiguration der Verbindung vorgeschlagen. |
Laufzeit
Konzept |
Beschreibung |
Messages mit mehreren Empfängern |
Werden mehrere Dateisysteme verwendet, dann werden die Nachrichten an mehrere Empfänger gesendet. Während der Message-Verarbeitung wird dazu ein Message-Split durchgeführt. |
Kommunikation auf Basis der Adapter-Laufzeit
(
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Das SAP-System des Reisebüros basiert (in der zugrunde liegenden Standardkonfiguration) auf SAP Web AS 7.00. Es wird daher über ABAP-Proxies an den Integration Server angebunden. Das Dateisystem wird über den File/FTP-Adapter an den Integration Server angebunden. In der von SAP vorgesehenen Standardkonfiguration ist dieses Dateisystem auf dem Server lokalisiert, auf dem auch das SAP-System des Reisebüros (und die Integration Engine) installiert ist. |