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Funktionsdokumentation Testumgebung  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Um zu überprüfen, ob nach der Beschreibung eines vollständigen Message-Mappings dieses wie gewünscht zur Laufzeit funktioniert, können Sie das Message-Mapping auf der Registerkarte Testen testen. Der Mapping-Editor erzeugt dazu für das Message-Mapping Java-Quellcode, kompiliert diesen Code und führt ihn aus.

Voraussetzungen

Das definierte Message-Mapping muss vollständig sein, das heißt, jedes nicht-optionale Zielfeld muss einem oder mehreren Ausgangsfeldern zugeordnet sein. Bei Verwendung von Funktionen darf es außerdem keine Argumente geben, die noch nicht zugeordnet sind..

Funktionsumfang

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Testumgebung:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Test-Instanzen

Zur Ausführung eines Message-Mappings benötigen Sie eine Test-Instanz in XML, die laut Ihrer Beschreibung der Ausgangsstruktur (in XSD oder XML) gültig ist. Beim ersten Wechsel auf die Registerkarte Testen generiert der Mapping-Editor diese Test-Instanz automatisch.

Allgemeine Funktionen für Test-Instanzen

Funktion

Verwendung

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Testinstanz laden)

Laden einer XML-Instanz aus einer lokalen Datei

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Instanz erzeugen)

Erzeugt eine leere XML-Instanz, die Sie auf einfache Weise erweitern können (siehe unten).

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt (Pretty-Print)

(nur in der (tabellarischen) Baumansicht)

Formatiert das XML-Dokument (Einrückungen, Zeilenumbrüche)

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Nicht verwendete Felder entfernen

(nur in der (tabellarischen) Baumansicht)

Entfernt alle Felder aus der Struktur einer Testinstanz, die Sie in keinem Zielfeld-Mapping verwendet haben.

Sie können XML-Instanzen bearbeiten, um verschiedene Testfälle durchzuspielen:

      Über den Editor der Text-Ansicht. Sie können Elemente und Attribute beziehungsweise deren Werte dort manuell bearbeiten. Verwenden Sie STRG-C, STRG-X und STRG-V, um über Copy&Paste Teile einer XML-Instanz zu verschieben beziehungsweise zu kopieren.

      Über das Kontext-Menü in der (tabellarischen) Baumansicht. Sie können Teilbäume kopieren, Knoten löschen und Elemente oder Attribute hinzufügen. In der tabellarischen Baumansicht können Sie in der Spalte Wert auch die Werte für Felder erfassen.

Header-Parameter

Die Mapping-Laufzeit setzt einige Konstanten, über die Mapping-Programme Header-Felder der Ausgangs-Message auswerten können. Diese können Sie in grafischen Zielfeld-Mappings über die Konstanten sender und receiver (siehe: Standardfunktionen) beziehungsweise in wieder verwendeten Java-Mappings von benutzerdefinierten Funktionen abfragen.

Zur Design-Zeit stehen die Konstanten der Mapping-Laufzeit nicht zur Verfügung. Zu Testzwecken können Sie die Konstanten auf der Registerkarte Parameter (Tab-Reiter auf der Unterseite der Registerkarte Test) setzen. Die Verwaltung verschiedener Datensätze für Testparameter funktioniert analog zur Verwaltung der Testfälle (siehe unten).

Testfälle

Sobald Sie eine XML-Instanz in den Editor geladen, erzeugt oder eingegeben haben, können Sie diese Instanz als Testfall speichern. Das PCK archiviert Testfälle zusammen mit dem Message-Mapping als ZIP-Datei. Sie können also Testfälle zusammen mit Ihrem Message-Mapping ausliefern.

Empfehlung

Je nach Größe der Ausgangsstruktur können XML-Instanzen sehr groß werden. SAP empfiehlt, nicht mehr als drei Testfälle mit einem Message-Mapping auszuliefern.

Trace-Level

Die Laufzeit eines Message-Mappings schreibt Informationen zur Fehleranalyse in den Trace wenn der Trace-Level Debug eingestellt ist. Trace-Meldungen können Sie sich in der Testumgebung im Textfenster für die Statusmeldungen ausgeben lassen, indem Sie vor dem Test einen Trace-Level auswählen.

Trace-Level

Ausgabe

No Trace

Es werden keine Informationen des Trace ausgegeben.

Warning

Es werden Trace-Meldungen ausgegeben, die Sie mit der Methode addWarning() in den Trace geschrieben haben.

Info

Es werden Trace-Meldungen ausgegeben, die Sie mit der Methode addInfo() in den Trace geschrieben haben.

Debug

Es werden Trace-Meldungen der Message-Mapping-Laufzeit und solche ausgegeben, die Sie mit der Methode addDebugMessage() in den Trace geschrieben haben.

All

Es werden alle Trace-Meldungen ausgegeben.

Aktivitäten

...

       1.      Wechseln Sie auf die Registerkarte Testen.

Auf der Registerkarte Testen dient die linke Seite zur Ansicht der Ausgangs XML-Instanz und die rechte Seite zur Ansicht des Transformations-Ergebnisses, also der Ziel XML-Instanz. Sie haben die gleichen Möglichkeiten zur Darstellung und Suche wie auf der Registerkarte Definition.

       2.      Erzeugen oder laden Sie eine Ausgangsinstanz beziehungsweise geben Sie eine in den Editor ein und nutzen Sie die oben beschriebenen Funktionen, um die Instanz weiter auszubauen.

Hinweis

Wenn Sie eine XML-Instanz in den Editor geladen haben arbeiten Sie im Editor mit einer Kopie der Datei.

       3.      Um die XML-Instanz als Testinstanz zu speichern, wählen Sie Testinstanz hinzufügen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt). Einmal angelegte Testfälle sind im Menü Testinstanz öffnen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt) wieder abrufbar:

       Einmal angelegte Testfälle werden in das Menü aufgenommen und können von dort aufgerufen werden.

       Sie können geänderte aktuell geladene Testinstanzen sichern (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt)oder wieder löschen (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt).

       4.      Um Ihr Mapping mit der TestXML-Instanz zu testen, klicken Sie auf die Drucktaste Transformation starten (Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt), die sich unter der angezeigten Testinstanz befindet.

Ergebnis

Wenn Sie das Message-Mapping das erste Mal testen oder es seit dem letzten Test modifiziert haben, kompiliert der Mapping-Editor den generierten Java-Quellkode. Das Transformations-Ergebnis wird auf der rechten Seite angezeigt. Traten beim Kompilieren Fehler auf, werden diese im unteren Textrahmen für die Statusmeldungen angezeigt. Dies kann zum Beispiel vorkommen, weil eine benutzerdefinierte Funktion syntaktisch nicht korrekt ist. Rufen Sie das Kontext-Menü Meldungen löschen im Textrahmen auf, um alle Statusmeldungen zu löschen.

 

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