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Hintergrunddokumentation Vermittelte Konzepte  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick, welche technischen Konzepte durch dieses Integrationsszenario vermittelt werden.

In der folgenden Tabelle finden Sie zu jedem Konzept  

·        einen Hyperlink auf die allgemeine Beschreibung des Konzeptes

·        eine Beschreibung, wie das Konzept im Integrationsszenario konkret umgesetzt wird

Im Integration Repository finden Sie das Integrationsszenario unter dem Namen SingleFlightBooking (in der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.00, Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency). Sie finden alle vom Integrationsszenario verwendeten Objekte (Interface-Objekte, Mapping-Objekte) durch Vorwärtsnavigation.

Zu den verwendeten Message-Interfaces korrespondierende Proxies finden Sie im SAP-System in der ABAP-Proxy-Generierung unter der Software-Komponentenversion SAP Basis 7.00: Für das Reisebüro das Outbound-Interface BookingOrderRequest_Out und das Inbound-Interface BookingOrderConfirmation_In im  Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Agency und für die Fluggesellschaft das Inbound-Interface FlightBookingOrderRequest_In und das Outbound-Interface FlightBookingOrderConfirmation_Out im Namensraum http://sap.com/xi/XI/Demo/Airline.

Design-Zeit

Konzept

Beschreibung

Integrationsszenario mit zwei asynchronen Verbindungen

Das Integrationsszenario besteht aus zwei asynchronen Kommunikationsschritten zwischen Reisebüro und Fluggesellschaft.

Asynchrone Message-Interfaces

Das Integrationsszenario verwendet für Sender und Empfänger asynchrone Message-Interfaces.

Jedes asynchrone Outbound-Interface enthält für die Output-Message jeweils einen Message-Typ. Jedes asynchrone Inbound-Interface enthält für die Input-Message jeweils einen Message-Typ. Die Struktur der ausgetauschten Messages wird durch die referenzierten Datentypen beschrieben.

Kontextobjekt

·        Das Outbound-Interface (auf Reisebüroseite) verwendet das Kontextobjekt AirlineID, mit dem das gleichnamige Feld in der Message adressiert wird. Mit dem Kontext-Objekt können Routing-Bedingungen abhängig von der Fluggesellschaft formuliert werden.

·        Das Outbound-Interface (auf Fluggesellschaftsseite) verwendet das Kontextobjekt OrderType, mit dem das gleichnamige Feld in der Message adressiert wird. Mit dem Kontext-Objekt können Routing-Bedingungen abhängig vom Typ des Buchungsauftrags formuliert werden.

Fault-Message-Typ

Mit Fault-Message-Typen kann auf Fehler in der Bearbeitung reagiert werden. Verwendet werden die Fault-Message-Typen ResponseNotPossible bei der Flugesellschaft sowie BookingOrderUpdateNotPossible und TechnicalProblemsWhileProcessing beim Reisebüro.

Interface-Mapping

Das Integrationsszenario verwendet Interface-Mappings,

·        um den Buchungsauftrag des Reisebüros auf einen Flugbuchungsauftrag einer Fluggesellschaft abzubilden (Interface-Mapping BookingOrder_Agency2Airline)

Hierbei werden z.B. die Felder für Vorname und Nachname des Passagiers zu einer einzigen Zeichenfolge zusammengesetzt.

·        um eine Flugbuchungsbestätigung einer Fluggesellschaft auf eine Buchungsbestätigung für das Reisebüro abzubilden (Interface-Mapping FBOConfirmation_Airline2Agency).

Asynchrones Outbound-Proxy und synchrones Inbound-Proxy (siehe ABAP-Proxy-Objekte)

Für die Outbound-Message-Interfaces gibt es ausführbare Client-Proxies im SAP-System (ABAP-Objects-Klassen).

Für die Inbound-Message-Interfaces gibt es ausführbare Server-Proxies im SAP-System (ABAP-Objects-Interfaces mit implementierenden ABAP-Objects-Klassen).

