Arbeitsvorräte bearbeiten
Sie bearbeiten die Arbeitsvorräte im Monitor des Schedule Managers.
Sie können in den Monitor verzweigen:
Im Schedule Manager haben Sie im Bild Aufgabenplan-Einplanung
drei Möglichkeiten, in den Monitor zu verzweigen: indem Sie zunächst im Kalender einen Tag auswählen, danach in der Tagesübersicht die gewünschten Aufgaben markieren und dann in der Drucktastenleiste Monitor Tagessicht
wählen; indem Sie in den Ikonen der Tagessichtübersicht Monitor
wählen oder durch Doppelklick auf eine Aufgabe in der Tagesübersicht.
Über das Menü der Anwendungskomponente. Um beispielsweise in die Arbeitsvorräte des Periodischen Produkt-Controllings
zu verzweigen, gehen Sie in das Menü des Periodischen Produkt-Controllings
und wählen Sie . Wählen Sie Produktkostensammler
. Sie gelangen auf das Bild Arbeitsvorrat selektieren
.
Wählen Sie im Selektionsbild zum Feld Anwendung
über die F4-Hilfe die Anwendungskomponente aus, zu der Sie den Arbeitsvorrat aufrufen möchten (zum Beispiel Kostenträgerrechnung: Produktionsaufträge und Produktkostensammler
). In der Regel wird bereits die relevante Anwendung voreingestellt sein. Tragen Sie die zusätzlichen Selektionskriterien wie Periode und Geschäftsjahr ein und wählen Sie Enter
. Über die Ikone Weitere Auswahlkriterien
können Sie die Selektion weiter einschränken.
Sie gelangen auf das Bild Schedule Manager: Monitor
.
Der Monitor dient bei der Verarbeitung von Arbeitsvorräten dazu, die verarbeiteten Objekte zu analysieren und ihre weitere Behandlung zu steuern. Im Vordergrund steht dabei die Betrachtung der fehlerhaft verarbeiteten Objekte.
Objekte, die in einem Verarbeitungsschritt als fehlerhaft gekennzeichnet wurden, gehen in den folgenden Verarbeitungsschritt nicht ein.
Zu den fehlerhaften Objekten kann die Fehlerursache analysiert und beseitigt werden oder die Verarbeitung im entsprechenden Schritt kann manuell übersprungen werden. Diese Option kann beispielsweise bei wertmäßig zu vernachlässigenden Objekten sinnvoll sein.
Durch das Setzten des Verarbeitungsstatus Verarbeitung überspringen
wird das betroffene Objekt im nächsten Durchgang so behandelt, als wenn es den betreffenden Schritt fehlerfrei durchlaufen hätte.
Ist das Objekt Teil einer Hierarchie, die verarbeitet werden soll, so kann dadurch auch sichergestellt werden, dass die Verarbeitung der gesamten Hierarchie nicht an der Verarbeitung eines einzelnen Objektes scheitert.
Die Funktionen Hierarchieanzeige
und Hierarchievergleich
unterstützen Sie bei der Suche nach fehlerhaften Objekten.
Hinweis
In der Ermittlung der Ist-Gemeinkostenzuschläge im Periodenabschluss wurde ein Fertigungsauftrag aufgrund fehlender Customizing-Einstellungen nicht verarbeitet. Der Fertigungsauftrag ist einem PSP-Element zugeordnet. Bei der Kontrolle der Objekte im Monitor des Arbeitsvorrates stellt der Controller fest, dass der aus der fehlenden Bezuschlagung resultierende Fehlbetrag sehr niedrig und daher zu vernachlässigen ist, da die Fehleranalyse und -beseitigung im Verhältnis zu aufwendig wäre. Der fehlerhafte Fertigungsauftrag soll daraufhin in der anschließenden Ergebnisermittlung zum PSP-Element berücksichtigt werden. Um zu verhindern, dass das gesamte Projekt, dem der Fertigungsauftrag zugeordnet ist, von der Verarbeitung ausgeschlossen wird, setzen Sie den Verarbeitungsstatus des Fertigungsauftrages zum Schritt Gemeinkostenzuschläge
manuell um auf Verarbeitung überspringen
.
