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Funktionsdokumentation Einstufige Zuordnung von Zugängen und Bedarfen  Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit dieser Funktion können Sie vor der Ausführung einer aggregierten Planung in Supply Network Planning (SNP) Zugänge, die einem Lokationsprodukt mit einer Transportbeziehung direkt zugeordnet sind, den entsprechenden Bedarfen zuordnen. Damit können Sie verhindern, dass das System während der aggregierten Planung Zugänge falschen Bedarfen zuordnet, da Detailinformationen auf aggregierter Ebene nicht mehr verfügbar sind.

Eine einstufige Zuordnung bedeutet, dass das System nur die Zugänge einer Stufe des Distributionsnetzwerks berücksichtigt.

Voraussetzungen

Damit das System die Zugänge und Bedarfe für die Zuordnung ermitteln kann, muss es zunächst alle aus SNP-Planungsläufen stammenden Umlagerungen löschen. Wenn Sie die Standardeinstellung auf dem Einstiegsbild der Funktion unverändert lassen, führt das System diesen Löschvorgang automatisch aus.

Sie können jedoch auch zu Simulationszwecken festlegen, dass das System die SNP-Umlagerungen nicht löscht. Dann kann das System nur Zugänge zuordnen, die gegenüber der vorherigen Planungssituation zusätzlich hinzugekommen sind.

Funktionsumfang

Bei der  SNP-Planung auf aggregierter Ebene berücksichtigt das System die aggregierte Zugangs- und Bedarfssituation. Wenn auf der Ebene der Unterprodukte zuvor nicht die verfügbaren Zugänge den entsprechenden Bedarfen zugeordnet wurden, ist es möglich, dass das System den Zugang für ein bestimmtes Unterlokationsprodukt zur Deckung des Bedarfs für ein anderes Unterlokationsprodukt verwendet. Es legt dann keinen neuen Zugang an, der nach der Disaggregation den Bedarf des Unterlokationsprodukts decken könnte. So ist es beispielsweise möglich, dass der Zugang für ein rotes T-Shirt den Bedarf eines blauen T-Shirts deckt.

Um dies zu verhindern, können Sie vor der Aggregation die einstufige Zuordnung von Zugängen und Bedarfen auf der Ebene der Unterprodukte durchführen. Das System prüft zunächst die Transportbeziehungen, die dem Lokationsprodukt direkt zugeordnet sind, auf vorhandene Zugänge. Anschließend legt es fixierte SNP-Umlagerungen an, die im aggregierten SNP-Planungslauf berücksichtigt werden und nicht gelöscht werden können.

Da die Zuordnung einstufig ist, kann sie fehlschlagen, wenn die Zugänge nicht in der direkt dem Lokationsprodukt zugeordneten Fremdbeschaffungsbezugsquelle verfügbar sind.

Planungsumfang

Sie können festlegen, ob das System die Zuordnung für die von Ihnen angegebenen Produkte in allen oder nur in ausgewählten Lokationen des Netzwerks durchführt.

Zeitraum der Zuordnung

Sie können einen Horizont für die Zuordnung festlegen, d. h. den Zeitraum, in dem das System die Zugänge und Bedarfe liest und sie einander zuordnet. Der Zeitraum beginnt am Startdatum der Zuordnung.

Sie können auch einen Zeitversatz festlegen. Dann beginnt der Horizont erst nach diesem Versatz, vom Startdatum aus gerechnet.

Das System berücksichtigt keine anderen Horizonte, wie z. B. SNP-Produktionshorizont und SNP-Umlagerungshorizont.

Aggregationsstufe

Sie können die Hierarchieebene festlegen, auf der das System die Zuordnung durchführt. So kann das System die Zuordnung auf Kopf-, auf Unter- oder auf beiden Ebenen vornehmen. Der Standardfall ist jedoch immer die Zuordnung auf der Ebene der Unterlokationsprodukte.

Protokoll

Das System erstellt automatisch ein Anwendungsprotokoll. Es enthält u. a. Detailinformationen über die bearbeiteten Lokationsprodukte und die angelegten fixierten SNP-Umlagerungen. Weitere Informationen finden Sie unter Anwendungsprotokolle.

Aktivitäten

Um die einstufige Zuordnung von Zugängen und Bedarfen durchzuführen, wählen Sie vom Bild SAP Easy Access aus Advanced Planning and Optimization Supply Network Planning Planung Supply Network Planning im Hintergrund Einstufige Zuordnung von Zugängen und Bedarfen.

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