Trennung der Wertbildung von der Warenbewegung: Auswirkungen auf die Kostenträgerrechnung Haben Sie in der
Materialwirtschaft
(MM) die Trennung der Wertbildung von der Warenbewegung aktiviert, so müssen Sie folgendes beachten:
Stellen Sie vor dem Ausführen des Periodenabschlusses sicher, daß alle Warenbewegungen bewertet wurden. Sind nicht alle Mengenbewegungen bewertet, so können die Periodenabschlußtransaktionen in der Kostenträgerrechnung nicht durchgeführt werden.
Wenn Sie den mehrstufigen Arbeitsvorrat des Schedule Managers im Einsatz haben, so wird in dem Falle, daß eine Verarbeitungsschrittfolge zum Periodenabschluß angestoßen wird, aber nicht alle Warenbewegungen bewertet wurden, folgende Situation eintreten:
Im Monitor des Schedule Managers wird die Ampel zum Job auf rot gesetzt (Fehler). Zu allen Objekte des Selektionsumfangs wird zu jedem Verarbeitungsschritt kein Verarbeitungsstatus ausgegeben. Dies bedeutet, daß keines der Objekte in keinem der Verarbeitungsschritte verarbeitet wurde.
Eine Ausnahme bilden Stornierungen von bereits durchgeführten Periodenabschlußtransaktionen. Stornierungen können auch dann durchgeführt werden, wenn noch nicht alle Warenbewegungen bewertet wurden.
Siehe auch:
Informationen zur Trennung der Wertbildung von der Warenbewegung und die sich daraus ergebenden Einschränkungen - auch in Bezug auf die
Kostenträgerrechnung
- finden Sie in der Release-Information "Trennung der Wertbildung von der Warenbewegung" unter
(MM-IM-GF) zu Release 4.6A und in der Programmdokumentation zu Programm RM07MWBU "Bewertung von Warenbewegungen" (Aufruf der Programmdokumentation z.B. über Transaktion se 38).