Es kann andererseits auch sein, dass eine erneute Verarbeitung eines Objektes durch das manuelle Setzten des Status Verarbeitung wiederholen
erzwungen werden muss. Dies kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn aufgrund von irrtümlich vorgenommenen Customizing-Einstellungen Werte ermittelt wurden, mit denen Sie nicht einverstanden sind. Die Verarbeitungsschritte erkennen nur solche Fehler, die im Monitor als fehlerhaft gekennzeichnet sind. Ein Objekt kann aber auch im betriebswirtschaftlichen Sinne fehlerhaft sein, ohne dass Fehlermeldungen ausgegeben wurden.
Solche Fehler können nur durch eine manuelle Kontrolle der Ergebnisse erkannt werden.
Sie können dazu in der Ablaufdefinition sicherstellen, dass nach bestimmten Verarbeitungsschritten eine manuelle Kontrolle (in der Regel durch den Controller) stattfinden soll.
Um nach der Behebung der Fehlerursache (in unserem Beispiel wäre dies die Auswahl einer anderen Ergebnisermittlungsmethode im Customizing) eine erneute Verarbeitung des Objektes zu erzwingen, ändern Sie den Verarbeitungsstatus auf Verarbeitung wiederholen
.
Hinweis
Sie möchten zu einem PSP-Element eine Ergebnisermittlung durchführen. Im Customizing haben Sie eine Ergebnisermittlungsmethode ausgewählt, die dazu führt, dass die nicht realisierten Gewinne in die Bestandsbewertung einfließen. Sie möchten aber keine nicht realisierten Gewinne als Bestandswert ausweisen.
Es kann beispielsweise auch notwendig sein, die Verarbeitung eines Objektes manuell zu erzwingen, weil Buchungen, die ein Objekt nach Ausführen des Periodenabschlusses belastet haben, dazu geführt haben, dass die Periodenabschlussdaten nicht mehr aktuell sind.
Hinweis
Sie haben zu einem Fertigungsauftrag den Periodenabschluss durchgeführt. Alle Verarbeitungsschritte des Fertigungsauftrags wurden fehlerfrei durchgeführt. Der Fertigungsauftrag wird anschließend mit zusätzlichen Kosten belastet, die im Periodenabschluss noch berücksichtigt werden sollen. Sie müssen deshalb eine erneute Verarbeitung des Fertigungsauftrages für alle Verarbeitungsschritte erzwingen. Es genügt in diesem Falle, wenn Sie für den ersten Verarbeitungsschritt der Verarbeitungsschrittfolge die Nachbearbeitung manuell erzwingen. Das System stellt automatisch sicher, dass der Fertigungsauftrag auch in den folgenden Verarbeitungsschritten wieder berücksichtigt wird.
Der Monitor des Schedule Managers unterteilt sich in drei Bildbereiche:
Strukturbaum mit Arbeitsvorräten/Verarbeitungsschritten/Jobs
Objektliste
Meldungsliste (Sie haben die Auswahl zwischen Objektmeldungen, Schrittmeldungen, Meldungen der verursachenden Objekte)

(Siehe auch: Monitor - Arbeiten mit der Objektliste)
Je Bildbereich stehen Ihnen unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Diese Funktionen werden nachstehend in der Vorgehensweise beschrieben.
Objekte zu einem oder zu mehreren Verarbeitungsschritten anzeigen
Sie möchten die verarbeiteten Objekte zu einem oder mehreren Verarbeitungsschritten anzeigen.
Hinweis
Sie können zu einem oder zu mehreren Verarbeitungsschritten in der Objektliste beispielsweise alle bearbeiteten oder nur die fehlerhaften Objekte anzeigen. Da der Arbeitsvorrat vor allem der Analyse der fehlerhaften Objekte dienen soll, sollten Sie sich möglichst auf die Anzeige der fehlerhaften Objekte beschränken. Sollten Sie dennoch an einer Anzeige aller bearbeiteten Objekte interessiert sein, so bedenken Sie die Auswirkungen auf die Performance.
Im SAP-Standard ist die Anzeige mit folgenden Verarbeitungsstatus voreingestellt:
Zur Nachverarbeitung vorgemerkt
Verarbeitung manuell erzwungen
Fehler
Folgefehler
Hierarchiefehler
Geringfügiger Fehler
Ausführliche Informationen zu den Verarbeitungsstatus, die zu den Objekten fortgeschrieben werden, finden Sie im Abschnitt: Verarbeitungsstatus zum Objekt.
