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Prozessdokumentation Anlegen und Laden von Synchronisationsobjekten  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Einsatzmöglichkeiten

Mit diesem Prozess hinterlegen Sie im System Synchronisationsobjekte, die Sie später für den Vergleich mit dem Customizing Scout oder für die Customizing-Verteilung einsetzen wollen. Sie legen Synchronisationsobjekte an, wenn Customizing-Objekte in verschiedenen Systemen zwar gleiche Inhalte umfassen, aber unterschiedliche Strukturen haben, beispielsweise unterschiedliche Tabellen- und Feldnamen haben.

Voraussetzungen

Sie haben überlegt, welche Customizing-Objekte Sie in einer Quell- und Zielkomponente einander zuordnen wollen. Sie haben geprüft, dass die Objekte in der Transaktion SOBJ hinterlegt sind. Sie haben geprüft, ob die Objekte für die Customizing-Synchronisation geeignet sind.

Sie haben RFC-Verbindungen für das Erfassungswerkzeug für Synchronisationsobjekte eingerichtet.

Ablauf

Anlegen von Synchronisationsobjekten

...

       1.      Sie melden sich in dem System an, das das Zielsystem der Customizing-Verteilung werden soll. Wenn Sie beispielsweise Synchronisationsobjekte für die Softwarekomponente MDM anlegen wollen, melden Sie sich in einem System an, das diese Komponente enthält.

       2.      Sie starten das Erfassungswerkzeug für Synchronisationsobjekte.

       3.      Sie legen ein Synchronisationsobjekt an und beachten dabei folgende Regeln:

¡        Wenn eine Tabelle in mehreren Customizing-Objekten verwendet wird, legen Sie für jedes Customizing-Objekt ein Synchronisationsobjekt an.

Beispiel

Für die Tabelle TSAD5 wollen Sie ein Synchronisationsobjekt anlegen. In der Transaktion SOBJ finden Sie die Tabelle bei zwei Objekten als zu Grunde liegende Tabelle in der Stückliste: im View V_TSAD5 und im Objekt TSDAD5 (eine Tabelle mit Texttabelle). Sie legen zwei Synchronisationsobjekte an – ein Synchronisationsobjekt für den View V_TSAD5 und ein weiteres Synchronisationsobjekt für das Objekt TSDAD5.

¡        Sie fassen die Tabellen oder Views zu einem Synchronisationsobjekt zusammen, die gemeinsam transportiert werden müssen. Beispielsweise fassen Sie alle Tabellen im Zielsystem zusammen, die im Quellsystem Teilobjekten eines Views oder Viewclusters entsprechen.

       4.      Sie ordnen beim Anlegen des Synchronisationsobjektes gegebenenfalls Tabellen- und Feldnamen einander zu. Sie beachten dabei Folgendes:

¡        Die Datentypen der Felder müssen nicht identisch sein, sondern nur zuweisungskompatibel.

¡        Felder werden am Ende abgeschnitten, wenn sie in einer Komponente länger sind als in der anderen.

¡        Datenfelder, die in einer Komponente nicht vorhanden sind, werden ignoriert.

¡        Für das Zielsystem müssen alle Schlüsselfelder der beteiligten Tabellen und Views für ein Customizing-Objekt definiert sein. Für das Quellsystem können Sie beliebige Felder der beteiligten Tabellen oder Views verwenden.

¡        Wenn für das Quellsystem mehrere Tabellen oder Views benutzt werden, verknüpft das System die Sätze der einzelnen Tabellen/Views nach dem folgenden Algorithmus miteinander:

§         Es wird eine Tabelle als Primärtabelle ausgezeichnet.

§         Bei Sekundärtabellen wird ein InnerJoin der Schlüsselfelder zu den Feldern der Primärtabelle mit gleichem Namen durchgeführt, um die beiden Tabellen miteinander zu verknüpfen.

§         Weitere Schlüsselfelder der Sekundärtabelle dürfen existieren und auf Felder der Zielstruktur abgebildet werden.

§         Wenn Sie eine Tabelle mit Texttabelle verwenden, wird das Textfeld auch als solches automatisch vom System gekennzeichnet.

¡        Wenn Sie eine Tabelle mit Texttabelle in einem Quellsystem einem View im Zielsystem zuordnen, müssen Sie Filterbedingungen für das Quellobjekt angeben: Sie legen einen Filter für das Sprachenfeld an, das den Wert $SPRAS oder $SLANGU hat.

¡        Wenn Sie eine Tabelle/View einer anderen Tabelle/View zuordnen, ohne dass für das Quellobjekt alle Felder auf Felder des Zielobjektes abgebildet werden, müssen Sie Filterbedingungen für das Quellobjekt angeben: Sie legen einen Filter für die nicht berücksichtigten Schlüsselfelder an, die entweder einen Festwert oder einen generischen Wert haben.

       5.      Sie prüfen alle angelegten und bereits vorhandenen Synchronisationsobjekte, die Sie verwenden wollen.

Laden von Synchronisationsobjekten

...

       1.      Sie melden sich am SAP-Solution-Manager-System an.

       2.      Sie starten die Transaktion Editor für Synchronisationsgruppen und laden die Synchronisationsobjekte vom System, in dem Sie sie angelegt haben, in das SAP-Solution-Manager-System.

Ergebnis

Die Synchronisationsobjekte stehen Ihnen nun für die Customizing-Verteilung und den Customizing Scout zur Verfügung. Sie können nun mit der Customizing-Verteilung arbeiten oder komponentenübergreifend Customizing vergleichen.

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