Synchronisationsobjekt bearbeiten
Sie wollen Customizing in Tabellen/Views in einem Quell- und Zielsystemen vergleichen oder abgleichen.
·
Synchronisationsobjekt anlegen
Sie legen Synchronisationsobjekte
an, wenn Customizing-Objekte in verschiedenen Systemen zwar gleiche Inhalte
umfassen, aber unterschiedliche Strukturen haben, beispielsweise
unterschiedliche Tabellen- und Feldnamen. Die Information in den
Synchronisationsobjekten werden vom Customizing Scout und von der
Customizing-Verteilung zum Vergleich bzw. Abgleich von Customizing
berücksichtigt.
·
Synchronisationsobjekt ändern
Sie ändern ein Synchronisationsobjekt, wenn Sie zusätzliche Details eingeben
oder Korrekturen vornehmen möchten.

Sie müssen Synchronisationsobjekte anpassen, wenn Sie die folgenden Änderungen an View- und Tabellendefinitionen vorgenommen haben:
· Sie haben eine neue Tabelle in die Stückliste eines Customizing-Objektes aufgenommen, beispielsweise haben Sie eine neue Tabelle in einen View aufgenommen.
· Sie haben einen Schlüssel in einer Tabelle der Stückliste geändert, beispielsweise haben Sie ein Schlüsselfeld hinzugefügt, verlängert, verkürzt oder entfernt.
Sie sind in einem Zielsystem für die Customizing-Verteilung angemeldet.

Sie müssen Synchronisationsobjekte in einem System anlegen, das die Zielkomponente für die Customizing-Verteilung enthält. Dies wird in der Regel nicht das SAP-Solution-Manager-System sein.
Sie haben die benötigten RFC-Destinationen in der Pflege der RFC-Destinationen (Transaktion SM59) angelegt und verfügen über die Berechtigungen, die in den Voraussetzungen zum Einsatz des Erfassungswerkzeugs für Synchronisationsobjekte beschrieben wurden. Sie haben im Erfassungswerkzeug RFC-Destinationen festgelegt.
Sie haben geprüft, ob die Customizing-Objekte für die Customizing-Synchronisation geeignet sind und von welchem Typ die Customizing-Objekte sind. Sie kennen die Hinweise unter Anlegen und Laden von Synchronisationsobjekten. Sie wollen Folgendes beachten:
· View Cluster (Typ C) müssen in einzelne Views aufgelöst werden; diese Views werden dann im Erfassungswerkzeug eingegeben.
· Customizing-Objekte vom Typ T (individuelle Transaktion) oder L (logisches Transportobjekt) müssen in ihre Tabellen (Space, V, S) aufgelöst werden; und diese Tabellen müssen dann im Erfassungswerkzeug eingegeben werden.
...
1. Gehen Sie im SAP-Menü über Werkzeuge → Customizing → Verteilung → Synchronisationsobjekte ändern, oder rufen Sie die Transaktion scdt_mapping auf.
Sie gelangen zum Einstiegsbild für das Erfassungstool der Synchronisationsobjekte.
2. Wählen Sie eine Softwarekomponente als Zielkomponente und ein Zielrelease.
Eine Liste der bereits erfassten Synchronisationsobjekte wird angezeigt.

Der Eintrag * im Feld Release bedeutet „alle Releases“.
3. Wählen Sie Anlegen.
4. Sie gelangen zum Dialogbild Synchronisationsobjekte anlegen.
5. Vergeben Sie einen Namen für Ihr Synchronisationsobjekt, und ändern Sie eventuell noch die Quellkomponente oder die Releases für Quell- und Zielkomponente.

Da in der TADIR eindeutige Namen notwendig sind, überlegen Sie sich eine Namenskonvention für Ihre Synchronisationsobjekte.
6. Wählen Sie eine Option unter Relevant für:
¡ Relevant für Vergleich und Verteilung: Das Objekt wird vom Customizing Scout und der Customizing-Verteilung verwendet.
¡ Nur relevant für Vergleich: Das Synchronisationsobjekt wird vom Customizing Scout verwendet, aber in der Customizing-Verteilung nicht berücksichtigt.
¡ Nur relevant für transportgesteuerte Verteilung: Das Synchronisationsobjekt kann nur für Customizing-Verteilung bei Transportänderung, Transportrelease und zeitgesteuerter Verteilung eingesetzt werden, nicht aber für Initialverteilung.
¡ Nur relevant für Initialverteilung
¡ Nur relevant für Vergleich und Initialverteilung: Das Synchronisationsobjekt kann nur für die Initialverteilung und den Vergleich mit dem Customizing Scout eingesetzt werden.
7. Setzen Sie gegebenenfalls das Kennzeichen Rückverteilung aktiv: Wenn Sie dieses Kennzeichen setzen, ist es möglich, Quell- und Zielsystem bei der Customizing-Verteilung zu vertauschen, d.h. der Benutzer der Customizing-Verteilung kann nicht nur Customizing von SAP R/3 in andere Anwendungskomponenten verteilen, sondern auch umgekehrt Customizing von einer Anwendungskomponente wie SAP CRM nach SAP R/3.

