Konfiguration des IDoc-Empfänger-Adapters
Sie konfigurieren den IDoc-Empfänger-Adapter, um Inhalte vom Integration Server von IDoc-XML in natives IDoc-Format zu konvertieren und um die IDocs an ein SAP-System oder ein Subsystem über die Standard-tRFC-IDoc-Schnittstelle weiterzuleiten. Der Kontrollsatz des IDoc wird hierzu vom IDoc-Adapter gefüllt.
Wenn ein Sendersystem Acknowledgment-Messages von einem IDoc-Adapter erwartet, dann müssen Sie für dieses System ebenfalls ein IDoc-Empfänger-Adapter und eine entsprechende Empfängervereinbarung definieren.
Die Adapterkonfiguration ist Teil der Festlegung eines Kommunikationskanals und wird auf der Registerkarte Parameter vorgenommen.
Für Business-Systeme, die im System Landscape Directory definiert sind, kann ein Kommunikationskanal mit einem IDoc-Empfänger-Adapter automatisch angelegt werden. Siehe auch: Automatisches Erzeugen von Kommunikationskanälen
1. Sie haben einen Kommunikationskanal angelegt oder einen bestehenden Kommunikationskanal geöffnet.
2. Sie haben auf der Registerkarte Parameter den Adaptertyp IDoc ausgewählt.
Zur Konfiguration des Adapters machen Sie die folgenden Angaben:
IDoc ist vorgegeben.
IDoc ist vorgegeben.
Der Integration Server ist vorgegeben.
Geben Sie die RFC-Destination des Empfängersystems an.
Geben Sie an, welche Segmente der IDoc-Typen dem Empfängersystem geschickt werden sollen. Verwenden Sie für die Eingabe des Releases drei Stellen. Falls Sie eine falsche Eingabe machen, dann führt dies zu einem Laufzeitfehler.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird immer die letzte Version verwendet.

Die Metadaten liegen für Release 6.40 vor. Das Empfängersystem soll nur die Segmente von Release 3.0A erhalten. Geben Sie 30A ein.
Geben Sie an, welcher Funktionsbaustein im
Empfängersystem gerufen werden soll, um die Daten im entsprechenden Format zu
übergeben. Aufrufe der Funktionsbausteine zu den beiden Interface-Versionen
werden in die
tRFC-Queue
gestellt.
Bei der Version der technischen IDoc-Schnittstelle haben Sie folgende Auswahl zur Verfügung:
● SAP-Release 3.0/3.1
INBOUND_IDOC_PROCESS
Dieser Funktionsbaustein wird für IDoc-Typen mit kurzen Namen (mit z.B. acht Zeichen) verwendet.
● SAP-Release 4.0 oder höher
IDOC_INBOUND_ASYNCHRONOUS
Dieser Funktionsbaustein wird für IDoc-Typen mit langen Namen (mit z.B. 30 Zeichen) verwendet.
Geben Sie den Port an, den der IDoc-Adapter verwendet, um die IDoc-Metadaten zu erhalten. Die Portdefinition verwendet eine RFC-Destination, um die IDoc-Struktur über RFC zu erhalten.
Der IDoc-Empfänger-Adapter benötigt für die Umwandlung der Daten von IDoc-XML in IDoc-Format die IDoc-Metadaten. Sind sie nicht vorhanden, dann werden sie aus dem Empfängersystem geladen.
Geben Sie das aktuelle Release des Empfängersystems an.
Wenn der Funktionsbaustein IDOC_INBOUND_IN_QUEUE
verwendet werden soll, dann setzen Sie das Kennzeichen. Er wird für IDocs
verwendet, die über Queues serialisiert
werden (Quality-of-Service hat die Ausprägung EOIO). Dieser Baustein ist nur
im SAP Web AS 6.40 oder höher verfügbar. Ist er nicht vorhanden, dann wird der
Funktionsbaustein IDOC_INBOUND_ASYNCHRONOUS aufgerufen. Das Setzen des
Kennzeichens ist nur dann wirksam, wenn ein SAP-Release 4.0 oder höher
vorliegt. Aufrufe des Funktionsbausteins zur Queue-Verarbeitung werden in die
qRFC-Queue
gestellt.
Die Umschlüsselung von Kommunikationspartner auf den IDoc-Partner ist nur für Systeme möglich, die keine logischen Systeme sind, wenn Sie das Kennzeichen setzen.
Ist das Kennzeichen nicht gesetzt, dann werden alle Kombinationen aus Kommunikationspartnern und Services als Services ohne Partner behandelt.
Enthält die IDoc-XML-Struktur am Ausgang des Integration Server einen Kontrollsatz, wird dieser verworfen und vom IDoc-Adapter neu erstellt. Möchten Sie zusätzliche Werte in den Kontrollsatz aufnehmen, so setzen Sie das Kennzeichen und stellen für die Werte ein entsprechendes Mapping zur Verfügung. Siehe auch: Felder des IDoc-Kontrollsatzes
Wenn Sie den Sender der Message aus der Payload entnehmen möchten und nicht aus den Konfigurationsinformationen im Integration Directory, dann setzen Sie das Kennzeichen.
Setzen Sie das Kennzeichen nicht, dann werden die Informationen aus der Konfiguration im Integration Directory entnommen.
Wenn Sie den Empfänger der Message aus der Payload entnehmen möchten und nicht aus den Konfigurationsinformationen im Integration Directory, dann setzen Sie das Kennzeichen.
Setzen Sie das Kennzeichen nicht, dann werden die Informationen aus der Konfiguration im Integration Directory entnommen.

Wenn Sie die beiden oben beschriebenen Kennzeichen setzen, dann wird ein Header-Mapping und das Setzen der Alternativen Identifikatoren nicht benötigt.
Sie müssen jedoch dann sicherstellen, dass die Felder SNDPRN, SNDPRT, RCVPRN, RCVPRT im IDoc-Kontrollsatz gesetzt sind.
Das Setzen des Senders und Empfängers einer Message aus der Payload vereinfacht die Konfiguration und beschleunigt die Verarbeitung.

Sind der Sender und der Empfänger in der Payload nicht korrekt gesetzt, dann wird dieser Fehler erst im empfangenden System sichtbar.
Für Acknowledgments werden die ursprünglichen Partner aus der IDoc-Request-Message verwendet, wenn Sie das Kennzeichen setzen. Damit entfällt die Pflege der Alternativen Identifikatoren (zur Partner-Umschlüsselung) im Integration Directory.