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HintergrundGeschäftsvorgang und Aktion im Workflow Dieses Dokument in der Navigationsstruktur finden

 

Für den Workflow stehen Ihnen Vorgangsarten zur Verfügung, die festlegen, welche Aktionen das System zu vordefinierten Zeitpunkten innerhalb der Testorganisation und während der Testausführung anstößt. Standardmäßig sind die folgenden Vorgangsarten definiert:

  • Vorgangsart TWTP (Testplantester)

    Das System legt je Tester, der mindestens einem Testpaket des Testplans zugeordnet ist, einen Vorgangsbeleg an.

    Hinweis Hinweis

    Die Vorgangsnummer des Belegs zeigt das System auf dem Bild für die Bearbeitung der Testsequenzen und Testerzuordnung auf der Registerkarte Tester an.

    Ende des Hinweises.
  • Vorgangsart TWSQ (Testsequenz)

    Das System legt je Testsequenz einen Vorgangsbeleg an.

    Hinweis Hinweis

    Die Vorgangsnummer des Belegs zeigt das System auf dem Bild für die Bearbeitung der Testsequenzen und Testerzuordnung über   Sequenzen   Sequenzen anzeigen   an.

    Ende des Hinweises.

Der Belegfluss zeigt die Entwicklung des Geschäftsvorgangs an. Sie können im Vorgangsbeleg überprüfen, ob das System eine Aktion korrekt ausgeführt hat, sobald ein bestimmter Anwenderstatus des Vorgangs erreicht ist.

Funktionsumfang

Informationen im Vorgangsbeleg

Ihnen stehen im Vorgangsbeleg folgende, für den Workflow wichtige Informationen zur Verfügung:

  • Statusinformationen des Belegs und Protokoll

    Das Protokoll zeigt die Historie der gesetzten Status im Vorgang sowie Zusatzinformationen an.

    Bei der Vorgangsart TWTP sind dies beispielsweise die freigegebenen Testpakete. Bei der Vorgangsart TWSQ ist dies beispielsweise der Tester, der für den Test des nächsten Testfalls verantwortlich ist.

  • Partnerdaten

    Zeigt den Testplanverantwortlichen und den Tester an.

    Bei der Vorgangsart TWTP zeigt das System immer den zugeordneten Tester an. Bei der Vorgangsart TWSQ zeigt das System den letzten Tester bezüglich der zuletzt ausgeführten Aktion an.

  • Aktionen und Verarbeitungsprotokoll

    Zeigt den Status der Aktionen an, zum Beispiel welche Aktionen eingeplant und ob sie erfolgreich verarbeitet wurden.

    Das Verarbeitungsprotokoll gibt die Fehler- und Erfolgsmeldungen pro verarbeiteter Aktion aus.

Verarbeitungszeitpunkte

Das System schreibt die Belege abhängig von der Vorgangsart folgendermaßen fort:

  • Vorgangsart TWTP (Testplantester)

    • Wenn Sie den Testplan und damit alle zugeordneten, nicht explizit gesperrten Testpakete freigeben. Das bedeutet, Sie ändern den Freigabestatus am Testplan, wobei mit dem neuen Status die Ausführungssperre aufgehoben ist.

      Das System legt daraufhin für jeden Tester des Testplans einen Vorgangsbeleg an bzw. ändert diesen, wenn bereits vorhanden.

    • Wenn Sie den Testplan zur Testausführung sperren und damit alle bisher freigegebenen Testpakete. Das bedeutet, Sie ändern den Freigabestatus am Testplan, wobei mit dem neuen Status die Ausführungssperre aktiviert ist.

    • Wenn Sie in einem Freigabestatus, bei dem die Ausführungs- und die Änderungssperre nicht aktiv sind (zum Beispiel REOPEN_URGENT), die Zugehörigkeit eines Testers zu dem Testpaket löschen.

    • Wenn Sie in einem Freigabestatus, bei dem die Ausführungs- und die Änderungssperre nicht aktiv sind, ein Testpaket aus dem Testplan löschen.

    • Wenn Sie in einem Freigabestatus, bei dem die Ausführungs- und die Änderungssperre nicht aktiv sind, einen Tester dem Testpaket zuordnen.

  • Vorgangsart TWSQ (Testsequenz)

    • Wenn Sie den Testplan und damit alle zugeordneten, nicht explizit gesperrten Testpakete freigeben.

      Das System legt daraufhin für jede Testsequenz einen Vorgangsbeleg an bzw. ändert diesen, wenn bereits vorhanden. Außerdem trägt das System den ersten zugeordneten Tester innerhalb der Testsequenz im Beleg ein.

    • Wenn Sie den Testplan in einem Freigabestatus bearbeiten, bei dem die Ausführungs- und die Änderungssperre nicht aktiv sind (zum Beispiel REOPEN_URGENT), und anschließend einen Freigabestatus setzen, bei dem die Ausführungssperre ebenfalls nicht aktiv ist (zum Beispiel RELEASED). Dann legt das System nur für neu angelegte Testsequenzen Vorgangsbelege an.

    • Wenn ein Tester einen Abarbeitungsstatus setzt, der zu einer Änderung des Kennzeichens Test beendet führt.

    • Wenn Sie am Testplan in einem Freigabestatus, bei dem die Ausführungs- und die Änderungssperre nicht aktiv sind, die Testerzuordnung auf Testfallebene ändern und dabei die Verantwortlichkeit des aktuell durchzuführenden Testfalls in der Testsequenz ändern.

Hinweis Hinweis

Sie können eigene Aktionen in einem Aktionsprofil definieren und einplanen. Dazu benötigen Sie eigene Vorgangsarten, denen Sie diese Aktionen zuordnen. Weitere Informationen finden Sie im Customizing von SAP Solution Manager unter   SAP Solution Manager   Capabilities   Testmanagement   Erweiterte Konfiguration   Workflow  .

Ende des Hinweises.

Aktivitäten

Um einen Vorgangsbeleg anzuzeigen, rufen Sie die Vorgangsbearbeitung (Transaktion CRMD_ORDER) auf.