Parameter für Fehleranalyse temporär ändern 
Sie können Parameter temporär ändern, um Unregelmäßigkeiten zu analysieren, die sich nicht verlässlich reproduzieren lassen. Wenn z.B. Performance-Engpässe nur in unregelmäßigen Abständen beim Ausführen eines bestimmten Geschäftsprozesses auftreten, dann können Sie für einen beliebig langen Zeitraum, in dem ein bestimmtes Ereignis auftreten wird, die Granularität der aufgezeichneten Trace-Daten erhöhen. So können Sie die Ursachen des Engpasses zu identifizieren. Sie zeichnen die Trace-Daten z.B. für eine Dauer von 10 Stunden auf und kehren danach automatisch zu den Intervallen zurück, die Sie eingestellt haben.
Sie haben Autorisierung als Administrator.
Sie haben den End User Experience-Monitor gestartet.
Achtung
Hohe Trace-Level können die Performance des simulierten Benutzers beeinträchtigen. Es können Alerts generiert werden, obwohl die Performance des Systems tatsächlich nicht beeinträchtigt ist.
Schalten Sie Traces nur für die Fehlersuche und Problemanalyse ein.
Erhöhen Sie den Trace-Level nur für einen möglichst kurzen Zeitraum.
Wählen Sie Verwaltung.
Wählen Sie Temporäre Konfiguration.
Erfassen Sie im Feld Ablauf (in Sekunden), wie lang die geänderte Einstellung gelten soll. Voreingestellt sind 3.600 Sekunden.
Wählen Sie im Feld Trace-Level die Granularität der Trace-Daten.
Weitere Informationen über die Bedeutung der verschiedenen Trace-Levels finden Sie unter .
Im Bereich Temporäre Parameter wird beim Parameter trace.e2etracelevel die gewählte Granularität der Trace-Daten angezeigt. Der Wert ist als vierstellige Zahl codiert, die beim Sichern aktualisiert wird.
Hinweis
Sie verwenden den vierstelligen Code für die Granularität der Trace-Daten, wenn Sie in der globalen Konfiguration oder auf der Ebene der EEMon-Robots oder der EEMon-Skripte die Granularität der Trace-Daten einstellen.
Weitere Informationen finden Sie unter Parameter anpassen.
Optional: Legen Sie fest, welche Arten von Traces im gerufenen System aktiviert werden sollen:
Markieren Sie den gewünschten Trace-Typ. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu der betreffenden Transaktion.
SQL Trace, Table Buffer Trace, Enqueue Trace, RFC Trace, Authorization Trace: Transaktion ST05 und ST01.
Single Activity Trace: Weiter Informationen finden Sie unter , Kapitel Specify trace locations for tracing with level high.
Web Service Trace: Transaktion SRT_UTIL.
Legen Sie im Bereich ABAP-Trace-Aggregation die Aggregation der ABAP-Laufzeitanalyse fest.
Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Transaktion SAT.
Optional: Um weitere Parameter temporär zu ändern, wählen Sie im Bereich Temporäre Parameter die Drucktaste Hinzufügen.
Sichern Sie Ihre Eingaben.
Starten Sie das Skript mit der temporären Konfiguration:
Wählen Sie das betreffende EEMon-Skript des betreffenden EEMon-Robots.
Sie haben folgenden Optionen:
Um das EEMon-Skript solange mit dem temporären Trace-Level auszuführen, bis die festgelegte Zeit erreicht ist, wählen Sie im Kontextmenü Temporäre Konfiguration setzen.
Um das EEMon-Skript einmalig mit dem temporären Trace-Level auszuführen, wählen Sie im Kontextmenü Skript mit Trace ausführen.
Analysieren Sie im End User Experience-Monitor die Ausführungen des EEMon-Skripts.