Konnektorinstanz anlegen 
Um festzulegen, welche Datenquellen für das Dashboard benutzt werden sollen, legen Sie eine Konnektorinstanz an. Dazu können Sie verschiedene Arten von Datenquellen benutzen. Typischerweise nutzen Sie InfoCubes, möglich sind aber auch Datenbank-Tabellen.
Der Konnektor stellt die Verbindung zu demjenigen InfoCube (oder zur entsprechenden Datenbank-Tabelle) in einem SAP NetWeaver Business Warehouse (BW) her, der die Daten zum Geschäftsprozess-Monitoring enthält.
Der Konnektor konvertiert das spezifische Datenformat (z.B. des Business Process Monitoring Analytics InfoCube, eines Business Process Monitoring Alerts InfoCube oder einer Business Process Monitoring Alert-Tabelle) in ein Format, das SAP Solution Manager verwenden kann.
Um eine Konnektorinstanz anzulegen, gehen Sie wie folgt vor
Wählen Sie im Work Center Betrieb von Geschäftsprozessen unter Typische Aufgaben die Sicht Einrichtung BvGP Dashboards.
Abhängig davon, wie Ihre Systemlandschaft aufgebaut ist, kann z.B. ein InfoCube in einer einzigen oder in mehreren verteilten Datenquellen (SAP NetWeaver BW-Systemen) ausgeprägt sein. Folgende Konstellationen sind u.a. möglich:
Sie haben ein einziges SAP Solution Manager-System mit einer internen SAP NetWeaver BW-Komponente.
Sie haben ein zentrales SAP Solution Manager-System sowie mehrere dezentrale SAP Solution Manager-Systeme, mit jeweils einer internen SAP NetWeaver BW-Komponente (z.B. für die Regionen Amerika, Europa, Asien).
Sie haben ein oder mehrere SAP Solution Manager-Systeme sowie ein oder mehrere externe SAP NetWeaver BW-Systeme. SAP Solution Manager und SAP NetWeaver BW sind jeweils in separaten Systemen installiert.
Abhängig davon, wie viele SAP NetWeaver BW-Systeme Sie unterhalten, müssen Sie entsprechend viele Instanzen eines Konnektors anlegen, um alle Daten aus den verschiedenen Systemen zu erhalten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Wählen Sie auf der Registerkarte Setup analytische Kennzahl die Drucktaste Konnektorinstanzen pflegen.
Sie gelangen in die Sicht Datenquellenverwaltung.
Markieren Sie im Bereich Konnektoren den betreffenden Konnektortyp. Der Konnektortyp ist abhängig davon, wie Sie den Setup Ihrer Kennzahlen durchführen wollen. Folgende Szenarien sind denkbar:
Sie haben Ihre Kennzahlen und Monitorobjekte ab SAP Solution Manager 7.0 EHP1 SP23 im Setup der Geschäftsprozess-Analyse bezogen auf logische Komponenten angelegt. Weitere Informationen finden Sie unter Monitorobjekte einrichten. In diesem Fall wählen Sie den Konnektortyp Business Process Monitoring Analytics Cube (BPM_ACube).
Sie haben vor SAP Solution Manager 7.0 EHP1 SP23 Ihre Kennzahlen bezogen auf Geschäftsprozess-Schritte angelegt. In diesem Szenario sind folgende Optionen möglich:
Die Alert-Daten werden in der Alert-Tabelle gespeichert. In diesem Fall wählen Sie den Konnektortyp Business Process Monitoring Alert Table (BPM_ATable).
Hinweis
Welchen Zeitraum die Daten der Alert-Tabelle abdecken, ist abhängig von der Verweildauer, die Sie eingestellt haben (typischerweise 30 Tage).
Um ein Reporting über längere Zeiträume hinweg zu ermöglichen, haben Sie festgelegt, dass die Daten der Alert-Tabelle ins SAP NetWeaver BW übertragen werden. Weitere Informationen finden Sie im Service Marketplace im Setup-Guide Trend Analysis Reporting in Business Process Monitoring. In diesem Fall wählen Sie den Konnektortyp Business Process Monitoring Alerts Cube (BPM_AlCube).
