Ersatzprodukte aus den Stammdaten (mit Konditionstechnik) Mit diesem Prozess ermittelt die regelbasierte ATP-Prüfung für ein Eingabeprodukt Produktsubstitutionen aus den Ersetzungsschemas der Stammdaten für Produkt- und Lokationsaustauschbarkeit (Stammdaten für Austauschbarkeit) anstatt aus den Ersetzungsschemas aus der integrierten Regelpflege .
Sie haben alle Einstellungen in den Stammdaten für Austauschbarkeit und in der integrierten Regelpflege vorgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter Ersetzungen aus den Stammdaten (mit Konditionstechnik) .
Das System führt eine regelbasierte ATP-Prüfung durch und ermittelt eine oder mehrere Regeln, für die Sie ein Produktsubstitutionsschema aus den Stammdaten für Austauschbarkeit angegeben haben.
Das System prüft, ob Sie in der integrierten Regelpflege einen Filter für Ersetzungstypen aus den Stammdaten für Austauschbarkeit gesetzt haben.
Das System ermittelt in den Stammdaten für Austauschbarkeit Ersetzungsketten für Produktsubstitutionen.
Die Ermittlung des Umfangs der Ersetzungskette hängt von den folgenden Kriterien ab:
Austauschrichtungder Produktsubstitutionen in der Ersetzungskette
Position des Eingabeprodukts in der Ersetzungskette
Weitere Informationen finden Sie unter Ermitteln von Ersetzungsketten .
Das System ermittelt den Gültigkeitsbeginn und das Gültigkeitsende für jedes Ersatzprodukt. Das System ermittelt diese Gültigkeiten entweder anhand von lokationsübergreifenden Gültigkeitsdaten oder von Gültigkeitsdaten der Planung .
Das System berechnet Mengenfaktoren für diejenigen Produktsubstitutionen, für die Sie in den Stammdaten für Austauschbarkeit einen Faktor für die Vorgänger- oder für die Nachfolgermenge definiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Berechnen von Mengenfaktoren für Produktsubstitutionen .
Das System ermittelt eine Liste mit Ersatzprodukten und Ersatzlokationen anhand der Zugriffsstrategie aus der Regelsteuerung .
Das System ermittelt Lokationsprodukte anhand der Regelsteuerung, indem es Produktsubstitutionen mit Ersatzlokationen oder mit der Eingabelokation kombiniert.
Für Ersetzungen vom Ersetzungstyp
Eins-zu-n-Ersetzung
kombiniert das System die Komponenten des
Kopfproduktsimmer mit der Eingabelokation, auch wenn Ersatzlokationen vorhanden sind. Diese Ersatzlokationsprodukte fügt das System als letzte Ersetzungen in die Ersetzungsliste ein.
Das System ermittelt einen Gültigkeitszeitraum für das Ersatzlokationsprodukt, indem es die Gültigkeit des Ersatzprodukts mit der Gültigkeit der Ersatzlokation kombiniert. Wenn das Ersatzlokationsprodukt aus Ersatzprodukt und Eingabelokation besteht, entspricht der Gültigkeitszeitraum der Gültigkeit des Ersatzprodukts.
Das System prüft die Verfügbarkeit der Bedarfsmenge für die Ersatzlokationsprodukte.
Wenn die letzte Ersetzung vom Ersetzungstyp
Eins-zu-n-Ersetzung
ist, dann prüft das System nicht ihre Verfügbarkeit, sondern startet die Produktion, um die Komponenten zu ermitteln. Das System führt daraufhin eine Verfügbarkeitsprüfung für die Komponenten durch. Wenn für eine oder mehrere der Komponenten die regelbasierte ATP-Prüfung eingeschaltet ist, führt das System erneut eine Regelauswertung durch. Die Regelauswertung kann wiederum zu Produktsubstitutionen aus den Stammdaten für Austauschbarkeit führen.