Jobkontrolle für verwaltete Systeme 
Sie verwenden diesen Prozess, um bei der Jobeinplanung in einem verwalteten System automatisch zu SAP Solution Manager abzuspringen. Dort prüft das System, ob der Job, den Sie anlegen oder ändern wollen, bereits einplant ist. Die Jobkontrolle integriert die Job-Scheduling-Transaktionen Ihrer verwalteten Systeme mit dem Job Scheduling in SAP Solution Manager. Dadurch behalten Sie die Kontrolle und den Überblick über alle Jobs, die ein Benutzer z.B. in Transaktion SM36 oder SM37 einplant oder ändert.
Hinweis
Weitere Informationen über die Job-Scheduling-Transaktionen Ihrer verwalteten Systeme finden Sie unter Hintergrundverarbeitung.
Wenn Sie die Jobkontrolle verwenden, geht die Kontrolle über die Jobeinplanung an SAP Solution Manager über. Dies hat zur Folge:
Das System leitet automatisch jeden Benutzer, der über die Transaktion SM36 oder SM37 versucht, periodische Jobs oder Ad-hoc-Jobs einzuplanen oder zu ändern, an die Jobkontrolle des SAP Solution Manager weiter,
Hinweis
Periodische Jobs sind Jobs, die in einem regelmäßigen Turnus ablaufen. Ad-Hoc-Jobs sind einmalig ablaufende Jobs.
Für das Einplanen oder Ändern von Jobs müssen Sie einen Jobantrag erstellen. Sobald dieser Jobantrag genehmigt ist, müssen Sie eine entsprechende Jobdokumentation erstellen.
Sie können die Jobeinplanung durch die zentrale Jobbeantragung und Jobdokumentation in SAP Solution Manager überwachen.
Sie haben die für die Verwendung der Jobkontrolle notwendigen Einstellungen vorgenommen (siehe Jobkontrolle konfigurieren sowie Verwendung der Jobkontrolle für Ad-hoc-Jobs definieren).
Die Jobkontrolle umfasst folgende Schritte:
Wenn Sie in Ihrem verwalteten System die Transaktion SM36 starten um einen Job anzulegen, dann öffnet sich automatisch in SAP Solution Manager die Guided Procedure Jobantrag anlegen.
In dieser Web-Dynpro-Anwendung sind, abhängig von der Art des Jobs (periodischer Job oder Ad-hoc-Job), folgende Angaben erforderlich:
Bei der Jobkontrolle durchlaufen periodische Jobs immer eine Genehmigung, bevor Sie eingeplant werden können. Dieser Genehmigungsprozess setzt die Erstellung eines Jobantrags voraus.
Daher müssen Sie für periodische Jobs in der Web-Dynpro-Anwendung Jobkontrolle die Planung definieren, den Job beantragen und ggf. Anlagen hinzufügen.
Abhängig von Ihren Konfigurationseinstellungen für Ad-hoc-Jobs (siehe Verwendung der Jobkontrolle für Ad-hoc-Jobs definieren), durchlaufen Ad-hoc-Jobs einen Genehmigungsprozess oder sind direkt einplanbar.
Hinweis
Standardmäßig ist eingestellt, dass Ad-hoc-Jobs direkt in den verwalteten Systemen eingeplant werden.
Wenn Ad-hoc-Jobs direkt einplanbar sind, dann definieren Sie in der Web-Dynpro-Anwendung Jobkontrolle nur die Planung des Jobs.
Der Jobantrag, sofern vorhanden, durchläuft den Genehmigungsprozess.
Die Daten aus dem Änderungsdokument, sofern vorhanden, werden automatisch in die Jobdokumentation übernommen und sind Grundlage für die Einplanung des Jobs. Weitere Informationen finden Sie unter Änderungsdokument bearbeiten.
Der Job wird aus der Jobdokumentation heraus eingeplant.

Ablauf der Jobkontrolle