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 Verwendung eines Zusatzfilters

Einsatzmöglichkeiten

Im R/3-Standardsystem können Sie Filter für allgemeingültige Prüfungen anlegen. Durch das Erstellen eines Zusatzfilters besteht die Möglichkeit, Produktdaten auch nach unternehmensspezifischen Prüfungen zu selektieren. Sie können für jeden Objekttyp (z.B. Material, Dokument) spezieller festlegen, welche Daten ausgewertet und angezeigt werden sollen.

Beispiel Beispiel

Sie definieren einen Filter, der ausschließlich Dokumente selektiert, für die der Sachbearbeiter Miller verantwortlich ist.

Ende des Beispiels.

Voraussetzungen

Sie müssen für die unternehmensspezifischen Filterprüfungen ein Programm erstellen, dessen Schnittstelle mit der des Beispielprogramms RCPDMEXTENDEDFILTERTEMPLATE identisch ist.

Achtung Achtung

Verändern Sie nicht die Schnittstelle des Beispielprogramms.

Ende der Warnung.

Ablauf

  1. Zeigen Sie den Quelltext für das Beispielprogramm RCPDMEXTENDEDFILTERTEMPLATE an.

  2. In diesem Programm ist für jeden Objekttyp (z.B. Dokument, Material) eine FORM-Routine angegeben, aus der die Übergangsparameter hervorgehen.

    Prüfen Sie die Schnittstelle der FORM-Routine, die unternehmensspezifische Filterprüfungen durchführen soll; z.B. für Dokumente FORM CHECK_DOCUMENT .

  3. Erstellen Sie das unternehmensspezifische Filterprogramm in folgenden Schritten:

  • Kopieren Sie den Quelltext (Source und Textelemente) des Beispielprogramms.

  • Vergeben Sie einen Programmnamen, der sich im Kundennamensraum befindet; z.B. Z_FILTER_DOC_SPECIALIST .

  • Ändern Sie den Namen der FORM-Routine, für die eine unternehmensspezifische Prüfung erstellt wird; z.B. FORM SPECIALIST_CHECK_DOCUMENT .

  • Erstellen Sie den Quelltext für die FORM-Routine.

Beispiel Beispiel

Es sollen ausschließlich Dokumente ausgewertet werden, für die der Sachbearbeiter Miller zuständig ist:

check document_data-dwnam ne 'MILLER'

Ende des Beispiels.
  • Geben Sie am Ende der FORM-Routine an, ob ein Objekt die Zusatzprüfung erfolgreich durchlaufen hat und angezeigt werden soll. Setzen Sie dazu für den Parameter CHECK_OK einen der folgenden Werte:

    X: Objekt wird angezeigt.

    Space: Objekt wird nicht angezeigt.

  1. Bearbeiten Sie den Filter, der die Produktdaten unternehmensspezifisch selektieren soll, im Änderungsmodus.

    • Expandieren Sie die Baumstruktur des Objekts, das spezielle Prüfungen durchlaufen soll (z.B. Dokument).

    • Mit einem Doppelklick auf den Struktureintrag Zusatzfilter gelangen Sie auf das Dialogfenster Zusatzfilter .

    • Geben Sie den Programmnamen und die FORM-Routine für die Prüfung ein.

    Beispiel Beispiel

    Programmname: Z_FILTER_DOC_SPECIALIST

    FORM-Routine: SPECIALIST_CHECK_DOCUMENT

    Ende des Beispiels.
  2. Sichern Sie die Filtereinstellung.

  3. Aktivieren Sie den unternehmensspezifischen Filter.

Ergebnis

Wenn Sie die Auflösung starten, führt das System die Filterprüfung bis in die tiefste Auflösungsstufe der Produktstruktur durch. Es werden ausschließlich die Produktdaten ermittelt, die sowohl die allgemeinen als auch die unternehmensspezifischen Filterprüfungen erfüllen.