Standard-Attribute durch kundeneigene Attribute übersteuern 
Mit dieser Vorgehensweise können Sie von SAP ausgelieferte Attribute durch kundeneigene Felder, die Sie im UI anzeigen wollen, übersteuern. Folgende Fälle unterscheiden wir:
Für Ihre Zwecke ist es ausreichend, von SAP ausgelieferte Attribute in der UI-Modellierung auszublenden und abgeleitete Daten in einem kundeneigenen Attribut anzuzeigen. Zum Anlegen des kundeneigenen Attributs verwenden Sie ein Business Add-In (BAdI).
Wenn Sie neue Felder z.B. in den Staging-Bereich änderbar aufnehmen wollen, müssen Sie die neuen Attribute in der Datenmodellierung hinzufügen. Nur so können Sie z.B. aus Eingabedaten die geänderten Werte von SAP-Standardattributen ableiten. Weitere Informationen finden Sie unter Neue Attribute zu Standard-Entitätstypen hinzufügen.
Sie bearbeiten die Attribute im Customizing der Stammdaten-Governance unter . Die nachfolgenden Pfadangaben sind ebenfalls relativ zu diesem Customizing angegeben.
Sie konfigurieren die UI-Modellierung:
Sie legen unter (BAdI USMD_UI_EVENT2) mit dem BAdI kundeneigene Attribute an:
Um Feldeigenschaften zu ändern, verwenden Sie die Methode MODIFY_VIEW.
Um neue noch nicht im Datenmodell enthaltene Felder hinzuzufügen und ihnen Ereignisse zuzuordnen, verwenden Sie die Methode MODIFY_DEFINITION.
Um diese Ereignisse zu verarbeiten, verwenden Sie die Methode PROCESS_EVENT.
In der UIBB-Konfiguration unter (WD-Anwendung USMD_UI_CONFIGURATION) blenden Sie die kundeneigenen Attribute ein und löschen die Felder, die Sie verbergen wollen.
Wenn Sie zusätzliche Felder oder neue Attribute hinzugefügt haben, konfigurieren Sie (optional) die Validierung und Ableitung. Weitere Informationen finden Sie unter Neue Attribute zu Standard-Entitätstypen hinzufügen.
Sie konfigurieren optional eine Erweiterung für Druckformulare über ein Business Add-In unter (BAdI USMD_PRINT_FORM).