Um die Objekte anzuzeigen, gehen Sie im Strukturbaum Arbeitsvorräte/Verarbeitungsschritte/Jobs
wie folgt vor:
Durch einen Doppelklick auf einen Verarbeitungsschritt in dem Strukturbaum Arbeitsvorräte/Verarbeitungsschritte/Jobs
wird die Objektliste
für diesen Verarbeitungsschritt aufgebaut. Die dem Verarbeitungsschritt zugeordneten objektunabhängigen Meldungen werden (wenn vorhanden) in der Meldungsliste
angezeigt.
Durch einen Doppelklick auf einen Arbeitsvorrat in dem Strukturbaum Arbeitsvorräte/Verarbeitungsschritte/Jobs
wird die Objektliste
für alle Verarbeitungsschritte aufgebaut. Die dem Arbeitsvorrat zugeordneten Meldungen werden (wenn vorhanden) in der Meldungsliste
angezeigt.
Sie können die anzuzeigenden Verarbeitungsschritte auch mit Hilfe des Kontextmenüs selektieren. Gehen Sie wie folgt vor:
Alle Verarbeitungsschritte zu den Objekten eines Arbeitsvorrats anzeigen:
Wählen Sie einen Arbeitsvorrat mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü Objektliste - alle Schritte
. Die Objektliste für den Arbeitsvorrat wird aufgebaut.
Hinweis
In der Objektliste können maximal zehn Verarbeitungsschritte angezeigt werden. Sind mehr als zehn Schritte vorhanden, erscheint das Dialogfenster Verarbeitungsschritte auswählen,
in dem Sie maximal zehn Schritte selektieren können.
Einzelne Verarbeitungsschritte zu den Objekten eines Arbeitsvorrats anzeigen:
Wenn Sie nicht alle Verarbeitungsschritte zu einem Arbeitsvorrat anzeigen möchten, wählen Sie mit der rechten Maustaste einen Arbeitsvorrat und wählen Sie im Kontextmenü Objektliste - Schritte selektieren
. Es erscheint das Dialogfenster Verarbeitungsschritte auswählen
, in dem Sie maximal zehn Schritte selektieren können.
Hinweis
Wenn Sie Arbeitsvorräte für Produktionsaufträge bearbeiten, existiert in der Objektliste
ein Spaltentitel Materialnummer. In der Regel entspricht das hier angezeigte Material dem Material, das mit dem in der Zeile angezeigten Auftrag produziert wird.
Bei Kuppelproduktion zeigt die Spalte folgende Werte an:
zum Auftragskopf (d.h. zum Objekt „AUF Auftrag“):
Bei Verwendung eines Prozessmaterials wird das Prozessmaterial angezeigt.
Ansonsten wird das führende Kuppelprodukt angezeigt. Das führende Kuppelprodukt entspricht dem zur ersten Auftragsposition angezeigten Kuppelprodukt.
zur Auftragsposition (d. h. zum Objekt „APO Auftragsposition“) das Material, das mit dieser Auftragsposition produziert werden soll.
In der Objektliste
wird je Objekt und Verarbeitungsschritt ein Verarbeitungsstatus angezeigt. Für jeden im Strukturbaum Arbeitsvorräte/Verarbeitungsschritte/Jobs
markierten Verarbeitungsschritt wird in der Objektliste
eine Spalte ausgegeben. In dieser Spalte wird je Objekt der Verarbeitungsstatus ausgegeben. Die Verarbeitungsstatus werden in Form von Ikonen dargestellt. Wenn Sie wissen möchten, welcher Ikone welche Bedeutung zugeordnet ist, dann verzweigen Sie über der Objektliste
auf die entsprechende Legende der Ikonen
. Sie gelangen auf das Bild Verarbeitungsstatus: Legende der Ikonen
. Über die Ikone
(Informationen
) in dem Dialogfenster erhalten Sie Informationen zum Verarbeitungsstatus der Objekte.
