Jobkontrolle konfigurieren 
Um die Jobkontrolle nutzen zu können, müssen Sie Folgendes konfigurieren:
RFC-Destinationen für RFC-Verbindungen
SAP-Systeme kommunizieren über RFC-Verbindungen miteinander.
Bei der Jobkontrolle kommunizieren die SAP-Systemen in beide Richtungen. Das verwaltete System bekommt aus dem SAP-Solution-Manager-System die Informationen zum Aufruf der Web-Dynpro-Anwendung für die Jobkontrolle. In SAP Solution Manager bekommt die WD-Anwendung für die Jobkontrolle aus dem verwalteten System die Job- und Benutzerinformationen.
Für diese Kommunikationswege in der Jobkontrolle sind folgende RFC-Verbindungen notwendig:
eine (Hin-)RFC-Verbindung vom SAP-Solution-Manager-System zu Ihrem verwalteten System
eine (Rück-)RFC-Verbindung von Ihrem verwalteten System zum SAP Solution Manager
Damit RFC-Verbindungen funktionieren, müssen Sie RFC-Destinationen definieren. Weitere Informationen über RFC-Destinationen finden Sie unter RFC-Verbindungen für Technische Systeme ABAP verwalten.
Benutzerspezifische Zuordnung von Geschäftspartnern
Um Benutzern Ihrer verwalteten Systeme die Berechtigung zu erteilen, Jobanträge anlegen zu können, müssen Sie Ihnen Geschäftspartner aus dem SAP-Solution-Manager-System zuordnen.
Benutzerspezifisches Aktivieren oder Deaktivieren der Jobkontrolle
Um festzulegen, für welche Benutzer die Jobkontrolle aktiviert wird, müssen Sie in der Kriterienverwaltung Kriterienprofile definieren.
Sie haben die WD-Anwendungen des Job Scheduling Managements (z.B. WD-Anwendungen Jobantrag und Work Center Jobverwaltung) im Customizing des SAP Solution Manager unter aktiviert.
Der Benutzer, der aus dem verwalteten System auf den SAP Solution Manager zugreift (Rück-RFC-Verbindung), besitzt die Berechtigung für das Job Scheduling Management (Rolle SAP_SM_SCHEDULER_EXE).
Der Benutzer, der vom SAP Solution Manager auf das verwaltete System zugreift (Hin-RFC-Verbindung), besitzt die Berechtigung, um auf Jobdaten zuzugreifen (Rolle SAP_BC_REDWOOD_COMMUNICATION).
Sie haben den SAP-Hinweis 1383398 berücksichtigt (Integration von Jobantrag in Transaktionen SM36 und SM37)
Um vom SAP-Solution-Manager-System eine RFC-Verbindung zum verwalteten System herzustellen zu können, richten Sie für Ihre Systeme RFC-Destinationen ein.
Weitere Informationen finden Sie unter RFC-Verbindungen für Technische Systeme ABAP verwalten.
Um RFC-Destinationen zum SAP Solution Manager einrichten zu können, müssen Sie bereits eine (Rück-)RFC-Verbindung zum SAP Solution Manager angelegt haben.
Hinweis
(Rück-)RFC-Verbindungen zum SAP Solution Manager richten Sie im Customizing des SAP Solution Manager unter ein.
Um später vom verwalteten System eine (Rück-)RFC-Verbindung zum SAP-Solution-Manager-System festlegen zu können, richten Sie wie folgt RFC-BACK-Destinationen ein:
Öffnen Sie das Work Center Jobverwaltung.
Wählen Sie die Sicht Verwaltung.
Um zu prüfen, ob für ein verwaltetes System eine RFC-BACK-Destination eingerichtet ist, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie unter Back-Destination auf den Link Back-Destination überprüfen.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster.
Wählen Sie im Dialogfenster das verwaltete System aus und geben Sie optional den Mandanten an.
Bestätigen Sie mit OK.
Eine Meldung im oberen Bildbereich der Sicht Verwaltung zeigt Ihnen, ob bereits eine RFC-BACK-Destination eingerichtet ist.
Um eine neue RFC-BACK-Destination einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie unter Back-Destination auf den Link Back-Destination definieren.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster.
Wählen Sie im Dialogfenster das verwaltete System aus und geben Sie optional den Mandanten an.
Wählen Sie im Dialogfenster unter Destination einen Namen für die RFC-BACK-Destination aus.
Hinweis
Die Namen für die RFC-BACK-Destination legen Sie in Ihrer Systemlandschaft im SAP Solution Manager (Transaktion SMSY) fest.
Bestätigen Sie mit OK.
Eine RFC-Destination für eine Kommunikationsverbindung vom verwalteten System zum aktuell geöffneten System, dem SAP-Solution-Manager-System, wird festgelegt und kann nun von den Transaktionen SM36 und SM37 zur Kommunikation mit dem SAP Solution Manager verwendet werden.
Um Benutzern Ihrer verwalteten Systeme die Berechtigung zu erteilen, Jobanträge anlegen zu können, ordnen Sie den Benutzern wie folgt Geschäftspartner aus dem SAP-Solution-Manager-System zu:
Starten Sie im Customizing des SAP Solution Manager unter die Customizing-Aktivität Geschäftspartner (Transaktion BP).
Um einen neuen Geschäftspartner anzulegen, wählen Sie die Drucktaste Person.
Wählen Sie im Feld Anlegen in GP-Rolle den entsprechenden Eintrag für den Geschäftspartner.
Geben Sie dann auf den Registerkarten Folgendes an:
Geben Sie auf der Registerkarte Anschrift mindestens folgende Daten des Benutzers an:
Anrede, Vor- und Nachnamen
Land
E-Mail-Adresse
Hinweis
Die Angabe der E-Mail-Adresse ermöglicht es, dass der Benutzer E-Mail-Benachrichtigungen vom SAP-Solution-Manager-System erhält.
