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Funktionsdokumentation Empfängervereinbarung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

In einer Empfängervereinbarung legen Sie fest, wie eine Message transformiert werden soll, damit sie von einem Empfänger verarbeitet werden kann.

Die Angabe einer Empfängervereinbarung ist in allen Fällen (d.h. bei allen Adaptertypen) erforderlich, um eine korrekte Ausgangsverarbeitung zu gewährleisten.

Voraussetzungen

Beim Anlegen einer Empfängervereinbarung müssen Sie für den Sender und Empfänger jeweils mindestens Partner oder Service und das Inbound-Interface angeben.

Sie können Wildcard-Zeichen (*) für Sender-Partner und –Service und Empfänger-Interface vergeben (siehe Generische/Spezifische Definition von Konfigurationsobjekten).

Funktionsumfang

Zuordnung eines Kommunikationskanals

Um einen Kommunikationskanal (Empfängerkanal) zuzuordnen, verwenden Sie die Eingabehilfe (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt). Es werden Ihnen die Kommunikationskanäle zur Auswahl angeboten, die dem Empfänger zugeordnet sind.

Header-Mapping

Im Header-Mapping können Sie die Werte der folgenden Schlüsselfelder der Empfängervereinbarung auf andere Werte abbilden: Sender- und Empfängerpartner, Sender- und Empfänger-Service. Die Adressfelder (Sender, Empfänger) im Message-Header werden dann bei der Ausgangsverarbeitung entsprechend transformiert.

Die Verwendung des Header-Mapping ist insbesondere bei der Konfiguration von unternehmensübergreifenden Prozessen wichtig, in denen die Geschäftspartner die Namen ihrer internen Business-Systeme durch neutrale Repräsentanten (Partner, Business-Service) ersetzen möchten.

Beispiel

Wenn Sie sicherstellen möchten, dass der interne Name eines sendenden Business-Systems in der ausgehenden Message durch eine neutrale Bezeichnung eines Partners und Services ersetzt wird, spezifizieren Sie beim Header-Mapping die Felder für Sender-Partner und Sender-Service.

Sie können beim Header-Mapping

      feste Ziel-Werte angeben

      festlegen, dass die Umsetzung der Feldwerte dynamisch aus der Payload der Message ermittelt werden soll

Um das Header-Mapping für ein Adressfeld anzugeben, markieren Sie den Namen des Feldes mit dem Ankreuzfeld (z.B. Sender-Service) und wählen Sie Anzeige der Liste zulässiger Werte (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt).

Für die Angabe von Partner/Service stehen separate Editoren zur Verfügung:

      für die Angabe eines Partners der Partnereditor

      für die Angabe eines Service der Service-Editor

Achtung

Header-Mapping wird zur Laufzeit nur für folgende Empfängeradapter unterstützt:

-          IDoc-Adapter

-          Plain-HTTP-Adapter

-          RNIF-Adapter 2.0

-          RNIF-Adapter 1.1

-          CIDX-Adapter

Weitergabe von Benutzeridentitäten

Wenn Sie einstellen möchten, dass Benutzeridentitäten vom Integration Server zum Empfänger weitergegeben werden sollen, markieren Sie das Ankreuzfeld Benutzeridentität weitergeben.

Diese Funktion wird nur für Empfängerkanäle mit dem Adaptertyp XI, RFC oder SOAP unterstützt.

Weitere Informationen: Service Users for Message Exchange

Weitere Informationen zur technischen Konfiguration dieser Funktion: Configuration of Principal Propagation

Sicherheitseinstellungen

Wenn Sie der Empfängervereinbarung einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp XI, SOAP, Mail, RNIF oder CIDX zugeordnet haben, können Sie Einstellungen für die Message-Sicherheit angeben:

Achtung

Damit Sie Sicherheitseinstellungen konfigurieren können, müssen beim zugeordneten  Kommunikationskanal die Ankreuzfelder zur Message-Sicherheit markiert sein: bei Adaptertyp XI und SOAP das Ankreuzfeld Web-Services-Sicherheit, bei Adaptertyp RNIF und CIDX die Ankreuzfelder unter Sicherheitseinstellungen.

Bei Adaptertyp Mail muss das Message-Protokoll XIPAYLOAD und das Ankreuzfeld S/MIME gesetzt sein.

Siehe

      Sicherheitseinstellungen für XI-Empfänger-Adapter

      Sicherheitseinstellungen für SOAP-Empfänger-Adapter

      Sicherheitseinstellungen für den Mail-Empfänger-Adapter

      Sicherheitseinstellungen für RNIF-Adapter

      Sicherheitseinstellungen für CIDX-Adapter

Datenumfang für Service-Aufrufstatistik

Für Szenarien, bei denen die Kommunikation über den XI-Adapter oder den SOAP-Adapter realisiert wird, werden an den Empfänger (Service-Provider) automatisch statistische Informationen über alle ihn aufrufenden Sender (Service-Consumer) übermittelt. Die Übertragung der Daten ist stets aktiviert, Sie können bei der Konfiguration aber den Datenumfang festlegen, der im Rahmen der Service-Aufrufstatistik an den Empfänger übermittelt werden soll.

In der Empfängervereinbarung legen Sie fest, in welchem Umfang Consumer-Daten über den Integration Server an den Empfänger weiter gegeben werden sollen.

Hinweis

Der Empfängervereinbarung muss ein Kommunikationskanal mit Adaptertyp XI oder SOAP zugeordnet sein, damit die hierfür vorgesehenen Eingabefelder eingeblendet werden.

Sie können für den Datenumfang zwischen folgenden Werten wählen:

      Minimale Datenübertragung

      Elementare Datenübertragung

      Erweiterte Datenübertragung

Standardmäßig ist für den Datenumfang Minimale Datenübertragung eingestellt.

Wenn Sie der Emfängervereinbarung einen Kommunikationskanal mit Adaptertyp SOAP zugeordnet haben, können Sie darüber ein bestimmtes Protokoll für die Übertragung der Daten festlegen.

Weitere Informationen: Service-Aufrufstatistik

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