Ausführliche Informationen mit Beispielen zum Verarbeitungsstatus von Objekten finden Sie im Abschnitt Verarbeitungsstatus zum Objekt
Über einen Filter, der sich auf die Verarbeitungsstatus bezieht, können Sie auch Objekte anderer Verarbeitungsstatus anzeigen. Dazu verzweigen Sie in den Ikonen der Objektliste auf die Filter-Ikone (Objekte: Statusfilter setzen
). Wählen Sie die relevanten Verarbeitungsstatus aus und wählen Sie Enter
. Das System zeigt anschließend in der Objektliste alle Objekte mit den entsprechenden Verarbeitungsstatus an.
Sie können auch einen Filter setzen, der nach anderen Kriterien als den Verarbeitungsstatus filtert (Funktionalität des SAP List Viewers).
Sie haben nun eine Liste von Objekten. In der Regel ist dies eine Liste der fehlerhaften Objekte, über deren Weiterverarbeitung Sie nun entscheiden müssen. Sie haben folgende Möglichkeiten:
Sie beseitigen die Fehlerursache.
Sie erzwingen manuell die Weiterverarbeitung der Objekte, ohne die Fehlerursache zu beseitigen. Dies ist insbesondere für wertmäßig zu vernachlässigende Objekte sinnvoll.
Um diese Entscheidung zu treffen, können Sie einen oder mehrere Berichte zum Objekt anzeigen.
Die Berichtsanzeige kann Ihnen helfen, festzustellen:
ob ein Objekt einen zu vernachlässigenden Wert hat
In diesem Falle stellen Sie anschließend sicher, dass die Verarbeitung manuell übersprungen wird. Andernfalls beseitigen Sie die Fehlerursache.
ob die zu einem Objekt ermittelten Werte betriebswirtschaftlich in Ordnung sind. Dies ist möglicherweise auch für fehlerfrei verarbeitete Objekte interessant (Verarbeitungsstatus OK
).
Ist dies nicht der Fall, so können Sie nach Beseitigung der betriebswirtschaftlichen (möglicherweise durch falsches Customizing hervorgerufenen) Fehlerursache die Wiederverarbeitung erzwingen. Außerdem können Sie mit der Funktion Berichtszuordnung
(falls unterstützt) weitere Berichte zuordnen.
Um einen Bericht zu einem Objekt anzuzeigen, positionieren Sie in der Objektliste
den Cursor auf dem Objekt und verzweigen Sie über der Objektliste
auf die Ikone Bericht ausführen
. Geben Sie anschließend die notwendigen Parameter ein und wählen Sie den Bericht aus, der angezeigt werden soll (nur für Projekte, Fertigungsaufträge erlauben hier keine Berichtsauswahl). Auf Basis der im Bericht angezeigten Daten entscheiden Sie nun, wie das Objekt behandelt werden soll.
Zur Analyse der Fehlerursache für die Objekte mit dem Verarbeitungsstatus Fehler
zeigen Sie die Meldungen zu Objekt und Verarbeitungsschritt an.
Sie möchten die vom System gesammelten Meldungen zu einem oder zu mehreren Objekten anzeigen.
Objekte markieren
Markieren Sie in der Objektliste
die Objekte, indem Sie den Cursor auf einem Objekt positionieren, die linke Maustaste gedrückt halten und auf Ihrer Tastatur Strg wählen. Markieren Sie nun weitere Objekte.
Meldungen anzeigen
Um die Meldungen zu den markierten Objekten anzuzeigen, verzweigen Sie über der Objektliste
auf die Ikone Objektmeldungen anzeigen
. Zu einer Zeile der Objektliste können Sie die Meldungen auch anzeigen, indem Sie auf die Zeile doppelklicken.
Wenn Sie in den Ikonen der Objektliste das Pull-Down-Menü der Funktion Objektmeldungen anzeigen
anklicken, können Sie wählen zwischen:
Objektmeldungen
Schrittmeldungen
Meldungen der verursachenden Objekte
In der Meldungsliste
erscheint eine Liste aller Objektmeldungen.
Langtext der Meldung anzeigen
Um die Fehlerursache zu analysieren, ist es in der Regel erforderlich, den Langtext einer Meldung zu lesen. Den Langtext zur Meldung zeigen Sie an, indem Sie in der Meldungsliste
auf die Meldung doppelklicken.
Um schrittspezifische Meldungen anzuzeigen wählen Sie in den Ikonen der Objektliste das Drop-Down-Menü der Ikone Objektmeldungen anzeigen
und dann Schrittmeldungen anzeigen
. Sie erhalten in der Meldungsliste die schrittspezifischen Meldungen.