Sie haben beide Methoden benutzt, um Ihre Kennzahlen anzulegen (bis SAP Solution Manager 7.0 EHP1 SP23 bezogen auf Geschäftsprozess-Schritte und ab SAP Solution Manager 7.0 EHP1 SP23 bezogen auf logische Komponenten). Die Daten sind also auf zwei InfoCubes verteilt. Um die Daten aus beiden Datenquellen in einem Panel anzeigen zu können, müssen Sie für jede Datenquelle jeweils eine Konnektorinstanz anlegen.
Wählen Sie im unteren Bereich Konnektorinstanzen die Drucktaste Ändern.
Wählen Sie Hinzufügen.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster, in dem Sie wie folgt vorgehen:
Erfassen Sie im Feld Name einen aussagekräftigen und eindeutigen Namen für die Konnektorinstanz (z.B. „Geschäftsprozesse EMEA“).
Hinweis
Der Name lässt sich nachträglich nicht ändern.
Optional: Erfassen Sie eine aussagekräftige Beschreibung der Konnektorinstanz. Sie können die Beschreibung nachträglich ändern.
Legen Sie die RFC-Destination zu dem SAP Solution Manager System fest, das die betreffende Datenquelle enthält. Beachten Sie dabei folgende Hinweise:
Ist das SAP NetWeaver BW im selben System installiert wie die Installation eines einzigen oder des zentralen SAP Solution Manager, dann lassen Sie das Feld RFC-Verbindung leer.
Ist das SAP NetWeaver BW im selben System installiert wie die Installation eines dezentralen SAP Solution Manager, dann erfassen Sie die RFC-Destination des Systems, in dem SAP Solution Manager installiert ist.
Ist das SAP NetWeaver BW in einem anderen System installiert als SAP Solution Manager, dann erfassen Sie die RFC-Destination derjenigen (zentralen oder dezentralen) Installation des SAP Solution Manager, in der die Verbindung zu dem separaten SAP NetWeaver BW-System konfiguriert wurde.
Optional: Erfassen Sie im Feld System die System-ID des SAP Solution Manager-Systems, dessen RFC-Destination Sie erfasst haben.
Hinweis
Das Erfassen der System-ID erleichtert das Verwalten, hat hier aber keine technische Auswirkung.
Wählen Sie im Feld Anwendung mit der Drucktaste Hinzufügen die Anwendung DASHBOARD.
Spezifizieren Sie die verwalteten Systeme, deren Daten Sie für die Anzeige in Dashboards bereitstellen wollen.
Typischerweise erfassen Sie die Namen aller Produktionssysteme, die Sie überwachen wollen (z.B. des ERP-, CRM-, SCM-Systems).
Hinweis
Wenn Sie kein System spezifizieren, dann werden die Daten aller verwalteten Systeme verwendet, einschließlich z.B. der Entwicklungssysteme oder Testsysteme.
Wählen Sie Hinzufügen (Hzf). Sie gelangen zurück in die Sicht Datenquellenverwaltung. Die Konnektorinstanz wird in der Liste angezeigt, ist aber noch nicht in der Datenbank gespeichert.
Sichern Sie Ihre Eingaben.
Die ID der Konnektorinstanz wird automatisch generiert und in der unteren Bildhälfte angezeigt. Darunter sehen Sie die Konnektordetails.
Eine grüne Ampel in der Tabelle zeigt an, dass die RFC-Verbindung korrekt aufgebaut werden konnte.
Eine rote Ampel zeigt an, dass die RFC-Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.
Hinweis
Sie können auch die Drucktaste (De)aktivieren verwenden, um die erzeugte Konnektorinstanz ein- bzw. auszuschalten.
Wählen Sie AKZ-Repository aktualisieren. Sie erhalten die Meldung, dass die Repository erfolgreich mit dem neuen Eintrag aktualisiert wurde, und alle unterstützten Kennzahlen werden für den weiteren Setup zur Auswahl bereitgestellt.
Beenden Sie die Funktion.
Sie befinden sich wieder in der Sicht Setup Dashboard.