Konfigurations-Zeit

Alle Beschreibungen zur Konfigurations-Zeit beziehen sich auf die von SAP vorgesehene Standardkonfiguration.

Konzept

Beschreibung

Verwendung von Konfigurationsszenarien im Integration Directory

Alle Konfigurationsdaten für das Integrationsszenario werden durch ein Konfigurationsszenario im Integration Directory gruppiert.

Integrationsszenario-Konfigurator

Das Integrationsszenario SingleFlightBooking dient als Vorlage für die Konfiguration. Der Integrationsszenario-Konfigurator führt dabei schrittweise durch die gesamte Konfiguration. Alle relevanten Konfigurationsobjekte (Empfängerermittlungen, Interface-Ermittlungen, Kommunikationsvereinbarungen) werden berechnet und automatisch angelegt.

Service

Für jedes der drei beteiligten Anwendungssysteme (Reisebürosystem, Fluggesellschaftssystem für Lufthansa, Fluggesellschaftssystem für American Airlines) ist ein Service vom Typ Business-System-Service im Integration Directory definiert. Hierdurch können die Anwendungssysteme als Sender / Empfänger von Messages adressiert werden.

Empfängerermittlung, Routing-Bedingung mit Kontextobjekt

·        Eine Empfängerermittlung legt die Empfänger für den Buchungsauftrag fest, der vom Reisebüro gesendet wird. Damit der Buchungsauftrag an die richtige Fluggesellschaft (Lufthansa oder American Airlines) gesendet wird, ist die Routing-Bedingung abhängig von der Fluggesellschaft definiert (Kontextobjekt AirlineID).  

·        Für jedes Fluggesellschaftssystem (Lufthansa und American Airlines) gibt es jeweils eine Empfängerermittlung, die festlegt, dass die Buchungsbestätigung an das Reisebüro gesendet wird.

Interface-Ermittlung

·        Zwei Interface-Ermittlungen legen für den Buchungsauftrag, der vom Reisebüro gesendet wird, jeweils das Inbound-Interface in den beiden Fluggesellschaftssystemen (Lufthansa und American Airlines) und das verwendete Interface-Mapping fest.

·        Zwei Interface-Ermittlungen legen für die Buchungsbestätigung, die von einem der beiden Fluggesellschaftssysteme (Lufthansa oder American Airlines) an das Reisebüro gesendet wird, jeweils das Inbound-Interface und das verwendete Interface-Mapping fest.

Empfängervereinbarung und Kommunikationskanäle

In der zugrunde liegenden Standardkonfiguration sind Empfängervereinbarungen für alle vorkommenden Sender-Empfänger-Paare definiert.

Jede Empfängervereinbarung legt – über den ihr zugeordneten Kommunikationskanal – die technischen Details zur Ausgangsverarbeitung der Message fest.

Da alle Empfänger das XI-Message-Format erwarten, ist allen Empfängervereinbarungen ein Kommunikationskanal mit dem Adaptertyp XI zugeordnet.

Alle Sender senden die Message im XI-Message-Format. Sendervereinbarungen sind für die genauere Spezifizierung der Eingangsverarbeitung daher nicht notwendig.

Laufzeit

Konzept

Beschreibung

Kommunikation über die Proxy-Laufzeit

Die SAP-Systeme des Reisebüros und der Fluggesellschaften basieren (in der zugrunde liegenden Standardkonfiguration) auf SAP Web AS 7.00. Sie können daher über ABAP-Proxies an den Integration Server angebunden werden.

Asynchrone Kommunikation

Beide Kommunikationsschritte zwischen Reisebüro und Fluggesellschaften finden asynchron statt.

Fehlerfall bei asynchroner Kommunikation

Bei Fehlersituationen werden Fehler ausgelöst. Die entsprechenden Fault-Messages werden nicht an den Sender zurückgesandt, sondern im System der Anwendung abgelegt, bei der der Fehler aufgetreten ist. Fehler können im Monitoring analysiert werden.

Monitoring der Messages

Im Monitoring können die Messages (für die verschiedenen Phasen der Verarbeitung) angezeigt und analysiert werden.

 

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