Meldungen der verursachenden Objekte anzeigen
Berücksichtigen Sie die Meldungen der verursachenden Objekte
insbesondere dann, wenn Sie Objekte mit dem Verarbeitungsstatus Folgefehler
analysieren möchten.
Sie haben entschieden, dass für ein oder mehrere Objekte ein Verarbeitungsschritt übersprungen werden soll.
Markieren Sie in der Objektliste
alle Schrittstatus, die Sie ändern möchten. Wählen Sie die Ikone Verarbeitungsstatus setzen
.
Wenn Sie den Status Verarbeitung überspringen
wählen, ändert das System den Verarbeitungsstatus auf Manuell übersprungen
. Beim nächsten Durchführen der Verarbeitungsschrittfolge wird das Objekt in diesem Verarbeitungsschritt nicht berücksichtigt. Es geht jedoch in den nachfolgenden Verarbeitungsschritt so ein, als sei es fehlerfrei bearbeitet worden.
Sie haben zwei Möglichkeiten, die erneute Verarbeitung von Objekten zu erzwingen:
Sie positionieren den Cursor in der Objektliste
und drücken die rechte Maustaste. Im Kontextmenü wählen Sie Verarbeitung wiederholen
. Das System ändert den Verarbeitungsstatus in Nachbearbeitung manuell erzwungen
. Beim nächsten Durchführen der Verarbeitungsschrittfolge wird das Objekt in diesem Verarbeitungsschritt und in den nachfolgenden Verarbeitungsschritten berücksichtigt.
Sie können die Verarbeitung von Objekten auch dadurch manuell erzwingen, indem Sie zunächst die Objekte markieren und danach auf die Ikone Verarbeitungsstatus setzen
(Ikonen der Objektliste) klicken und Verarbeitung wiederholen
wählen. Wenn Sie mehrere Objekte gleichzeitig markieren möchten, stehen Ihnen die folgenden Selektionsmöglichkeiten zur Verfügung:
Sie können eine komplette Spalte selektieren, indem Sie auf den Spaltenkopf klicken.
Sie können einzelne Spalten, Zeilen oder Zellen bei gedrückter Strg
-Taste mit Mausklick selektieren.
Das System ändert den Verarbeitungsstatus in Nachbearbeitung manuell erzwungen
. Beim nächsten Durchführen der Verarbeitungsschrittfolge wird das Objekt in diesem Verarbeitungsschritt und in den nachfolgenden Verarbeitungsschritten berücksichtigt.
Sie können aus der Objektliste
heraus in die Stammdatenpflege des Objektes verzweigen. Dazu positionieren Sie den Cursor auf dem relevanten Objekt und verzweigen über der Objektliste auf die Ikone Stammdaten bearbeiten
. Das System öffnet einen neuen Modus. Sie befinden sich dort direkt im Änderungsmodus des relevanten Objektes. Wenn Sie mit dem grünen Pfeil zurückgehen, dann wird der Modus wieder gelöscht.
Hinweis
Zu einem Fertigungsauftrag wird zum Verarbeitungsschritt Abrechnung
die Fehlermeldung Pflegen Sie die Abrechnungsvorschrift des Senders
ausgegeben. Um die Abrechnungsvorschrift zu pflegen, verzweigen Sie in den Fertigungsauftrag.
In der Hierarchiesicht werden die Objekte in ihrer hierarchischen Beziehung zueinander dargestellt.
Markieren Sie eines oder mehrere Objekte in der Objektliste und wählen Sie Anzeige als Hierarchie
. Sie gelangen auf das Bild Objektliste - Hierarchiesicht
. In der Hierarchiesicht sind die Objekte, von denen Sie abgesprungen sind, markiert.
Expandieren Sie die Objekthierarchie. Dies ermöglicht Ihnen, sich einen schnellen Überblick über das Verhältnis der fehlerhaften Objekte zueinander zu verschaffen. So können gezielt Objekte bearbeitet werden, denen besonders viele fehlerhafte Objekte zugeordnet sind.
Sie wechseln von der Hierarchieanzeige zurück in die Objektliste, indem Sie Zurück zur Objektliste
wählen.
