Weitere Einstellungen und Funktionen im Editor für technische Systeme 
Sie können folgende besondere Einstellungen und Funktionen im Editor für technische Systeme definieren, um die Informationen in der Landscape Management Database (LMDB) zu erweitern.
Im SAP Solution Manager wird ein System anhand des Systemtyps und einer achtstelligen erweiterten Systemkennung identifiziert. Das System selbst kennt die erweiterte Systemkennung nicht; es handelt sich um eine Identifikation, die lokal im SAP Solution Manager verwendet wird. Standardmäßig wird die erweiterte Systemkennung beim Anlegen des Systems automatisch von der LMDB definiert. Ändern Sie sie später nicht.
Eine Änderung der erweiterten Systemkennung kann hilfreich sein, wenn das System noch nicht konfiguriert ist und die automatisch zugeordnete erweiterte Systemkennung nicht den Erwartungen entspricht. In SMSY reservierte erweiterte Systemkennungen können die gewünschte erweiterte Systemkennung blockieren. In diesem Fall können Sie die erweiterte Systemkennung in der LMDB ändern, um die SMSY-Daten zu überschreiben.
Die meisten technischen Systeme besitzen eine vordefinierte, dreistellige Systemkennung, von der die erweiterte Systemkennung abgeleitet wird. Systemkennung und erweiterte Systemkennung sind wenn möglich identisch. Wenn ein neues technisches System mit einer Systemkennung angelegt wird, die identisch mit einer bereits vorhandenen Systemkennung ist, wird ein Suffix mit 5 Zeichen an die Systemkennung angehängt, um die erweiterte Systemkennung zu bilden. Beispiel: Wenn ein technisches System C1D mit der erweiterten Systemkennung C1D vorhanden ist, erhält das zweite System, das ebenfalls die Systemkennung C1D besitzt, automatisch die erweiterte Systemkennung C1D00001.
Die erweiterte Systemkennung muss aus Großbuchstaben und Zahlen bestehen, die Anzahl der Zeichen beträgt drei bis acht. Wenn Sie manuell weniger als drei Zeichen eingeben, fügt die LMDB Nullen hinzu. Eine erweiterte Systemkennung mit mehr als acht Zeichen wird abgeschnitten. Sonderzeichen und Unicode-Zeichen werden von der LMDB gelöscht.
Hinweis
Bei Dual-Stacks kann mit der automatischen Generierung von erweiterten Systemkennungen nicht sichergestellt werden, dass die erweiterten Systemkennungen des AS-ABAP- und des AS-Java-Stacks identisch sind. Wenn Sie möchten, dass die erweiterten Systemkennungen für beide Teile identisch sind, passen Sie die erweiterten Systemkennungen unmittelbar nach dem Anlegen des Systems in der LMDB an. (Die dreistelligen Systemkennungen von Dual-Stack-Partnern müssen immer identisch sein.)
In vielen SAP-Solution-Manager-Anwendungen werden technische Systeme anhand der erweiterten Systemkennung und des Systemtyps identifiziert. Daher sollten erweiterte Systemkennungen nicht mehr geändert werden, nachdem sie in einer SAP-Solution-Manager-Anwendung verwendet wurden, denn dies kann zu Dateninkonsistenzen führen. Sie können die erweiterte Systemkennung so lange manuell ändern, bis Sie im SAP-Solution-Manager-Setup für dieses System das Setup für verwaltete Systeme ausgeführt haben.
Erweiterte Systemkennungen sollten vorzugsweise manuell geändert werden. Sie können auch eine BAdI-Implementierung (LMDB_EXTSID_GENERATOR) verwenden, um den vorgeschlagenen Wert für erweiterte Systemkennungen zu ändern.
Wird das technische System in mehreren Produktsystemen verwendet, ist das Muster Hub, bei Verwendung in einem einzigen Produktsystem ist es Sidecar.
Das Landschaftsmuster gibt die Abhängigkeiten zwischen Produktinstanzen in technischen Systemen an, die aus der Art resultieren, wie Produkte in Ihrer Lösungslandschaft zu Geschäftsprozessen kombiniert sind. Sie können die Wartungsvorgänge auf eine ausgewählte Produktversion beschränken und so zusätzliche Wartungsanforderungen vermeiden, die aus Abhängigkeiten von anderen Produktversionen resultieren.
Weitere Informationen finden Sie unter Landschaftsmuster.
Ob ein technisches System vom Typ Application Server (AS) ABAP oder AS Java Teil eines Dual-Stacks ist, wird vom Data Supplier des AS ABAP registriert. Wenn das AS-ABAP- und das AS-Java-System manuell als technische Systeme angelegt werden, fehlt diese Information jedoch, und Sie müssen sie manuell eingeben.
Voraussetzungen: Das technische AS-ABAP- und AS-Java-System müssen dieselbe Systemkennung besitzen, und das andere System darf noch nicht einem anderen Dual-Stack zugeordnet sein.