Bei der Strukturabweichung kein Mapping nötig ist dieses Kennzeichen automatisch gesetzt.
8. Legen Sie unter Strukturabweichungen die Art des Mappings fest:
¡ Kein Mapping nötig: Die Tabellen haben gleiche Tabellen- und Feldnamen.
¡ Unterschiedliche Tabellennamen

Eventuell unterscheiden sich Tabellen noch in ihrer Struktur, beispielsweise kann eine Tabelle mehr Felder haben als die andere, oder Felder mit gleichem Namen sind von unterschiedlichem Typ. Wenn Sie dennoch kein Mapping nötig oder unterschiedliche Tabellennamen wählen, werden der Customizing Scout und die Customizing-Verteilung nur die Felder mit gleichem Feldnamen berücksichtigen, die in beiden Komponenten vorhanden sind und deren Typen abbildbar sind.
¡ Unterschiedliche Tabellen/Feldnamen: Die Tabellen/Views haben unterschiedliche Tabellen- und Feldnamen. Es werden nur genau die Felder für die Customizing-Synchronisation berücksichtigt, für die Sie Zuordnungen eingeben.
¡ Programmiertes Mapping: Bei dieser Art von Mapping werden Customizing-Daten vom Quellsystem durch einen Funktionsbaustein in Customizing-Daten im Zielsystem umgewandelt.
9. Wenn sich die Tabellennamen oder die Feldnamen unterscheiden, geben Sie unter Zuordnung in den entsprechenden Feldern die Namen der Tabellen oder Felder ein, die sich entsprechen.
Das System gibt Ihnen unter Key-Feld Ziel und Textfeld Ziel automatisch an, ob das zugehörige Customizingobjekt Schlüsselfelder oder Felder in einer Texttabelle besitzt.
10. Falls erforderlich, geben Sie in der Spalte fester Feldwert/Variable einen festen Feldwert oder eine Variable ein.

Feste Feldwerte für eine Tabelle der Quellkomponente sind beispielsweise dann erforderlich, wenn in einer oder mehreren Tabellen der Zielkomponente zusätzliche Felder existieren, die keine korrespondierenden Felder in der Quellkomponente haben. Zur Zeit stehen die folgenden Variablen zur Verfügung: $LOGSYS; $SYLANGU; $MANDT; $UNAME; $SYDATUM; $SYUZEIT.
11. Falls erforderlich, geben Sie über die Drucktaste Ändern in der Spalte Filterbedingungen anzeigen/ändern noch zusätzliche Filterbedingungen für Quell- und Zielobjekte ein.
12. Wenn Sie den Mappingtyp programmiertes Mapping eingegeben haben, geben Sie noch den Funktionsbaustein im Quellsystem ein, der die Customizing-Daten vom Quellsystem in Customizing-Daten für das Zielsystem umwandelt. Wenn Sie zusätzlich noch das Kennzeichen Rückverteilung aktiv gesetzt haben, geben Sie auch für das Zielsystem einen entsprechenden Funktionsbaustein an.
13. Ordnen Sie Ihrem Synchronisationsobjekt eine IMG-Aktivität auf Quell- und Zielseite zu, wobei Sie die Wertehilfe nutzen können.
14. Erfassen Sie gegebenenfalls Dokumentation zum Synchronisationsobjekt, indem Sie die Drucktaste Dokumentation wählen.
Die Dokumentation wird im SAPSkript-Editor erstellt; die Dokumentenart ist allgemeiner Text.
15. Sichern Sie Ihre Daten.
Das System prüft die eingegebenen Daten. Weitere Informationen finden Sie dazu unter Synchronisationsobjekte prüfen.
16. Geben Sie ein Paket und einen Transportauftrag an.
...
1. Wählen Sie im SAP-Menü Werkzeuge → Customizing → Verteilung → Synchronisationsobjekte ändern, oder rufen Sie die Transaktion scdt_mapping auf.
Sie gelangen zum Einstiegsbild für das Erfassungstool der Synchronisationsobjekte.
2. Wählen Sie eine Zielkomponente und ein Zielrelease.
Eine Liste der bereits erfassten Synchronisationsobjekte wird angezeigt.
3. Wählen Sie Ändern.
Sie gelangen zum Dialogbild Synchronisationsobjekt ändern.
4. Ändern Sie die erforderlichen Daten.
5. Sichern Sie Ihre Daten.
Sie können nun
· die Gültigkeit der Releases für das Synchronisationsobjekt einschränken
· das Synchronisationsobjekt kopieren oder löschen.
Im SAP-Solution-Manager-System können Sie das Synchronisationsobjekt laden, um es für die Customizing-Verteilung oder den Customizing Scout zu verwenden.