Probleme mit Ereignissen analysieren
Bei Jobs mit dem Starttermin Nach Ereignis
können Probleme auftreten.
Die Problemanalyse hängt davon ab, ob das Ereignis innerhalb des SAP-Systems oder von außerhalb ausgelöst wurde.
Wenn das Ereignis innerhalb des SAP-Systems aufgetreten ist (z. B. mit der RAISE-Methode der Klasse CL_BATCH_EVENT), überprüfen Sie den Namen des Anwendungsservers.
Für die Verarbeitung von Ereignissen wird in Profilparameter rdisp/btcname
ein Anwendungsserver festgelegt.
Es wird ein ereignisgesteuerter Job auf diesem Server gestartet. Damit wird geprüft, ob dort ein Job auf das ausgelöste Ereignis wartet (siehe auch Teile der Laufzeitumgebung analysieren). Es ist also wichtig, dass der Parameter rdisp/btcname
den Namen des aktiven Applikationsservers enthält.
Führen Sie das ABAP-Programm RSPARAM auf dem Server aus, auf dem das Ereignis ausgelöst wurde. Dieses Programm zeigt die Werte aller aktiven Profilparameter auf diesem Server an.
Überprüfen Sie, ob der in rdisp/btcname
angegebene Name in der Liste Ihrer Applikationsserver aufgeführt ist.
Eine weitere mögliche Fehlerquelle ist ein ungültiger Ereignisname. Prüfen Sie das Systemprotokoll des Servers, auf dem das Ereignis ausgelöst wurde, auf entsprechende Einträge (siehe Workprozesse und Systemprotokoll eines Anwendungsservers analysieren).
Falls das Ereignis außerhalb des SAP-Systems ausgelöst wurde (mit dem Programm evt
auf Betriebssystemebene), zeichnen Sie einen Trace auf und überprüfen die Trace-Datei.
Mit dem Programm evt
können Sie Ereignisse von außerhalb des SAP-Systems auslösen, also von der Betriebssystemebene aus (siehe auch Externe Kommandos und Programme starten).
Wenn Sie beim Aufruf von evt
die Option -t
angeben, wird eine Trace-Datei namens dev_evt
erzeugt. Falls evt
Probleme entdeckt, können Sie diese in der Trace-Datei nachlesen.