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VorgehensweiseFilter für Solution Monitoring setzen Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Dashboards für den Betrieb von Geschäftsprozessen lassen lösungsübergreifendes Reporting zu. Wenn Sie lösungsübergreifende Dashboards einrichten, müssen Sie beim Aufsetzen der Monitorobjekte sicherstellen, dass nicht die gleichen Daten in verschiedenen Lösungen gesammelt werden. Dies würde zu einer Doppelzählung der Daten im Dashboard führen. Deshalb ist es in den meisten Fällen sinnvoll, einen Filter für die Solution Monitoring-ID (SM_SOLUT) zu setzen, Ausnahme: lösungsübergreifendes Reporting.

Vorgehensweise

SAP empfiehlt, dass Sie immer einen Filter für mindestens eines der Zeitmerkmale setzen. Das Setzen des Filters auf ein Zeitmerkmal und auf die Solution Monitoring-ID verbessert die Performance beim Anzeigen der Dashboards. Im unteren Abschnitt dieser Dokumentation erhalten Sie weitere Informationen über das Setzen von Filtern auf Zeitmerkmalen.

Um Filter anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Im Register Setup analytische Kennzahl, wählen Sie Hinzufügen.

  2. Wählen Sie auf der rechten Seite die Drucktaste Ändern.

  3. Im unteren Bildabschnitt zu den Filtermerkmalen wählen Sie Filterelement hinzufügen. Sie gelangen auf ein Dialogfenster, auf dem Sie je nach Filtertyp die folgenden Daten erfassen:

    • Regulärer Filter: Sie wollen absolute Werte erfassen. Sie wollen z.B. nur die Versandstellen A, B und C betrachten. Reguläre Filter sind für alle Merkmale verwendbar.

    • Relativer Filter: Sie wollen z.B. den Betrachtungszeitraum relativ zum aktuellen Tagesdatum auf die vergangen 7 Kalendertage einschränken. Relative Filter sind nur für Zeitmerkmale verwendbar.

    • Filter für Top N-Merkmalswerte: Sie wollen z.B. nur die drei Versandstellen mit den höchsten Durchsätzen anzeigen. Dieser Filtertyp ist für alle Merkmale verwendbar.

      Hinweis Hinweis

      Das Merkmal, das Sie als TopN wählen, muss als Kategoriemerkmal oder als Aufrissmerkmal gepflegt sein.

      Ende des Hinweises.
  4. Legen Sie die den Wertebereich fest, auf den die Sie Betrachtung einschränken wollen:

    • Vorzeichen (nicht verwendbar bei Top N-Filtern)

      • I = Inkludiert: Sie wollen die Darstellung auf Werte innerhalb eines Wertebereichs einschränken.

      • E = Exkludiert: Sie wollen die Darstellung auf Werte außerhalb eines Wertebereichs einschränken. Dieser Operator ist nicht verwendbar bei Zeitmerkmalen.

    • Option: Wählen Sie den gewünschten Operator (nicht verwendbar bei Top N-Filtern):

      • EQ = gleich

      • NE = nicht gleich

      • GT = größer als

      • GE = größer gleich

      • LT = kleiner als

      • LE = kleiner gleich

      • BT = zwischen

    • Legen Sie in den Feldern Niedrig (oder Niedrig und Hoch) den Wert (oder Wertebereich) fest.

      Empfehlung Empfehlung

      Anstatt diskrete Werte in die Felder Niedrig und Hoch einzutragen, können Sie auch mit Maskierungszeichen arbeiten.

      Um alle Versandstellen zu wählen, die mit „DE“ beginnen, geben Sie z.B. ein: Versandstelle I EQ DE*.

      Ende der Empfehlung.
  5. Wählen Sie Hinzufügen.

  6. Wenn Sie für ein Merkmal (außer Zeitmerkmal) eine Mehrfachselektion vornehmen wollen, wiederholen Sie die Schritte.

  7. Bestätigen Sie mit OK und wählen Sie anschließend Sichern.

    Hinweis Hinweis

    Durch das Bestätigen werden die Filtereinstellungen final eingetragen und können nicht mehr bearbeitet werden. Wenn es für ein Merkmal bereits einen Filter gibt, kann für das gleiche Merkmal kein weiterer Filter angelegt werden.

    Um Filtereinstellungen zu ändern, müssen Sie über Filterelement entfernen den Filter löschen und neu anlegen.

    Ende des Hinweises.
Einschränkungen für das Anlegen von Filterkriterien

Beim Anlegen von Filterkriterien müssen Sie folgende Einschränkungen beachten.

  • Filter auf Zeitmerkmale:

    • Sie können maximal ein Merkmal als Filterkriterium wählen (CALDAY, CALWEEK, CALMONTH oder CALYEAR)

    • Sie können ausschließlich folgende Operatoren nutzen, um den Wertebereich festzulegen:

      • (I)nclude: Die Werte liegen innerhalb des Bereichs

      • (E)xclude: Die Werte liegen außerhalb des Bereichs

      • größer als (GT)

      • kleiner als (LT)

      • gleich (EQ)

      • zwischen (BT)

        Hinweis Hinweis

        Wenn Sie den Operator zwischen bei Zeitmerkmalen verwenden, ignoriert das System die Operatoren (I)nclude und (E)xclude, und es wird standardmäßig inkludiert.

        Ende des Hinweises.
      • Sie können nur eine Selektion vornehmen, das heißt, Sie können mit den Operatoren I EQ nicht mehrere einzelne Werte für ein Zeitmerkmal hinzufügen.

        Beispiel Beispiel

        Sie können für Ihren Filter nicht die einzelnen Monate März und Juni wählen.

        Ende des Beispiels.
  • Filter auf übrige Merkmale:

    • Sie können mehrere Merkmale als Filterkriterien benutzen.

      Ausnahme: Das Merkmal Alert-Typ (0SM_ALTYP) können Sie nicht zusammen mit anderen Merkmalen als Filterkriterium nutzen.

    • Sie können Mehrfachselektionen für ein Merkmal vornehmen. Das heißt, Sie können mit den Operatoren I EQ mehrere einzelne Werte für ein Merkmal hinzufügen.

      Beispiel Beispiel

      Sie fügen die Versandstellen Frankfurt, Hamburg und München Ihrem Filter hinzu.

      Ende des Beispiels.
    • Sie können alle Operatoren ohne Einschränkungen benutzen.

    • Bei Backlog-Kennzahlen können Sie das Merkmal Zeitstempel (0SMD_TIHM) nicht verwenden. Dieses Merkmal wird nur systemintern verwendet.

      Verwenden Sie bei Backlog-Kennzahlen ausschließlich die Zeitmerkmale CALDAY, CALWEEK, CALMONTH oder CALYEAR.

Weitere Informationen

Beispiel: Filter setzen