Um die verwalteten Systeme zuzuordnen, geben Sie auf der Registerkarte Identifikation die Daten zur Identifikation der Systeme an, z.B. die Identifikationsnummer.
Hinweis
Beispiel zur Zusammensetzung der Identifikationsnummer:
ID-Art = “CRM001”
Identifikationsnummer = “SAP 0123456789 001 SAPUSER”
Format: <System-ID> <Nummer> <Mandant> <Benutzer>
Hinweis
Die Daten auf dieser Registerkarte werden dazu verwendet, einen Benutzer aus einem Mandanten eines verwalteten Systems dem neu anzulegenden Geschäftspartner zuzuordnen. Wenn Sie auf dieser Registerkarte keine Daten zur Identifikation der Systeme angeben, dann wird dieser Benutzer in der Web-Dynpro-Anwendung Jobkontrolle kein System auswählen können und dadurch keinen Jobantrag stellen können.
Sichern Sie Ihre Angaben.
Um den Geschäftspartner einem Benutzer im SAP Solution Manager zuzuordnen, wählen Sie im Feld Anlegen in GP-Rolle den Eintrag Mitarbeiter.
Geben Sie dann auf den Registerkarten Folgendes an:
Um den Geschäftspartner mit einem Benutzer aus einem verwalteten System zu verbinden, geben Sie auf der Registerkarte Identifikation die Personen- und Mitarbeiterdaten des Benutzers an.
Sichern Sie Ihre Angaben.
Hinweis
Voraussetzung für das Aktivieren oder Deaktivieren der Jobkontrolle für Benutzer ist Folgendes:
Sie haben RFC-BACK-Destinationen eingerichtet (siehe Abschnitt RFC-BACK-Destinationen einrichten).
Sie haben jedem Benutzer Ihrer verwalteten Systeme einen Geschäftspartner (und optimalerweise zusätzlich einen Benutzer) in dem SAP-Solution-Manager-System zugeordnet (siehe Abschnitt Benutzern Geschäftspartner zuordnen).
Um festzulegen, für welche Benutzer die Jobkontrolle aktiviert wird, richten Sie in der Anwendung Kriterienverwaltung (Ihrer verwalteten Systeme) wie folgt Kriterienprofile ein und ordnen diesen Kriterienprofilen dann Benutzer zu:
Hinweis
Die Kriterienverwaltung kann nur von Background-Processing-Administratoren (Rolle S_BTCH_ADM) aufgerufen werden.
Öffnen Sie das Work Center Jobverwaltung.
Wählen Sie die Sicht Verwaltung.
Klicken Sie unter Kriterienverwaltung auf den Link Kriterienprofile und Benutzer verwalten.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster.
Wählen Sie im Dialogfenster das verwaltete System aus und geben Sie optional den Mandanten an.
Bestätigen mit OK.
Hinweis
Wenn für das gewählte verwaltete System keine RFC-BACK-Destination eingerichtet ist, dann erscheint ein entsprechendes Dialogfenster und der Vorgang wird abgebrochen.
Die Anwendung ABAP Programmausführung wird gestartet.
Rufen Sie die Transaktion für die Kriterienverwaltung (CRIT) auf.
Sie gelangen auf das Bild Kriterienverwaltung.
Um ein neues Profil zu erstellen, wählen Sie die Registerkarte Kriterienprofile und dann das Symbol mit der Quick-Info Hinzufügen.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster.
Wählen Sie im Dialogfenster den Kriterientyp für das Anlegen (oder beantragen) von Jobs über SAP Solution Manager aus und geben Sie eine aussagekräftige Bezeichnung für das Profil ein, z.B. Aktivierung der Jobkontrolle.
Bestätigen Sie mit OK.
Das Kriterienprofil wird angelegt und erscheint in der Liste.
Doppelklicken Sie auf den Eintrag für das neu angelegt Kriterienprofil in der Liste.
Im rechten Bildbereich werden die Kriterien für das Kriterienprofil angezeigt.
Um dem Kriterienprofil Mandanten und Benutzer zu zuorden, wählen Sie das Symbol mit der Quick-Info Hinzufügen.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster.
Geben Sie im Dialogfenster eine Beschreibung für das Kriterium an. Wählen Sie dann den Mandanten aus und geben Sie die Benutzer an, für die das Kriterienprofil zutreffen soll.
Hinweis
Um mehrere Benutzer oder alle Benutzer einem Kriterienprofil hinzuzufügen, verwenden Sie im Feld Benutzer das Zeichen Asterisk (*).
Bestätigen Sie mit OK.
Das Kriterium wird für das Kriterienprofil angelegt.
Hinweis
Wenn Sie weitere Profile mit dem gleichen Kriterientyp erstellen möchten, wiederholen Sie Schritt 7 bis 13. So können Sie z.B. mehrere Profile des gleichen Kriterientyps für verschiedene Mandanten oder Benutzergruppen erstellen.
Um die für die Jobkontrolle erstellten Profile zu aktivieren, markieren Sie die Profile in der Liste und wählen Sie das Symbol mit der Quick-Info Aktivieren.
Die Jobkontrolle ist für alle Benutzer aktiviert, die den aktivierten Profilen zugeordnet sind. Sobald diese Benutzer die Transaktion SM36 aufrufen, werden sie automatisch zur Jobkontrolle des SAP-Solution-Manager-Systems weitergeleitet.
Für alle anderen Benutzer ist die Jobkontrolle deaktiviert.
Weitere Hintergrundinformationen über die Jobkontrolle finden Sie im SAP-Hinweis 1383398.