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Eingehende HTTP-Requests können gefiltert werden, noch bevor sie an den Applikationsserver weitergeleitet werden. Herausgefilterte URLs werden nicht an den Applikationsserver weitergeleitet. Der HTTP-Client des HTTP-Requests bekommt entweder den HTTP-Statuscode 403 (forbidden) oder den HTTP-Statsuscode 410 (gone) zurück.

Eine Zeile in der Aktionsdatei beschreibt dabei genau eine Modifikationsaktion. Die Reihenfolge in der Aktionsdatei beschreibt auch die Ausführungsreihenfolge. Sie können mehrere URL-Filterungen hintereinander in der Aktionsdatei definieren. Im Falle einer ausgeführten Filterung eines HTTP-Requests endet die Ausführung der Modifikationsaktionen in der Aktionsdatei. Die Ausführung der URL-Modifikationen können Sie mit einer bzw. mehreren Bedingungen verknüpfen. So können Sie z.B. die URL-Filterung auf bestimmte Clients, Protokolle, Uhrzeiten etc. einschränken.

Integration

Verwenden Sie folgende Syntax, um eine URL-Umleitung in der Aktionsdatei zu definieren:

Syntax Syntax

  1. <operation> <pattern> <dest> [<option>]
Ende des Codes

Die Groß- bzw. Kleinschreibung der Operation spielt keine Rolle.

Bedeutung der Syntax:

<operation>

  • RegForbiddenURL: Die Groß- bzw. Kleinschreibung wird beim Pattern Match berücksichtigt (Case Sensitiver Pattern Match). Im Falle eines Pattern Match wird dem HTTP-Client der HTTP-Statuscode 403 (forbidden) als Antwort gesendet.

  • RegIForbiddenURL: Die Groß- bzw. Kleinschreibung wird beim Pattern Match nicht berücksichtigt (Case insensitive Pattern Match). Im Falle eines Pattern Match wird dem HTTP-Client der HTTP-Statuscode 403 (forbidden) als Antwort gesendet.

  • RegGoneURL: Die Groß- bzw. Kleinschreibung wird beim Pattern Match berücksichtigt (Case Sensitiver Pattern Match). Im Falle eines Pattern Match wird dem HTTP-Client der HTTP-Statuscode 401 (gone) als Antwort gesendet.

  • RegIGoneURL: Die Groß- bzw. Kleinschreibung wird beim Pattern Match nicht berücksichtigt (Case insensitive Pattern Match). Im Falle eines Pattern Match wird dem HTTP-Client der HTTP-Statuscode 401 (gone) als Antwort gesendet.

<pattern>

Muster, mit dem verglichen werden soll. Im Falle eines Pattern Match wird dem HTTP-Client entsprechend ein forbidden bzw. gone als Antwort gesendet.

<dest>

Der Ersetzungsausdruck hat keinen Einfluss auf die Antwort, die an den HTTP-Client geschickt wird. Bitte geben Die ein einzelnes „ – „ Zeichen (Minuszeichen) an.

[<option>]

  • noescape: Das Ergebnis wird in diesem Fall nicht URL-kodiert. Standardmäßig wird immer URL-kodiert (Ersetzung von speziellen Zeichen: %, /, &). Dieser Modifizierer (Option) ist nur sinnvoll bei URL-Umschreibungen und URL-Umleitungen.

  • restart: Es wird erneut bei der ersten definierte Modifikationsaktion begonnen. Die bereits durchgeführten Modifikationsaktionen behalten ihre Gültigkeit.

  • break: Nachfolgende Modifikationsaktionen werden nicht mehr ausgeführt.

Sie können mehrere Optionen hintereinander angeben, diese sind durch ein „ , “ zu trennen. Die Verwendung von compound (Gruppierung von einzelnen Modifikationsaktionen zu einem Block) und skip (Überspringen von n Modifikationsaktionen) wird nicht mehr empfohlen.

Beispiel

Beispiel A:

Ausschnitt aus der Aktionsdatei:

Syntax Syntax

  1. RegIForbiddenUrl ^/ping(.*)-
Ende des Codes

Im Falle eines erfolgreichen Pattern Match (alle HTTP-Request die mit /ping beginnen; Case insensitiv) wird der HTTP-Request abgewiesen.

Beispiel B:

Ausschnitt aus der Aktionsdatei:

Syntax Syntax

  1. RegIGoneUrl ^/oldpath(.*)-
Ende des Codes

Im Falle eines erfolgreichen Pattern Match (HTTP-Request beginnt mit /oldpath ) wird dem HTTP-Client eine Meldung gesendet, dass diese URL nicht mehr existiert.