Um eine ausgewählte Produktinstanz und das technische System einem vorhandenen Produktsystem zuzuordnen, können Sie unter Software die Option Zu Produktsystem zuordnen wählen. Hier können Sie auch ein neues Produktsystem anlegen und die Produktinstanz zuordnen. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Produktsystem anlegen.
Setzen Sie das Kennzeichen Installiert für die Softwarekomponentenversion einer ausgewählten Produktinstanz, wenn diese physisch im System installiert ist. Software ist manchmal zugeordnet, obwohl die entsprechenden ausführbaren Einheiten nicht physisch installiert sind; in diesem Fall wird das Kennzeichen nicht gesetzt. Das Kennzeichen wird auch nicht gesetzt, wenn die Software Diagnostics-relevant, aber nicht installiert ist.
Ändern Sie die Liste der installierten Softwarekomponenten nur dann, wenn ein expliziter Änderungsantrag vorliegt.
Mit dem Kennzeichen Diagnostics-relevant für Produktversionen können Sie festlegen, welche Entitäten von den Diagnostics-Anwendungen in SAP Solution Manager berücksichtigt werden.
Hintergrund: In einigen Fällen kann die Softwarekomponentenversion eines Produkts durch die Installation von Add-Ins aktualisiert werden, aber Sie möchten, dass Diagnostics weiterhin die ältere Version des Produkts verwendet. In diesem Fall können Sie mit dem Kennzeichen Content markieren, der anstelle des installierten Contents für Diagnostics verwendet werden soll.
In der LMDB können Sie kundeneigene Attribute für Server, technische Systeme und Hosts bearbeiten. Die Informationen werden in die Transaktion SMSY transportiert und dort verwendet (z. B. zum Filtern von Systemen nach Standort). Standardattribute sind Standort, Hersteller, Monitoring-System und Release.
Sie können kundeneigene Attribute in der Systemübersicht auf der Registerkarte Kundeneigene Attribute bearbeiten.
Neue kundeneigene Attribute und Eingabehilfe anlegen:
Um neue kundeneigene Attribute anzulegen, rufen Sie die Transaktion SMSY auf, wählen und geben die erforderlichen Informationen ein. Nachdem Sie die neue Attributdefinition gesichert haben, kann das neue Attribut im Editor für technische Systeme der LMDB ausgewählt werden.
Um auswählbare Werte für die Eingabehilfe zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf ein Attribut. Um vorhandene Wertetabellen und Suchhilfen zu verwenden, geben Sie entweder unter Wertetabelle den Tabellennamen und unter Wertefeld einen Feldnamen aus dieser Tabelle ein, oder Sie geben unter Suchhilfename eine Suchhilfe ein und unter Suchhilfefeld den Rückgabeparameter für diese Suchhilfe. Um eigene Werte für die Eingabehilfe festzulegen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Attribut, wählen Neue Einträge und geben die erforderlichen Informationen ein.
Die LMDB-Daten für alle technischen Systeme werden standardmäßig regelmäßig mit dem SAP Support Portal synchronisiert. Dies ist global für alle technischen Systeme festgelegt. Weitere Informationen finden Sie unter Systeminformationen mit dem SAP Support Portal synchronisieren.
Für ein einzelnes technisches System können Sie eine andere Einstellung festlegen:
Starten Sie den SAP Solution Manager: Work Center (Transaktion SOLMAN_WORKCENTER), und wählen Sie .
(Alternativ dazu können Sie auf die LMDB auch direkt über die Transaktion LMDB zugreifen.)
Wählen Sie ein technisches AS-ABAP- oder AS-Java-System aus, für das Sie Daten synchronisieren möchten, und wählen Sie Bearbeiten.
Wählen Sie in der Systemübersicht die Registerkarte Systemdaten im SAP Support Portal.
Unter Systemübergreifende Einstellung können Sie die globale Einstellung für alle Typen technischer Systeme sehen, die standardmäßig Mit SAP Support Portal synchronisieren ist.
Sie können die Einstellung Systemsynchronisation ändern. Sie haben zwei Optionen: Systemübergreifende Einstellung verwenden oder Nicht mit ausgewähltem technischen System synchronisieren.
Sie können Upload in das SAP Support Portal wählen, um Informationen zu installierten Softwarekomponentenversionen (einschließlich Support Packages) zu aktualisieren, wodurch korrekte Hinweissuchergebnisse im SAP Support Portal ermöglicht werden, und um technische Instanzen zu aktualisieren und so ein korrektes Setup der Verbindung zum Support-Service zu ermöglichen.
Einige Daten können nur im SAP Support Portal bearbeitet werden, z. B. die Add-On-Produktversion oder -Verwendungsart. Wählen Sie dazu den Link Systemnummer oder Installationsnummer, über den Sie zum SAP Support Portal gelangen.
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