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 Filter für Produktstruktur

Verwendung

Im Standardsystem werden alle vorgesehenen Daten der Produktstruktur im lokalen System untersucht. Oftmals benötigen Sie für die Lösung Ihrer Aufgabe nur bestimmte Daten. Durch die Verwendung von Filtern ist der Umfang der auszuwertenden Daten konfigurierbar. Die Auflösung der Produktstruktur kann somit optimal an Ihre Aufgabe angepaßt werden.

Empfehlung Empfehlung

Starke Einschränkungen in der Anzahl der Objekte bzw. Beziehungen in einem Filter verbessern die Performance, da viele Beziehungen nicht erst untersucht werden müssen. Sie sollten deshalb für spezielle Auswertungen Filter verwenden.

Ende der Empfehlung.

Vorteilhaft für Sie ist auch das übersichtlichere Ergebnisbild. Es werden nur die Daten angezeigt, die in der aktuellen Bearbeitungssituation erforderlich sind.

Beispiel Beispiel

Sie definieren einen Filter, der im lokalen System ausschließlich Klassennetze, Dokument- und Änderungshierarchien auswertet.

Ende des Beispiels.

Funktionsumfang

Filtertyp

In Abhängigkeit von den Benutzern, die den Filter nutzen können, gibt es entweder allgemeine oder benutzerspezifische, private Filter.

Filtertyp

Verwendung

Allgemeiner Filter

Einen allgemeinen Filter kann sich jeder Benutzer beim Start der Auflösung zuordnen.

Privater Filter

Einen privaten Filter kann sich ausschließlich der Benutzer beim Start der Auflösung zuordnen, der den Filter angelegt hat.

Hinweis Hinweis

Sie können einen oder mehrere Filter definieren. Der Filter, der auf die Auflösung Einfluß nehmen soll, wird vor dem Start der Auflösung aktiviert.

Ende des Hinweises

Filtereinstellungen

Für den allgemeinen und den privaten Filter können Sie die gleichen Einstellungen festlegen. Die folgende Übersicht zeigt diese vorgesehenen Einstellungen, die stufenweise nacheinander erfolgen.

Filtereinstellung

Bedeutung

Auswahl der zu untersuchenden Objekte

In der ersten Einstellungsstufe legen Sie die Objekte und die Beziehungen fest, die aus der Produktstruktur untersucht werden sollen (z.B. Dokument, Änderungsnummer, Material).

Wenn Sie die Auflösung starten, können Sie als Einstiegsobjekt ausschließlich eines der im Filter selektierten Objekte eingeben. In diesem Beispiel ist die Eingabe eines Dokuments, einer Änderungsnummer oder eines Materials möglich.

Auswahl der Destinationen

Für jedes der selektierten Objekte können Sie die Destinationen selektieren, in denen die Auflösung durchgeführt werden soll.

  • Im SAP-Standardsystem werden die Objekte nur im lokalen System aufgelöst.

  • ALE-Destinationen können Sie ausschließlich für Objekte selektieren, für die ein ALE-Verteilungsmodell gepflegt ist.

Einschränkungen pro Objekttyp

Sie können pro Objekttyp die Objekte und Beziehungen festlegen, die in der Produktstruktur berücksichtigt werden sollen.

Nachfolgend werden für einige Objekte mögliche Einschränkungen aufgelistet:

  • Dokumente:

    Beziehungen, Dokumentart, Labor

  • Änderungsnummer:

    Beziehungen

  • Material:

    Beziehungen, Materialart, Labor

Weitere objektspezifische Einschränkungen

Objektspezifische Einschränkungen sind für alle Objekte möglich. Sie werden über das Kontextmenü angezeigt.

Nachfolgend werden für einige Objekte mögliche Einschränkungen aufgelistet:

  • Dokumente:

    Versionen, Vorlagedokumente, Objektverknüpfungen

  • Änderungsnummer:

    Objektänderungen (z.B. Stücklistenänderungen)

Verwendung eines Zusatzfilters

In unternehmensspezifischen Prüfprogrammen können Sie die auszuwertenden Daten noch spezieller einschränken.