Hinweis
Im Bild Objektliste-Hierarchiesicht
können Sie den Verarbeitungsstatus lediglich für einzelne Objekte ändern, eine massenhafte Änderung der Verarbeitungsstatus der Objekte ist nur im Bild Objektliste
möglich.
Außerdem ist für die Funktion Hierarchie anzeigen
Voraussetzung, dass die Objekte im Arbeitsvorrat Hierarchieinformationen besitzen. Dies ist der Fall im Projektsystem
.
Sie können mit Hilfe der Funktion Hierarchievergleich
Objekte, die Hierarchieinformationen beinhalten (z.B. Projekte), miteinander vergleichen. Dadurch können Sie Fehler effektiv bearbeiten, die auf wertmäßigen Differenzen in zwei Perioden beruhen. Es ist insbesondere sinnvoll, die Daten aus zwei Perioden miteinander zu vergleichen, da sich in verschiedenen Perioden die Positionen und Werte der Objekte innerhalb der Hierarchiestrukturen ändern können.
Im Projektsystem ist es auch möglich, zwei Versionen einer Originalstruktur miteinander zu vergleichen. Das System zeigt Ihnen dabei alle Änderungen, die an der Version vorgenommen wurden, in einem separaten Fenster an.
Bevor Sie den Vergleich starten, legen Sie fest, welche zwei Datenstrukturen miteinander verglichen werden sollen. Eine der beiden Strukturen definieren Sie als Originalstruktur und die andere als Version. Während des Vergleichs werden beide Strukturen in Form eines hierarchischen Strukturbaums in einem eigenen Bildbereich dargestellt. Sie können entweder einzelne Objekte, Teilhierarchien oder beide Strukturen komplett miteinander vergleichen. Die Ergebnisse des Vergleichs werden in unterschiedlichen Kategorien angezeigt:
Neue Objekte (Welche Objekte wurden in der Version neu angelegt?)
Geänderte Objekte (Welche Objektattribute wurden wie geändert?)
Nicht vorhandene Objekte (Welche Objekte sind nicht vorhanden/wurden gelöscht?)
Hierarchieposition geänderter Objekte (Welche Objekte haben ihre Position in der Hierarchie geändert?)
Ausführliche Informationen zum Hierarchievergleich finden Sie in der Dokumentation unter:
.
Beachten Sie, dass im Schedule Manager lediglich die Vergleichsfunktionen unterstützt werden, ein Abgleich ist nicht möglich.
Markieren Sie ein Objekt/mehrere Objekte in der Objektliste und wählen Sie aus den Ikonen der Objektliste Versenden
. Wählen Sie Sendeprotokoll
, um ein Protokoll zu der Sendung zu erhalten. Wenn Sie Senden an Bearbeiter wählen
, erhält der für das Objekt Verantwortliche in seinem Eingang () eine Mail, in der er über die notwendige Änderung benachrichtigt wird. Aus dieser Mail heraus ist möglich, in das Bild Schedule Manager: Monitor
abzuspringen, wo nur die gesendeten Objekte angezeigt werden und bearbeitet werden können. Beachten Sie, dass die Filter-Funktion in den Ikonen der Objektliste (Objekte: Statusfilter setzen
) nach einem Einstieg über die E-Mail-Funktion nicht zur Verfügung steht.
Hinweis
Um die Funktion zum Versenden von Objekten nutzen zu können, muss die folgende Einstellung pro Mandant vorgenommen werden:
Wählen Sie .
Wählen Sie den Aufgabentyp Workflow-Muster
und geben Sie Aufgabe 20001060 ein (SCMA_WL_DISP
). Sie gelangen auf das Bild Workflow-Muster: ändern
.
Wählen Sie den Registerkartenreiter Auslösende Ereignisse
. Per Mausklick auf die Ikone Ereigniskopplung aktiv
in der ersten Spalte wird die Ereigniskopplung aktiviert; die Ampel schaltet auf 'grün' um
Sichern Sie die Daten.
Falls sich für das Objekt kein Verantwortlicher ermitteln lässt, erscheint das Dialogfenster Eingabe des verantwortlichen Benutzers
, in dem Sie entscheiden können, welcher Nutzer für die Weiterverarbeitung verantwortlich ist. Hier können Sie einen Nutzer festlegen.
In der Objektliste existiert neben den vorhandenen Spaltenüberschriften ein Feld Bearbeiterid
, das den jeweiligen Bearbeiter der Objekte angezeigt. Bearbeiter kann ein Nutzer oder ein Knoten in der Aufbauorganisation sein.
Über die Organisationsdaten der Objekte (z.B. Werk, Buchungskreis usw.) können Sie je Objektart Kriterien festlegen, nach denen Bearbeiter ermittelt werden.
Die Zuständigkeiten für Objekte legen Sie fest unter:
.
Ausführliche Informationen über die Pflege der Zuständigkeiten finden Sie in der SAP-Bibliothek unter:
.
Regeln über Zuständigkeiten definieren
Damit Sie jederzeit erkennen können, welche Objekte Sie bereits geprüft haben, können Sie diese Objekte entsprechend kennzeichnen.
Setzen Sie dazu entweder das Kennzeichen Geprüft
oder markieren Sie die entsprechenden Objekte und wählen Sie in den Ikonen der Objektliste Kennzeichen geprüft
und dann im Pull-Down-Menü:
Kennzeichen setzen
: um das Kennzeichen für geprüfte Objekte zu setzen
Kennzeichen löschen
: um das Kennzeichen für die markierten Objekte zu löschen
Umschalten: geprüft <-> ungeprüft: um für die markieren Objekte den Status jeweils umzuschalten
Die Kennzeichen dienen lediglich als Merkhilfe und haben auf die weitere Verarbeitung keinen Einfluss.
Um andere Arbeitsvorräte anzuzeigen, verzweigen Sie am oberen Bildrand auf die Ikone Anderer Arbeitsvorrat
. Geben Sie anschließend die notwendigen Daten ein und wählen Sie Enter
. Diese Funktion steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn Sie in den Schedule Manager über die Anwendungskomponenten eingestiegen sind. Wenn Sie über eine Mail in Ihrem Office-Eingang eingestiegen sind, steht Ihnen diese Funktion nicht zur Verfügung.
Voraussetzungen
Bevor Sie die erneute Verarbeitung des Arbeitsvorrates anstoßen, haben Sie:
die Fehlerursachen der fehlerhaften Objekte beseitigt oder aber sichergestellt, dass die Verarbeitung übersprungen wird
gegebenenfalls eine erneute Verarbeitung von Objekten erzwungen, die im betriebswirtschaftlichen Sinne fehlerhaft bearbeitet wurden
Um die Verarbeitung erneut anzustoßen, verzweigen Sie in die Mail, die Ihnen automatisch über den Workflow zugeschickt wurde. Aus dieser Mail heraus starten Sie die erneute Verarbeitung.
Folgende Objekte werden verarbeitet:
Objekte, die beim vorherigen Durchführen der Verarbeitungsschritte als fehlerhaft gekennzeichnet wurden und deren Fehlerursache beseitigt wurde
Die Verarbeitung dieser Objekte beginnt mit dem Verarbeitungsschritt, in dem zuvor der Fehler aufgetreten ist.
Objekte, die beim vorherigen Durchführen der Verarbeitungsschrittfolge als fehlerhaft gekennzeichnet wurden und für die der Verarbeitungsstatus Verarbeitung überspringen
gesetzt wurde
Die Verarbeitung dieser Objekte beginnt mit dem Verarbeitungsschritt, der dem Verarbeitungsschritt folgt, zu dem der Verarbeitungsstatus Verarbeitung überspringen
gesetzt wurde.
Objekte, die den Status Nachbearbeitung manuell erzwungen
erhalten haben
Die Verarbeitung dieser Objekte beginnt mit dem Verarbeitungsschritt, zu dem der Verarbeitungsstatus Nachbearbeitung manuell erzwungen
gesetzt wurde.
Mit vielen der Ikonen, die oberhalb der einzelnen Bildbereiche angezeigt werden, können Sie Standardfunktionen des SAP List Viewers (ALV) bedienen. Diese Ikonen werden an dieser Stelle nicht explizit erklärt. Das Gleiche gilt für die im Kontextmenü (rechte Maustaste) angebotenen ALV-Standardfunktionen. Informationen zum ALV finden Sie in der SAP-Bibliothek unter oder unter Funktionen des SAP List Viewer.